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Science Fiction Parodien aus Kino und Fernsehen. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.

Science Fiction Parodien

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1970er Jahre
Der Schläfer Der Schläfer (USA 1973)

Da die Untergrundbewegung im totalitären Amerika des Jahres 2174 einen nicht registrierten, namenlosen Spion benötigt, wird der 1974 wegen eines Magengeschwürs versehentlich eingefrorene Vegetarier Miles Monroe aufgetaut. Noch bevor der schusselige Monroe richtig begriffen hat, was los ist, muss er als Haushalts-Roboter verkleidet vor der Polizei flüchten und findet Unterschlupf bei dem verwöhnten Luxus-Girl Luna. Während Luna sich langsam von einer hysterischen Ziege in eine engagierte Freiheitskämpferin verwandelt, findet Monroe immer mehr Gefallen an ihrem dekadenten Lebensstil mit Parties, Libidomat und Orgasmotron. Doch die Rebellen brauchen Monroe für den alles entscheidenden Angriff gegen das Regime: einen Anschlag auf die Nase des Führers.
Woody Allen's Humor ist eigentlich nur was für Möchtegern-Intellektuelle und ähnliche Schnarchnasen, aber Anfang der 1970er Jahre sind ihm doch einige gute Komödien gelungen. So ist Der Schläfer eine ausgewogene Mischung aus Slap-Stick und hintergründiger Satire ohne das in späteren Allen-Filmen übliche Neurosen-Geschwafel. Besonders witzig sind dabei die weniger offensichtlichen Gags, wenn z.B. in einem Nebensatz die gesundheitsfördernde Wirkung von Zigarren und Schweinshaxen erläutert wird oder wenn Monroe die zukünftigen Historiker über das "wirkliche" 20. Jahrhunderts aufklärt. Die SF-Effekte und -Utensilien (z.B. der Hubschrauber-Gürtel) sind kaum als solche zu bezeichnen und dienen bewusst dazu, die Zukunfts-Kulisse noch mehr ins Lächerliche zu ziehen.

Regie Woody Allen
Darsteller

Woody Allen, Diane Keaton, John Beck

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Dark Star Dark Star - Finsterer Stern (USA 1974)

Das Scout-Schiff Dark Star fliegt schon seit Jahren durch die Weiten des Universums, um instabile Planeten zu sprengen. Entsprechend gelangweilt und schlampig führt die 4-köpfige Besatzung ihren Routine-Job durch. Bis eine der Planeten-Bomben ihren eigenen Willen entwickelt ...
Eine hintergründige Komodie, die sich selbst nicht ganz ernst nimmt, aber trotzdem zum Nachdenken anregt. Trotz Billig-Produktion noch immer sehenswert.

Regie John Carpenter
Darsteller

Brian Narelle, Cal Kuniholm, Dre Pahich, Dan O'Bannon

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1980er Jahre
The Hitchhiker's Guide to the Galaxy Per Anhalter durch die Galaxis (TV-Serie, GB 1981)

Ein schlechter Tag für Arthur Dent: Zuerst wird sein Haus abgerissen und dann muss auch noch die ganze Erde einer Hyperraum-Umgehungsstrasse der Vogonen weichen. Da ist es gut, wenn man wenigstens einen ausserirdischen Freund wie Ford Prefect hat. Ausgerüstet mit einem Handtuch, einem Babelfisch und dem Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" sind die beiden bereit für einen ungewöhnlichen Trip durchs Weltall. Mit unendlicher Unwahrscheinlichkeit entkommen sie zunächst den Vogonen und machen sich dann auf die Suche nach der grossen Frage, deren Antwort "42" lautet. Also, keine Panik.
Leicht trashig angehaucht, aber doch nah an der Romanvorlage von Douglas Adams und vor allem sehr viel lustiger als der gleichnamige Kinofilm von 2005. In der TV-Serie lässt man sich etwas mehr Zeit, um das skurrile Universum des Kultklassikers detailliert zu beschreiben, ohne jedoch langatmig zu werden. So zählen z.B. die immer wieder eingestreuten Zitate aus dem Reiseführer eindeutig zu den humoristischen Höhepunkten. Und wenn ein Ausserirdischer beiläufig bemerkt, dass "Erde" doch ein ziemlich dusseliger Name für einen Planeten ist, dann hat er zweifellos Recht.

