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Science Fiction Fernsehserien

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1960er Jahre
Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion
Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion (Fernsehserie, BRD 1966)
Inhalt:
Commander McLane und seine Besatzung des schnellen Raumkreuzers Orion werden zu Routine-Einsätzen strafversetzt. Trotzdem gelingt es ihnen immer wieder, die Erde vor den feindlichen FROGS (Feindliche Raumschiffe ohne galaktische Seriennummer), gefährlichen Robotern und Verrätern in den eigenen Reihen zu retten. Natürlich alles, ohne auf irgendwelche Befehle Rücksicht zu nehmen ...
Kommentar:
Ein paar Schwarz-Weiss-Filme mit einfach gestrickten Geschichten, lächerlichen Spezial-Effekten und Kulissen aus dem Supermarkt von nebenan ... aber trotzdem Kult pur. Die erste rein deutsche SF-Serie wirkte schon zur Zeit ihrer Entstehung eher primitiv, findet aber bis heute ihre Zuschauer. Manchmal wird die Fantasie gerade durch die fast schon witzigen Unzulänglichkeiten angeregt und dann sieht man auch gerne über die reichlich vorhandenen Klischees hinweg.
Übrigens ...
Im Jahr 2003 führte die Orion einen Rücksturz ins Kino durch, indem aus den alten Folgen ein neuer Spielfilm zusammen geschnitten wurde.
Anzahl Folgen:
7 Folgen + Spielfilm Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino (Zusammenschnitt aus der ursprünglichen TV-Serie)
Produktion: Hans Gottschalk, Helmut Krapp, Oliver Storz
Darsteller: Dietmar Schoenherr, Eva Pflug, Wolfgang Voelz, Claus Holm, Friedrich G. Beckhaus, Ursula Lillig, Benno Sterzenbach, Friedrich Joloff
Links:
1970er Jahre
Space:1999 - Mondbasis Alpha 1
Space:1999 - Mondbasis Alpha 1 (Fernsehserie, GB 1975-1977)
Inhalt:
Der Mond wurde zu einem Endlager für Atommüll gemacht und wird nach einer nuklearen Explosion aus seiner Bahn geschleudert. Seitdem treibt die Mondbasis Alpha mit ihrer Besatzung unter Commander Koenig hilflos von der Erde weg durch den Weltraum. Auf der Suche nach einer neuen Heimat begegnet man vielen neuen Planeten und wird in Konflikte mit deren fremdartigen Bewohnern verwickelt ...
Kommentar:
Die meisten Folgen von Mondbasis Alpha hatten nur das Ziel, eine gewaltige Explosion oder ein gruseliges Weltraum-Monster zu zeigen. Deshalb war Logik in den ziemlich platten Geschichten reine Glücksache. Obwohl man die Serie eigentlich als Trash bezeichnen muss, war sie aber trotzdem sehr aufwendig und bei den detaillierten Modellen wurde an Nichts gespart. Dieser verschwenderische Umgang mit dem Budget und sinkende Einschaltquoten führten schon nach der 2. Staffel zur Absetzung.
Anzahl Folgen:
48 Folgen in 2 Staffeln
Produktion: Gerry Anderson, Sylvia Anderson
Darsteller: Martin Landau, Barbara Bain, Barry Morse, Nick Tate, Prentis Hancock, Clifton Jones, Zienia Merton, Anton Phillips, Suzanne Roquette, Catherine Schell, Tony Anholt, Jeffery Kissoon, John Hug, Yasuko Nagazumi
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Star Maidens - Die Mädchen aus dem Weltraum
Star Maidens - Die Mädchen aus dem Weltraum (Fernsehserie, BRD/GB 1976)
Inhalt:
Der von Frauen beherrschte Planet Medora treibt nach einer kosmischen Katastrophe durch den Weltraum und gerät in eine Umlaufbahn um die Sonne. Zwei der unterdrückten Männer nutzen ihre Chance und fliehen auf die Erde. Aber die technisch weit überlegenen Frauen sind ihnen schon auf den Fersen und treffen auf die unvorbereitete Menschheit. Für wen der Kulturschock größer ist, lässt sich nicht auf Anhieb beantworten ...
