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Die Science Fiction TV-Serien und Spielfilme der Galactica-Reihe. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.

Science Fiction Fernsehserien: Kampfstern Galactica

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Special: Battlestar Galactica - Das Ende
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Allgemeines
Kampfstern Galactica

Nach dem überragenden Erfolg von Star Wars machte sich der amerikanische Trash-Produzent Glen A. Larson Ende der 1970er Jahre daran, sein eigenes Weltraum-Epos zu entwickeln. Das Ergebnis war die mit relativ hohem Budget ausgestattete SF-Fernsehserie Battlestar Galactica, aus deren Folgen auch insgesamt 3 Kinofilme neu zusammen geschnitten wurden. Inhaltlich setzte Larson in erster Linie auf Action in Form von Raumschlachten und Laser-Gefechten, während die Geschichten meistens oberflächlich, einfallslos und unlogisch wirkten. Besonders ärgerlich ist jedoch, dass die politische Schwarz-Weiss-Malerei aus den Zeiten des kalten Kriegs nahezu unverändert in die Handlung übernommen wurde: Der Feind war immer das personifizierte Böse und wer Frieden wollte, war entweder ein Spinner oder ein Verräter. So gerieten vor allem die Galactica-Spielfilme zur unterschwelligen Propaganda für militärische Hardliner und gegen die Friedensbewegung.
Trotz des militaristischen Hintergrunds und des niedrigen Niveaus besitzt der Kampfstern Galactica aber noch immer eine grosse Fan-Gemeinde. Das gelungene Design der Raumschiff-Modelle und das Konzept vom Weltraum-Flugzeugträger sind mittlerweile klassisch und waren wegweisend für viele nachfolgende SF-Produktionen. Etwa zur gleichen Zeit wie Battlestar Galactica produzierte Larson übrigens auch die ähnliche, aber weniger erfolgreiche SF-Serie Buck Rogers, die ebenfalls zu einem Kinofilm führte (siehe auch SF-Spielfilme der 1970er Jahre).
Inzwischen wurde mit Galactica 2003 ein modernes Remake der Original-Serie fertig gestellt, das weitgehend auf die damaligen Klischees verzichtet und der ursprünglichen Handlung etwas mehr Tiefgang einhaucht. Die 2010 produzierte Prequel-Serie Caprica entfernte sich dagegen so weit von der Vorlage, dass der ausbleibende Erfolg zur Absetzung führte.

Allgemeine Galactica Links
Galactica
Die Serien
Galactica Classic Galactica Classic (USA 1978-1979)

Die feindlichen Cylonen zerstören bei einem Überraschungs-Angriff alle Kolonien und Raumflotten der Menschen. Unter der Führung des letzten Kampfsterns Galactica begeben sich 220 Schiffe mit Überlebenden auf die Suche nach einer neuen Heimat. Das Ziel ist die Erde, aber auf der langen Reise sind viele Abenteuer zu bestehen, denn die Cylonen sind der Galactica noch immer auf den Fersen und voraus lauert das Unbekannte.
Für die späten 1970er Jahre war die Galactica eine ganz nette SF-Serie, obwohl viele Trickaufnahmen aus dem Pilotfilm ständig wiederholt wurden. Neue, effektreiche Sequenzen in jeder Folge konnte man damals einfach noch nicht erwarten und die Geschichten waren so simpel gestrickt, wie durchschnittliche TV-Produzenten ihre Zuschauer einschätzten. So fehlte es an innovativen Elementen und das ehrgeizige Vorhaben, Science Fiction auch im Fernsehen zu einer festen Institution zu machen, schlug gründlich fehl. Das gelang erst 1987 mit Star Trek's Next Generation.

Anzahl Folgen 24 Episoden
Produktion Glen A. Larson
Darsteller
Links
Galactica 80 Galactica '80 (USA 1980)

Die Galactica hat die Erde erreicht, aber die meisten Darsteller der ersten Staffel nicht mitgenommen. Auf einem Sendeplatz im US-Kinderprogramm verkommt die Serie endgültig zu einer Billig-Produktion für 8-jährige und kann sich selbst dort nicht lange halten. Von den Galactica-Fans wird die katastrophale zweite Staffel deshalb zu Recht ignoriert und nicht als Teil der Saga betrachtet.

Anzahl Folgen 10 Episoden
Produktion Glen A. Larson
Darsteller
Links
Galactica 2003 Galactica 2003 (USA 2003-2010)