Anzahl Folgen 6 Episoden
Produktion

British Broadcasting Corporation (BBC)

Darsteller

Simon Jones, David Dixon, Sandra Dickinson, Mark Wing-Davey, Richard Vernon, Douglas Adams

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Krieg der Eispiraten Krieg der Eispiraten (USA 1984)

Die bösen Templer sind im Besitz der letzten knappen Wasser-Vorräte und beherrschen damit die Galaxis. Deshalb machen Captain Jason und seine Piraten-Crew Jagd auf die Raumtransporter der Templer, um kostbares Wassereis zu erbeuten. Nach einem missglückten Raubzug wird Jason beinahe als Eunuch verkauft und gerade noch von der schönen Prinzessin Karina gerettet, die ihn auf die Spur der verschollenen "7. Welt" bringt. Bevor das wasserreiche Paradies gefunden wird, müssen sich die Piraten jedoch mit defekten Robotern, kuriosen Zeitschleifen und ordinärer Weltraum-Herpes herum plagen.
Ein typisches Low-Budget-Movie im Sog der Star Wars Welle, das zahlreiche andere SF-Filme beklaut - sorry - parodiert. Zwar fehlen die richtig grossen Brüller, aber manches ist doch ganz witzig.

Regie Stewart Raffill
Darsteller

Robert Urich, Mary Crosby, Anjelica Houston, Michael D. Roberts, Ron Perlman, John Carradine, Max von Sydow

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Brazil Brazil (GB 1985)

In seinen Träumen ist Sam Lowry ein strahlender Held, doch im richtigen Leben hat er es nur zum kleinen Beamten in einem absurden Bürokraten-Staat geschafft. Als dem scheinbar allmächtigen System ein Fehler unterläuft, schlägt Lowry's grosse Stunde. Aber bei seinen Versuchen, eine fatale Verwechslung aufzuklären, gerät er schnell zwischen die Fronten von totalitärem Staat und terroristischem Untergrund. Zu allem Überfluss geht auch noch die Heizung kaputt und wird von einem illegalen Schwarzarbeiter repariert ...
"Monty Python"-Veteran Terry Gilliam lieferte mit Brazil eine unkonventionelle, beinahe wahnwitzige, aber trotzdem perfekt durchdachte Kult-Satire ab. Die eigentlich recht düstere Zukunfts-Vision wird durch hintergründigen Humor, schrille Charaktere und Effekt-schwangere Traum-Sequenzen aufgelockert, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren. Dabei beweist Gilliam viel Liebe zum Detail, lässt das scheinbar Belanglose in den Vordergrund treten und deutet manche Ereignisse nur kurz an, aus denen andere einen ganzen Film gemacht hätten. Trotz ausgeprägter Kontraste verschwimmen Realität und Fiktion sowohl für den Protagonisten, wie auch für den Zuschauer, der die rasante Reise nach Absurdistan mitmacht.
Der Arbeitstitel für Brazil lautete übrigens passenderweise "1984 1/2". Mit Brasilien hat der Film auch herzlich wenig zu tun, aber man hört immer wieder den gleichnamigen Song von 1939.

Regie Terry Gilliam
Darsteller

Jonathan Pryce, Robert De Niro, Ian Holm, Bob Hoskins, Michael Palin, Kim Greist, Katherine Helmond

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Spaceballs Spaceballs (USA 1987)