Kommentar:
Die Trash-Serie sollte offenbar die Frauenbewegung der 1970er Jahre karikieren und geriet dabei aus heutiger Sicht selbst zur Lachnummer. Die ins Absurde übertriebene Emanzipation der Weltraum-Damen, die endlich mal einen richtigen Mann brauchen, kann eigentlich nur einer Überdosis Testosteron entsprungen sein. Allerdings waren einige Trickaufnahmen gar nicht übel und nachdem HR3 die Serie bis in die letzte Zeit wieder mehrfach ausgestrahlt hat, konnte sich sogar ein Bisschen Nostalgie-Kult entwickeln.
Anzahl Folgen:
13 Folgen
Produktion: Eric Paice, James Gatward, Sylvia Anderson
Darsteller: Pierre Brice, Gareth Thomas, Judy Geeson, Christiane Krüger, Christian Quadflieg, Lisa Harrow, Derek Farr, Dawn Adams
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1980er Jahre
The Tripods - Die Dreibeinigen Herrscher
The Tripods - Die Dreibeinigen Herrscher (Fernsehserie, GB 1984-1985)
Inhalt:
Im Jahr 2089 hat die Menschheit zu einer friedlichen, naturnahen Lebensweise zurück gefunden. Doch der Schein trügt: Die wahren Herrscher sind die ausserirdischen Dreibeiner, die in riesigen Kampfmaschinen durch das Land ziehen und allen Erwachsenen einen Kontroll-Chip auf den Kopf pflanzen. Der junge Will und seine Freunde entziehen sich dieser "Weihe" und es beginnt eine abenteuerliche Flucht zu den letzten freien Menschen ...
Kommentar:
Die Serie nach einer Trilogie von John Christopher war zwar sehr spannend, hatte aber auf weiten Strecken nicht viel mit Science Fiction zu tun. Von den angeblich allgegenwärtigen Tripods bekam man zunächst kaum etwas zu sehen. Erst gegen Ende der 2. Staffel kam man den Ausserirdischen und ihren Geheimnissen langsam näher, aber da wurde die Serie auch schon abgesetzt, bevor die Geschichte zu Ende war.
Anzahl Folgen:
25 Folgen in 2 Staffeln
Produktion: Richard Bates
Darsteller: John Shackley, Jim Baker, Ceri Seel, Robin Hayter
Links:
1990er Jahre
Space Rangers
Space Rangers (Fernsehserie, USA 1992-1993)
Inhalt:
Im Jahr 2104 sorgen die Space Rangers auf dem Aussenposten Fort Hope für Ordnung und Sicherheit. Captain John Boon und seine Truppe jagen Verbrecher und werden in Konflikte mit Ausserirdischen verwickelt.
Kommentar:
Der ziemlich klägliche Versuch einer SF-Action-Serie endete bereits nach 6 Folgen. Weder die sauberen Spezial-Effekte noch die teilweise hochkarätigen Schauspieler konnten das primitive Konzept überdecken. Bis auf die peinlichen Auftritte der Charakter-Darsteller Gottfried John und Linda Hunt ist mir von den billigen Geschichten fast nichts in Erinnerung geblieben.
Anzahl Folgen:
6 Folgen
Produktion: Pen Densham
Darsteller: Jeff Kaake, Marjorie Monaghan, Cary-Hiroyuki Tagawa, Jack McGee, Linda Hunt, Danny Quinn, Clint Howard, Gottfried John
Links:
Space Precinct / Space Cops - Tatort Demeter City
Space Precinct / Space Cops - Tatort Demeter City (Fernsehserie, GB 1994-1995)
Inhalt:
Im 21. Jahrhundert ist Demeter City, die Hauptstadt des Planeten Altor, zu einem Zentrum der Kriminalität geworden. Zahlreiche ausserirdische Spezies tummeln sich auf dem Planeten und gehen ihren mehr oder weniger illegalen Geschäften nach. Im Orbit darüber befindet sich die Polizeistation des 88. Reviers, für deren Beamten es eine Herausforderung ist, die Ordnung aufrecht zu erhalten ...