Die Kolonien der Menschheit wiegen sich in trügerischer Sicherheit, denn der Krieg gegen die Cylonen ist schon seit Jahrzehnten beendet. Doch einige Cylonen haben menschliche Gestalt angenommen und die kolonialen Streitkräfte unterwandert. Der Angriff ist ebenso überraschend wie verheerend: Die Cylonen legen die Computersysteme der Verteidiger lahm, vernichten sämtliche Kampfsterne und bombardieren die Kolonien mit Atomwaffen. Nur die eigentlich veraltete Galactica kann zusammen mit einigen zivilen Schiffen entkommen. Commander Adama und Präsidentin Roslin müssen ein sicheres Versteck für die letzten 50.000 überlebenden Menschen finden, aber die Cylonen sind nicht nur dicht hinter, sondern auch immer noch unter ihnen ...
Galactica 2003 ist keine Fortsetzung der Original-Serie, sondern ein Remake, das die Saga noch einmal mit aktueller Tricktechnik und in einem zeitgemäßen Stil erzählt. Die Rahmenhandlung wurde in groben Zügen übernommen, aber die einzelnen Episoden sind komplett neu. Auch die Hauptpersonen wurden überarbeitet und wechselten teilweise sogar das Geschlecht. Die bewährten Raumschiff-Modelle erhielten dagegen lediglich einen moderneren Anstrich und sind leicht wiederzuerkennen. Die Spezial-Effekte und Raumkampf-Szenen sind detailreich und technisch einwandfrei, aber die meisten Kulissen könnten doch etwas futuristischer sein.
Z.B. die Analog-Instrumente in den Cockpits der Viper-Jäger wirken selbst aus heutiger Sicht altmodisch und die einzigen Bodenfahrzeuge einer Zivilisation, die interstellare Raumfahrt betreibt, sollten eigentlich keine Lastwagen aus dem 20. Jahrhundert sein. Auch die Soldaten in ihrem US-Army-Outfit verfügen über keine erkennbar fortschrittliche Ausrüstung und die Waffentechnik scheint bei den Feuerwaffen und Atombomben unserer Zeit halt gemacht zu haben.
In den USA lief die neue Galactica-Serie bereits mit grossem Erfolg und in Deutschland hat die Ausstrahlung Anfang 2006 begonnen. Die gegenüber dem Original stark abgewandelte Story erscheint trotz erheblicher logischer Schwächen etwas plausibler, führt differenziertere Charaktere ein und bildet manchmal die Grundlage für überraschend gute schauspielerische Leistungen. Unter dem Eindruck des 11. September 2001 gibt man sich sehr viel ernster und greift sogar Tabu-Themen auf (wie z.B. Selbstmord-Attentate, Lynchjustiz, Wahlbetrug, etc.), die - für US-amerikanische Serien eher untypisch - erstaunlich unvoreingenommen und vielschichtig behandelt werden. Leider erinnert das Konzept eher an eine Mischung aus Militär- und Mystery-Serie, während die SF-Elemente oft nur als austauschbarer Hintergrund dienen und zu viele Unstimmigkeiten aufweisen. Die reine Odyssee-Handlung der alten Serie wird durch eine spannende Thriller-Atmosphäre überlagert, die aber trotz hoch gesteckter Ansprüche nicht immer überzeugen kann.

Anzahl Folgen
  • Miniserie (2003): 2 Episoden
  • Season 1 (2005): 13 Episoden
  • Season 2 (2005-2006): 20 Episoden
  • Season 3 (2006-2007): 20 Episoden
  • Season 4 (2008-2009): 21 Episoden
  • Specials:
    • The Resistance (2006): 10 Teile (Web-Serie bei SciFi Channel)
    • Razor Flashback Series (2007): 7 Teile (je ca. 3 Minuten)
    • Razor (2007): 2 Teile (Fernsehfilm)
    • The Face of the Enemy (2008): 10 Teile (Web-Serie bei SciFi Channel)
    • The Plan (2010, Fernsehfilm)
Produktion Ronald D. Moore, David Eick
Darsteller
Links
Caprica Caprica (USA 2010)

58 Jahre vor dem vernichtenden Angriff gegen die 12 Kolonien werden auf Caprica die ersten Cylonen gebaut, die eigentlich dem menschlichen Militär als Kampfroboter dienen sollen. Aber die Entwicklung der kybernetischen Helfer wirft technische Probleme auf, die erst gelöst werden können, als ethisch fragwürdige Wege beschritten werden. So stattet der Konstrukteur den Prototyp heimlich mit der virtuellen Persönlichkeit seiner verstorbenen Tochter aus. Und die war zu ihren Lebzeiten Anhängerin einer terroristischen Sekte ...
Wer schon immer mal wissen wollte, wo die Cylonen eigentlich hergekommen sind, warum sie an einen Gott glauben und was vor Galactica 2003 sonst noch alles passiert ist, der wird sich von diesem Prequel gut informiert fühlen. Wer jedoch spannende Action, brilliante SF-Effekte und imposante Raumschlachten erwartet hat, der dürfte arg enttäuscht werden. Am Anfang fragt man sich sogar, was das Ganze überhaupt mit Science Fiction zu tun hat und ob man nicht versehentlich in einer Familien-Soap gelandet ist, denn SF-Elemente werden nur sparsam eingesetzt und das gesamte Ambiente wirkt nur sehr dezent futuristisch. Zwar werden einige interessante Fakten aufgedeckt und auch an so manchem gesellschaftlichen Tabu wird ordentlich gerüttelt, aber die langatmig erzählte Vorgeschichte von Galactica 2003 kann auf Dauer wahrscheinlich nur die hartgesottenen Fans wirklich fesseln. Das war wohl auch der Grund für die Absetzung der Serie bereits nach der ersten Staffel im Oktober 2010.