Die verwöhnte Prinzessin Vespa flieht vor einer Hochzeit mit dem langweiligen Prinz Valium ins All - natürlich spontan und ohne jede Vorbereitung. Sie wird von dem Weltraum-Abenteurer Lone Star und seinem trotteligen Kumpel Waldi aufgelesen, die ihr zunächst aber auch keine grosse Hilfe sind. Doch auch der komplex-beladene Lord Helmchen hat ein Auge auf die schöne Prinzessin geworfen und der böse Präsident Skroob will den Sauerstoff von Vespa's Heimatplanet absaugen.
Mel Brooks geniale Parodie zieht vor allem Star Wars, aber auch Alien und andere bekannte SF-Filme der 1970er und 1980er Jahre gnadenlos durch den Kakao. Dabei steht die manchmal etwas wirre SF-Technik ebenso im Fadenkreuz, wie auch die Geldmacherei mit derartigen Filmen. So wird der mit soliden Spezial-Effekten ausgestattete Blödsinn selbst zum SF-Klassiker, obwohl mancher Gag in der deutschen Synchronisation nicht zündet.

Regie Mel Brooks
Darsteller

Mel Brooks, Bill Pullman, Daphne Zuniga, John Candy, Rick Moranis, George Wyner, Michael Winslow, John Hurt

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1990er Jahre
Demolition Man Demolition Man (USA 1993)

1997: Der Polizist John Spartan wird nach einem missglückten Einsatz zusammen mit dem Verbrecher Simon Phoenix zum Einfrieren in einem Cryo-Gefängnis verurteilt.
2032: Phoenix entkommt aus dem Cryo-Vollzug und stellt die Polizei der Zukunft vor ein völlig unerwartetes Problem, denn ernsthafte Verbrechen gibt es nicht mehr und die Methoden zu ihrer Bekämpfung sind in Vergessenheit geraten. Den Behörden bleibt deshalb nichts anderes übrig, als auch Spartan aufzutauen. Der kann sich zwar nicht an alle Regeln der schönen neuen Welt gewöhnen, macht sich aber trotzdem auf die Jagd nach seinem Erzfeind.
Mit diesem Film nimmt Sylvester Stallone sich selbst und sein Action-Held-Image mal richtig schön auf die Schippe. Auf diese Weise ist eine SF-Komödie gelungen, die man fast als anspruchsvolle, gesellschaftskritische Satire bezeichnen könnte, die es aber auch an Action und guten Effekten nicht fehlen lässt. Abgerundet wird das Bild durch viele originelle Details, wie den ultimativen Airbag, die Resozialisierung durch Stricken und Häkeln und natürlich das Geheimnis der berühmten 3 Muscheln auf jeder Toilette.

Regie Marco Brambilla
Darsteller

Sylvester Stallone, Wesley Snipes, Sandra Bullock, Nigel Hawthorne, Denis Leary

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The Coneheads The Coneheads (USA 1993)

Der Ausserirdische Beldar und seine Frau Prymaat müssen auf der Erde notlanden, so dass die ursprünglich geplante Eroberung vorerst ausfällt. Da eine schnelle Rückkehr zu ihrem Heimatplaneten Remulak nicht möglich ist, beginnen die beiden Aliens ein möglichst unauffälliges Leben unter den Flachschädeln ("Wir kommen aus Frankreich") und bald ist sogar ein Jungkegel unterwegs. Doch ein übereifriger Beamter der amerikanischen Einwanderungs-Behörde hat bereits die Spur der "Illegalen" aufgenommen ...
Was dieser SF-Komödie an Tiefgang und Effekten fehlt, das gleicht sie durch viel originellen Sprachwitz wieder aus, der auch in der deutschen Synchronisation verlustfrei ankommt. Die Coneheads basieren übrigens auf Sketchen aus der amerikanischen Comedy-Serie Saturday Night Live.

Regie Steve Barron
Darsteller

Dan Aykroyd, Jane Curtin, Michelle Burke, Michael McKean, Chris Farley, Adam Sandler

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High Crusade High Crusade - Frikassee im Weltraum (BRD 1994)