Kommentar:
Eine nette, ordentlich gemachte SF-Krimi-Serie mit originellen Aliens und guten Trickaufnahmen. Tatsächlich handelt es sich um die bis dahin teuerste britische TV-Produktion. Die in jeder Folge abgeschlossenen Geschichten sind zwar unterhaltsam, aber eher belanglos.
Anzahl Folgen:
24 Folgen
Produktion: Gerry Andersson
Darsteller: Ted Shackelford, Rob Youngblood, Simone Bendix, Mary Woodvine, Jerome Willis, Nancy Paul, Megan Olive, Nick Klein
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Space 2063
Space 2063 (Fernsehserie, USA 1995-1996)
Inhalt:
Die ersten Weltraum-Kolonien der Menschheit werden ohne Vorwarnung von den ausserirdischen Chigs angegriffen, deren gepanzerte Soldaten und überlegene Raumschiffe scheinbar durch nichts aufzuhalten sind. An den Kämpfen nimmt ein kleines Häufchen unerfahrener Marines teil, die sich im Weltraum und auf fremden Planeten gegen die Chigs behaupten müssen ...
Kommentar:
Die Alibi-Bezeichnung "Anti-Kriegs-Film" kann man dieser militaristischen Serie kaum abnehmen, denn im Vordergrund stehen eindeutig spektakuläre Raumschlachten und Bodengefechte gegen einen nicht weiter charakterisierten, pauschal "bösen" Feind. Die Kampfszenen sind aber tricktechnisch so perfekt und aufwendig, wie man es im Fernsehen nur selten geboten bekommt, und die Spannung lässt kaum zu wünschen übrig. Sehr erfrischend ist auch die Tatsache, dass man bei vielen Episoden auf ein klischeehaftes Happy-End verzichtet hat. Das gilt leider auch für die ganze Serie, die trotz guten Erfolgs bereits nach der ersten Staffel aus Kostengründen abgesetzt wurde.
Nachtrag:
Zu dieser Kritik haben mich in den letzten Jahren mehrere Kommentare von Besuchern erreicht. Darin wurde ich übereinstimmend gebeten, nicht ganz so streng zu sein, weil die Handlung ja doch viel tiefgründiger und anspruchsvoller wäre, als ich es hier darstelle. Das Problem ist nur, dass ich persönlich den Produzenten solche Ambitionen nicht abkaufe, denn die Geschichten bleiben zumindest aus meiner Sicht oberflächlich und transportieren höchstens vorhersehbare Standard-Botschaften. Falls es nicht klar geworden ist: Ich habe mir Space 2063 immer gerne angesehen, aber man sollte auch nichts hinein interpretieren, was einfach nicht vorhanden ist.
Anzahl Folgen:
24 Folgen inklusive Pilotfilm
Produktion: Glen Morgan, James Wong
Darsteller: Morgan Weisser, Kristen Cloke, Rodney Rowland, Lanei Chapman, Joel de la Fuente, James Morrison, Tucker Smallwood
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Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Outer Limits - Die unbekannte Dimension (Fernsehserie, Canada/USA 1995-2002)
Kommentar:
Sind Sie bereit, bereit für das Unbekannte? - Mit dieser rhetorischen Frage beginnt jede Folge von Outer Limits und meistens werden die Erwartungen nicht enttäuscht. Die unabhängigen und in sich abgeschlossenen SF-Geschichten überzeugen in der Regel durch ein originelles Thema oder ein überraschendes Ende. Dazu kommen manchmal noch gute Spezial-Effekte und auch die lange Liste bekannter Schauspieler kann sich sehen lassen. Konzeptionell orientiert sich Outer Limits an der ähnlichen Serie Twilight Zone, die jedoch eher die Mystery- und Horror-Fans bedient.
Übrigens ...
Outer Limits ist die Fortsetzung einer gleichnamigen US-Serie von 1963-1965 (49 Folgen in 2 Staffeln), die allerdings weniger erfolgreich war und in Deutschland bisher auch nicht ausgestrahlt wurde.