Anzahl Folgen
  • Season 1 (2010): 18 Episoden (inklusive Pilotfilm)
Produktion Ronald D. Moore, David Eick, Kevin Murphy, Remi Aubuchon, Jane Espenson
Darsteller
  • Eric Stoltz (Daniel Graystone)
  • Paula Malcomson (Amanda Graystone)
  • Alessandra Torresani (Zoe Graystone)
  • Esai Morales (Joseph Adama)
  • Sasha Roiz (Sam Adama)
  • Genevieve Buechner (Tamara Adama)
  • Sina Najafi (William Adama)
  • Magda Apanowicz (Lacy Rand)
  • Polly Walker (Clarice Willow)
Links
Galactica
Die Spielfilme
Kampfstern Galactica Kampfstern Galactica (USA 1978)

Nach Jahrtausenden des Kriegs gegen die roboterartigen Cylonen scheint der Friede in greifbare Nähe gerückt zu sein. Doch stattdessen gerät die Raumflotte der Menschen in einen Hinterhalt der Cylonen und wird vernichtend geschlagen. Nur der Kampfstern Galactica kann entkommen und sammelt die wenigen Überlebenden der 12 Menschen-Kolonien um sich. Unter der Führung von Commander Adama begibt man sich auf die Suche nach der legendären 13. Kolonie - der Erde. Aber ein schwer bewaffnetes cylonisches Basisschiff hat bereits die Verfolgung der Flüchtlinge aufgenommen. Auf Carillon kommt es erneut zum alles entscheidenden Gefecht.
Der Galactica-Pilotfilm ist geprägt vom amerikanischen Pearl-Harbour-Trauma und nährt den Mythos von der starken Militärmacht, die durch politischen Verrat in den Untergang geführt wird. Abgesehen von der dünnen Story mit ihren fragwürdigen Rückgriffen auf die jüngere amerikanische Geschichte wird aber trotzdem ein durchaus sehenswertes SF-Spektakel geboten. Zumindest im Bereich der Spezial-Effekte und Modelle ist die Galactica dem Konkurrenten Star Wars zunächst absolut ebenbürtig.

Regie Richard A. Colla
Rahmenhandlung Galactica Classic: Zusammenfassung der Folgen 1, 2 und 3
(= Pilotfilm A Saga Of A Starworld)
Darsteller
Mission Galactica: Angriff der Cylonen Mission Galactica: Angriff der Cylonen (USA 1978)

Auf ihrer Flucht vor den Cylonen trifft die Galactica auf einen weiteren Kampfstern: die Pegasus unter ihrem legendären Kommandanten Cain. Doch Cain will sich nicht damit zufrieden geben, die Menschen-Flotte zu beschützen und den Cylonen nur hin und wieder etwas Treibstoff abzujagen. Als Cain im Alleingang einen Angriff gegen die Cylonen-Basis Gomorra plant, kommt es zum Bruch mit Adama.
Während bei Star Wars an neuen, sensationellen Effekten gebastelt wird, ist der zweite Galactica-Spielfilm ein reines Recycling-Unternehmen. Die im ersten Spielfilm und der Serie bereits ausgiebig gezeigten Trickaufnahmen werden erneut aus dem Archiv geholt und zu einer einfallslosen Story zusammen geschnitten. Selbst Gaststar Lloyd Bridges kann nicht davon ablenken, dass es hier nur noch um reine Geldmacherei mit möglichst geringem Aufwand geht.

Regie Vince Edwards, Christian Nyby II.
Rahmenhandlung Galactica Classic: Zusammenfassung der Folgen 12 und 13
(= Doppelfolge The Living Legend), Teile aus Folge 14
Darsteller
Galactica III Das Ende einer Odyssee - Galactica III (USA 1980)

Nach einem jahrzehntelangen Irrflug entdeckt die Galactica endlich die Erde. Doch die neue Heimat befindet sich auf dem technischen Stand der 1980er Jahre und wäre einem Angriff der Cylonen hilflos ausgeliefert. Adama schickt Troy und Dillon auf den Planeten, die die technische Entwicklung durch unauffällige Eingriffe etwas ankurbeln sollen, aber auch eine cylonische Patrouille ist bereits unterwegs.
Der 3. Galactica-Film ist reiner Kinderkram im Stil von "Lustige Ausserirdische retten mit ihrer tollen Technik die Welt". Fast alle Darsteller der Original-Serie haben sich mittlerweile verabschiedet und die wieder mal aus dem ersten Film kopierten Trick-Szenen wirken langsam peinlich. Selbst die Galactica-Fans haben diesen Film und die gesamte 80er-Serie ersatzlos aus dem "offiziellen" Galactica-Universum gestrichen.

Regie Barry Crane, Sydney Hayers, Sigmund Neufeld Jr.
Rahmenhandlung Galactica '80
Darsteller

 
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