Ein Scout-Schiff der ausserirdischen Wersgorix landet auf der Erde, um eine Invasion vorzubereiten. Die Chancen stehen gut für die technisch weit überlegenen Eroberer, denn wir schreiben das Jahr 1345 und die mittelalterlichen Ritter sind scheinbar keine ernst zu nehmenden Gegner. Doch die Wersgorix haben nicht mit dem englischen Edelmann Sir Roger und seinem unerschrockenen Gefolge gerechnet, die sich von Strahlenwaffen wenig beeindruckt zeigen und die Aliens im Handstreich nieder machen. Mit begrenzter Intelligenz, aber im plötzlichen Besitz eines Hightech-Raumschiffs begibt sich Sir Roger auf einen Kreuzzug der ungewöhnlichen Art.
Produzent Roland Emmerich gelang mit High Crusade zwar keiner seiner Hollywood-Blockbuster, aber doch eine für deutsche Verhältnisse beachtenswerte SF-Komödie mit guten Effekten. Die etwas platten Slapstick-Gags sind allerdings Geschmacksache und an das offensichtliche Vorbild Ritter der Kokosnuss von Monty Python kommt der Film auch nicht heran.
Die Story von High Crusade wurde sehr frei aus einem eher ernsthaften Roman des amerikanischen SF-Autors Poul Anderson übernommen, der bereits 1960 erschien.

Regie Klaus Knoesel, Holger Neuhäuser
Darsteller

John Rhys-Davies, Rick Overton, Michael Des Barres, Catherine Punch, Patrick Brymer, Ray Cokes

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Mars Attacks! Mars Attacks! (USA 1996)

Fiese, kleine Ausserirdische vom Mars greifen die Erde an. An Diplomatie haben die schiesswütigen Aliens keinerlei Interesse, und so macht es ihnen besonderen Spass, eine irdische Friedens-Delegation nach der anderen mit ihren überlegenen Strahlenwaffen zu atomisieren. Die Invasion der grünen Drecksäcke ist scheinbar nicht aufzuhalten, aber wir haben noch eine Geheimwaffe ...
Die bitterböse SF-Satire präsentiert ein grosses Star-Aufgebot und erstklassige Spezial-Effekte. Besonders die marsianischen Fieslinge sind perfekt animiert und weisen auch zahlreiche menschliche Züge auf. Anspielungen auf Independence Day sind kaum zufällig und auf jeden Fall beabsichtigt.

Regie Tim Burton
Darsteller

Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening, Pierce Brosnan, Danny DeVito, Martin Short, Sarah Jessica Parker, Michael J. Fox, Rod Steiger, Tom Jones, Jim Brown, Lukas Haas, Natalie Portman, Pam Grier, Lisa Marie, Christina Applegate

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Galaxy Quest Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall (USA 1999)

Jahrelang flog das Raumschiff Protector über die Fernsehschirme und seine Besatzung hatte zahlreiche spannende Abenteuer zu bestehen. Doch die einst populäre SF-Serie ist schon lange abgesetzt und die leicht genervten Schauspieler halten sich mit Auftritten bei Fan-Conventions über Wasser. Aber einige ungewöhnliche "Fans" verwechseln die Serie mit der Wirklichkeit: Die naiven, ausserirdischen Thermianer haben die Protector nachgebaut und entführen ihre "Helden", mit deren Hilfe sie sich gegen einen übermächtigen Eroberer verteidigen wollen.
Eine coole SF-Satire, die häufig bessere Effekte bietet, als die karikierten Filme selbst. Das Konzept von der Fiktion, die für einige abgehalfterte Schauspieler plötzlich zur Realität wird, wird mit viel hintergründigem Humor und hohem Wiedererkennungswert gut umgesetzt. Auch Tim "Hör mal, wer da hämmert" Allen kommt als Kirk-Double gut rüber und Alien-Darstellerin Sigourney Weaver schlüpft mal in eine völlig ungewohnte Rolle. Wer diesen Film gesehen hat, kann den manchmal etwas übertriebenen Kult um Star Trek nicht mehr so ganz ernst nehmen.