Anzahl Folgen:
158 Folgen in 7 Staffeln
Produktion: Trilogy Entertainment Group
Darsteller:
Unterschiedliche Besetzung aus Gastschauspielern in jeder Episode:
Charlton Heston, Hal Holbrook, Beau Bridges, Stacy Keach, Ron Perlman, Leonard Nimoy, Marina Sirtis, John de Lancie, Wil Wheaton, Bruce Boxleitner, Mark Hamill, Kim Cattrall, Cynthia Nixon, Jack Klugman, Jennifer Beals, Marlee Matlin, Michael Moriarty, Molly Ringwald, Pat Morita, Rebecca DeMornay, Michael Sarrazin, Daniel Baldwin, Daphne Zuniga, Sean Patrick Flanery, Sheena Easton, Meat Loaf, u.v.a.
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Lexx - The Dark Zone
Lexx - The Dark Zone (Fernsehserie, Canada/BRD/GB/USA 1997-2002)
Inhalt:
Das Terror-Regime "Seines Schatten" beherrscht vom Cluster aus fast das gesamte Universum und mit dem lebendigen Super-Raumschiff Lexx sollen auch noch die letzten abtrünnigen Welten unterworfen werden. Doch als der zur "Entkörperung" verurteilte Wachmann 4. Klasse Stanley Tweedle durch einen Zufall den biogenetischen Schlüssel zur Steuerung der Lexx erhält, kommt alles ganz anders. Tweedle, die Liebessklavin Zev und der Zombie Kai klauen die Lexx und flüchten in die chaotische Dark Zone ...
Kommentar:
Eigentlich ein ganz originelles Konzept: Ein paar völlig untypische Anti-Helden, ein abgedrehtes Universum, in dem irgendwie alles lebendig ist, und bizarre Abenteuer mit reichlich sexuellen Anspielungen. Das machte die ersten 4 Folgen in Spielfilmlänge zu einem gewöhnungsbedürftigen, aber trotzdem interessanten SF-Event. Damit war die Geschichte allerdings inhaltlich abgeschlossen, so dass die nachfolgenden Staffeln von geringerer Qualität nur noch aufgesetzt und überflüssig wirkten.
Anzahl Folgen:
61 Folgen in 4 Staffeln
  • 4 längere Fernsehfilme als 1. Staffel
  • 57 kürzere Serienfolgen als 2. bis 4. Staffel
Produktion: Paul Donovan, Wolfram Tichy
Darsteller: Brian Downey, Eva Habermann, Xenia Seeberg, Michael McManus, Ellen Dubin, Barry Bostwick, Tim Curry, Rutger Hauer, Malcolm McDowell, Doreen Jacobi, Dieter Laser, Louise Wischermann
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Farscape
Farscape (Fernsehserie, USA 1999-2004)
Inhalt:
Der Astronaut John Crichton gerät mit seinem Space-Shuttle in ein erdnahes Schwarzes Loch und wird in eine weit entfernte Raumregion geschleudert. Dort macht er sich schnell Feinde bei den mächtigen Peacekeepers und findet Zuflucht bei der bunt zusammen gewürfelten Besatzung des lebendigen Raumschiffs Moya.
Kommentar:
Ich habe selten so einen langweiligen, zusammen geklauten Käse gesehen (das gesamte Konzept wurde schamlos bei Lexx und Buck Rogers abgekupfert) und nach ein paar Folgen dann nicht mehr eingeschaltet. Die Geschichten sind billig, die Charaktere flach und kein Klischee wird ausgelassen. Es ist schade, dass an solche Machwerke immer wieder hochwertige Trickaufnahmen verschwendet werden.
Anzahl Folgen:
88 Folgen in 4 Staffeln + 2-teilige Miniserie The Peacekeeper Wars + Special Farscape: Undressed
Produktion: Rockne S. O'Bannon, Brian Henson
Darsteller: Ben Browder, Claudia Black, Virginia Hey, Anthony Simcoe, Gigi Edgley, Lani John Tupu
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2000-2009
Andromeda
Andromeda (Fernsehserie, Canada/USA 2000-2005)
Inhalt:
Jahrhunderte lang ist das schwer bewaffnete Raumschiff Andromeda in einem Schwarzen Loch gefangen. Als es endlich befreit wird, steht sein Captain Dylan Hunt vor den Trümmern des Sternenreichs, das er einst beschützen sollte. Hunt kann einige Mitstreiter für sich gewinnen und macht sich daran, die alte Ordnung wieder herzustellen ...
Kommentar:
Gene Roddenberry's Beitrag zu dieser Serie, für die er seinen Namen hergeben musste, waren lediglich einige Notizen aus den 1970er Jahren. Es ist aber ganz gut, dass der verstorbene Schöpfer von Star Trek das fertige Produkt nicht mehr sehen konnte, denn die Geschichten bewegen sich ohne jede Logik oder tieferen Sinn auf der Ebene belangloser Effekt-Hascherei. Auch Hauptdarsteller Kevin "Herkules" Sorbo ist eine glatte Fehlbesetzung, denn die Rolle des erfahrenen Raumschiff-Kommandanten nimmt man diesem alternden Muskel-Schönling einfach nicht ab. Allerdings ist das Design des Schiffs ganz originell und auch die reichlichen Trick-Szenen sind weitgehend makellos.
Anzahl Folgen:
110 Folgen in 5 Staffeln
Produktion: Majel (Barrett) Roddenberry, Jay Firestone, Adam Haight, Robert Hewitt Wolfe, Allan Eastman
Darsteller: Kevin Sorbo, Lisa Ryder, Keith Hamilton Cobb, Laura Bertram, Gordon Michael Woolvett, Lexa Doig, Brent Stait, Steve Basic, Brandy Ledford
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Taken
Taken (Fernsehserie, USA 2002)
Kommentar:
Grandioser Auftakt: Ein amerikanischer Bomber-Verband wird von deutschen Jägern angegriffen. Rasante Schnitte zwischen feuernden Bordwaffen, brennenden Motoren und explodierenden Flugzeugen. Perfekte Trickaufnahmen, realistischer als in vielen Kriegsfilmen. Wow!
Und dann? Eine dröge US-Familienserie über mehrere Jahrzehnte, die hin und wieder von Entführungen durch Ausserirdische unterbrochen wird: Dallas für UFO-Gläubige. Dabei werden mal wieder die üblichen Verschwörungs-Theorien aufgewärmt und allerlei esoterischer Hokuspokus präsentiert, aber auf originelle Wendungen oder wenigstens weitere spektakuläre Spezial-Effekte wartet man vergebens. Auch die altklugen Sprüche von Spielberg's neustem Kinder-Star Dakota Fanning können auf die Dauer ganz schön nerven.
Anzahl Folgen:
10 Folgen (Miniserie)
Produktion: Steven Spielberg
Darsteller: Catherine Dent, Ryan Hurst, Emily Bergl, Dakota Fanning, Michael Moriarty, Joel Gretsch, Tina Holmes, Matt Frewer, Heather Donahue, Adam Kaufman
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Flash Gordon
Flash Gordon (Fernsehserie, USA 2007-2008)
Inhalt:
Der Sportler Steven "Flash" Gordon, die Reporterin Dale Arden und der leicht chaotische Wissenschaftler Dr. Hans Zarkov kommen einer Entdeckung von Flash's verschollenem Vater auf die Spur. Über künstliche Dimensionsportale finden sie einen Zugang zu dem fremden Planeten Mongo, der von dem Diktator Ming beherrscht wird. Ming hat offenbar großes Interesse an der Erde und schickt seinerseits einige gefährliche Gegenbesucher. So werden Flash, Dale und Zarkov unfreiwillig zur letzten und einzigen Verteidigungslinie der Menschheit ...
Kommentar:
Die Ausgangssituation dieser Serie erinnert stark an Stargate (oder auch Sliders, Primeeval) und unterscheidet sich damit deutlich von der Comic-Vorlage und den bisherigen Verfilmungen (siehe auch: Flash Gordon (GB 1980)). Auf diese Weise ist die Story zwar etwas moderner und plausibler geworden, aber sie bleibt trotzdem noch ziemlich naiv und walzt reichlich Klischees aus. Auch das niedrige Budget hat deutliche Spuren hinterlassen. Die Umsetzung ist zwar technisch sauber, aber es fehlen einfach der sichtbare Aufwand und die Originalität, die in vergleichbaren TV-Produktionen mittlerweile zum Standard gehören. Ob sich Flash Gordon trotz aller Mängel doch noch zu einer sehenswerten SF-Serie entwickeln kann, werden wir allerdings nie erfahren, denn bereits im Frühjahr 2008 gab der SciFi-Channel die Absetzung bekannt.
Nachtrag:
Auch für die deutsche Erstausstrahlung bei RTL2 war nach nur 4 Folgen (und, wie ich anmerken muss, verdienterweise) Schicht im Schacht.
Anzahl Folgen:
21 Folgen
Produktion: Reunion Pictures, RHI Entertainment Inc.
Darsteller: Eric Johnson, Gina Holden, Jody Racicot, John Ralston, Anna Van Hooft, Karen Cliche
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V - Die Besucher
V - Die Besucher (Fernsehserie, Canada/USA 2009-2011)
Inhalt:
"Habt keine Angst!" - Begleitet von diesen beruhigenden Worten aus dem Mund einer attraktiven Frau erscheinen riesige Raumschiffe über allen Metropolen der Erde. Aber müssen wir uns wirklich keine Sorgen machen? Die zumindest äusserlich perfekt menschlichen Besucher geben sich zunächst zwar freundlich, betonen immer wieder ihre angeblich friedlichen Absichten und locken mit faszinierenden Technologie-Geschenken. Aber bei Kritik verstehen sie überhaupt keinen Spass und unter ihrer künstlichen Menschenhaut verstecken sich abstoßende Reptilien-Körper. Während sich die bereits unterwanderte Menschheit in Anhänger und Gegner der Ausserirdischen aufzuspalten beginnt, deckt die FBI-Agentin Erica Evans immer mehr erschreckende Geheimnisse auf und bereitet zusammen mit Gleichgesinnten den Widerstand vor ...
Kommentar:
Schon in den ersten Minuten erinnert diese Serie stark an den Kinofilm Independence Day. Aber "V" besitzt ganz klar das Urheberrecht an dem Szenario mit den ausserirdischen Raumschiffen über menschlichen Städten, denn das wurde lange vor Independence Day bereits in der Original-Serie aus den 1980er Jahren gezeigt (24-teilige Video-Serie in 3 Staffeln von 1983-1985). Das Remake von 2009 ist jedoch keine reine Neuauflage der spannenden Vorlage, sondern führt auf Basis der gleichen Ausgangssituation neue Handlungsstränge und neue Charaktere ein. Zusätzlich zu den moderneren Effekten können sich auch die Schauspieler sehen lassen, denn bis in die Nebenrollen trifft man auf viele bekannte Gesichter aus anderen SF-Serien, wie z.B. Firefly, Galactica 2003, Taken und anderen. Trotz dieser günstigen Voraussetzungen wurde "V" vom US-Sender ABC aber leider abgesetzt, bevor die Geschichte zu Ende erzählt werden konnte.
Übrigens ...
Obwohl "V" eigentlich eine gut gemachte SF-Serie ist, schürt die Story unterschwellig Fremdenhass und Angst vor Unterwanderung. Solche Botschaften sind allerdings wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Anzahl Folgen:
22 Folgen in 2 Staffeln + Special
Produktion: The Scott Peters Company, HDFilms, Warner Bros. Television, Visitors Films
Darsteller: Elizabeth Mitchell, Logan Huffman, Joel Gretsch, Morena Baccarin, Laura Vandervoort, Christopher Shyer, Morris Chestnut, Alan Tudyk, Scott Wolf, Rekha Sharma, Lexa Doig
Links:
2010-2019
Falling Skies
Falling Skies (Fernsehserie, USA/Canada 2011-2015)
Inhalt:
Schon vor Monaten haben ausserirdische Invasoren die Erde erobert, die meisten Städte zerstört und auf den Trümmern ihre gewaltigen Festungen errichtet. Jetzt machen die Skitters mit ihren Kampfrobotern (Mechs) und Flugmaschinen Jagd auf die letzten überlebenden Menschen, um die Erwachsenen auszurotten und die Kinder zu versklaven. Doch trotz der scheinbar hoffnungslosen Lage haben sich bereits menschliche Widerstandsgruppen formiert, die sich zwar meistens auf der Flucht befinden, aber auch erste Erfolge gegen die Skitters erzielen können. Denn eines steht fest: Wenn wir nur nahe genug heran kommen, dann können wir sie töten ...
Kommentar:
Endlich ist Steven Spielberg mal wieder eine wirklich spannende und action-reiche SF-Serie gelungen. Die postapokalyptische Mischung aus Krieg der Welten und der Terminator-Zukunft überzeugt von Anfang an, obwohl die sauberen Spezial-Effekte doch eher sparsam eingesetzt werden. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch was zu meckern hätte: Die weit überlegenen Aliens greifen seltsamerweise immer nur dann an, wenn es aus dramaturgischen Gründen gerade passt. Die restliche Zeit spazieren die menschlichen Widerstandskämpfer mit ihrem Tross aus hunderten Zivilisten völlig unbehelligt über breite Strassen und offenes Gelände, halten idyllische Picknicks in weithin sichtbaren Zeltlagern ab und beschäftigen sich auch sonst lieber mit sich selbst, als mit dem bösen Feind.
Nachtrag:
Nach dem sowohl inhaltlich, als auch dramaturgisch total verpatzten Finale der ersten Staffel muss ich meine zunächst überwiegend positive Meinung zu dieser Serie leider revidieren. Falls das durchaus vorhandene Potential der Story in der zweiten Staffel nicht endlich genutzt wird, anstatt sich auf die langatmige Darstellung zwischenmenschlicher Problemchen zu beschränken, dann kann man sich die Fortsetzung getrost sparen.
Anzahl Folgen:
52 Folgen in 5 Staffeln
Produktion: Steven Spielberg
Darsteller: Noah Wyle, Moon Bloodgood, Drew Roy, Maxim Knight
Links:
Defiance
Defiance (Fernsehserie, USA 2013-2015)
Inhalt:
Die Invasion war nur der Anfang. Nach einem jahrelangen Krieg haben nicht nur die Menschen, sondern auch die ausserirdischen Angreifer das Kämpfen satt und schliessen einen bröckeligen Waffenstillstand. Seitdem leben Menschen und mehrere Alien-Rassen nebeneinander auf der post-apokalyptischen Erde des mittleren 21. Jahrhunderts. Das ehemalige St. Louis, das in "Defiance" umgetauft wurde, ist nicht nur ein letztes Bollwerk der Zivilisation, sondern auch der Schauplatz einer mehr oder weniger friedlichen Koexistenz von Menschen und Ausserirdischen. Der Outlaw und ehemalige Kriegsheld Joshua Nolan wird zufällig nach Defiance verschlagen und verteidigt die Stadt gegen einen Überraschungsangriff. Das bringt ihm eher unfreiwillig den Posten des Sheriffs ein ...
Kommentar:
Defiance wurde von dem Farscape-Entwickler Rockne S. O'Bannon produziert und sollte eine enge Symbiose mit einem gleichnamigen Shooter des Spieleherstellers Trion Worlds eingehen, bis hin zu Interaktionen zwischen TV-Serie und PC-Spiel. Von dieser innovativen Idee ist zwar nur das übliche, parallel vermarktete und wenig bekannte Begleitspiel übrig geblieben, aber die Fernsehserie ist im Gegensatz zu O'Bannons trashigem Vorgänger Farscape eigentlich ganz gut gelungen. Während andere Filme gewöhnlich mit dem Sieg oder der Niederlage gegen ausserirdische Invasoren enden, beginnt die Story von Defiance dort erst. Dieses Endzeit-Szenario ist zwar nicht überwältigend spektakulär, aber es wird doch mit einigem Aufwand und durchaus glaubhaft dargestellt. Nicht nur der Pilotfilm kann solide SF-Effekte vorweisen und in der überraschend gut durchdachten Handlung sind sowohl ein roter Faden als auch Anklänge von echtem Tiefgang erkennbar. Die Ausserirdischen könnten allerdings etwas origineller sein und hätten besser mehr Zeit beim Maskenbildner verbracht.
Anzahl Folgen:
38 Folgen in 3 Staffeln inklusive Pilotfilm + Making Of
Produktion: Rockne S. O'Bannon, Trion Worlds
Darsteller: Grant Bowler, Stephanie Leonidas, Julie Benz, Mia Kirshner, Tony Curran, Graham Greene, Trenna Keating, Dewshane Williams
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