Regie Dean Parisot
Darsteller

Tim Allen, Sigourney Weaver, Alan Rickman, Tony Shalhoub, Sam Rockwell, Daryl Mitchell

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Futurama Futurama (Zeichentrick-Serie, USA 1999-2003)

Der leicht beschränkte Pizzabote Phillip J. Fry wird am letzten Tag des 20. Jahrhunderts durch ein Versehen in Kälteschlaf versetzt. Als er 1000 Jahre später wieder aufwacht, hat sich die Welt völlig verändert, aber nicht ganz so, wie man es vielleicht erwarten würde. Zusammen mit der einäugigen Amazone Leela und dem diebischen Roboter Bender nimmt Fry einen Job bei der Weltraum-Spedition Planet Express an - das endgültige Aus für reibungslose Lieferungen.
Der Simpsons-Macher Matt Groening nimmt in seiner gelungenen Parodie viele bekannte SF-Serien aufs Korn und spart auch nicht an Seitenhieben gegen die heutige Gesellschaft. Vieles ist so absurd und überzeichnet, dass es einem fast schon wieder normal, aber auf jeden Fall bekannt vorkommt. Trotz Kinderfilm-Outfit richtet sich die gut dosierte Ironie hinter dem vordergründigen Klamauk vor allem an eine erwachsene Zuschauerschaft. Moral: Idioten wird es immer geben und wir gehören alle dazu.

Anzahl Folgen 72 Episoden in 5 Staffeln
Produktion

Matt Groening, David S. Cohen

Englische Stimmen

Billy West, Katey Sagal, John DiMaggio, Phil LaMarr, Lauren Tom

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2000 - 2010
Pluto Nash The Adventures of Pluto Nash (USA 2002)

Der kleine Gauner Pluto Nash besitzt einen Nachtclub in der Kolonie "Little America" auf dem Mond. Doch als er nicht verkaufen will, wird seine Kneipe kurzerhand in die Luft gesprengt. Nash versucht an den mächtigen Gangster-Boss Rex Crater heran zu kommen und muss sich gegen dessen Killer verteidigen.
Die "Science-Fiction-Action-Krimi-Komödie" ist trotz bekannter Schauspieler und akzeptabler Effekte leider nur ein Flop. Die Handlung ist weder spannend noch lustig und auch sonst ziemlich einfallslos. Wer Hauptdarsteller Eddie Murphy in Höchstform erwartet hat, wird ebenfalls enttäuscht.

Regie Ron Underwood
Darsteller

Eddie Murphy, Randy Quaid, Rosario Dawson, John Gleese, Alec Baldwin

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Traumschiff Surprise (T)Raumschiff Surprise - Periode 1 (BRD 2004)

Im Jahr 2304 herrscht Krieg zwischen Erde und Mars. Es bleiben nur noch wenige Stunden, bis die Truppen des bösen Mars-Regulators und seines Schülers Jens Maul das Hauptquartier von Königin Metapha erreichen. In dieser ausweglosen Situation beschliesst die Erdregierung, durch eine Zeitreise die Besiedelung des Mars nachträglich zu verhindern. Doch weil die Zeitmaschine noch nicht ganz ausgereift ist, soll die ebenso tuntige wie entbehrliche Besatzung des Raumschiffs Surprise die gefährliche Mission durchführen. Schon auf dem Weg zur Erde haben Käpt'n Kork, Spuck und Schrotty einige Schwierigkeiten und auch die Zeitreise verläuft nicht wie geplant ...
Nach dem grossen Erfolg von "Der Schuh des Manitu" liess Comedian Michael "Bully" Herbig die Zuschauer abstimmen, welche Sketch-Serie aus der Bully-Parade als Vorlage für seinen nächsten Kinofilm dienen sollte. Die Wahl fiel auf das "(T)Raumschiff", eine originelle Parodie auf Star Trek. So entstand eine aufwendige, rein deutsche SF-Komödie, die es tricktechnisch mit jeder Hollywood-Produktion aufnehmen kann. Allerdings machte man mal wieder den Fehler, alle guten Szenen bereits in den Trailern und im Making-Of zu zeigen, so dass der Film selbst eigentlich kaum noch Überraschungen bietet. Die Gag-Dichte ist zwar hoch, aber richtige Brüller sind doch eher selten.

Regie Michael "Bully" Herbig
Darsteller

Michael "Bully" Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz, Til Schweiger, Anja Kling, Sky Dumont, Reiner Schöne, Christoph Maria Herbst, Diana Herold

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The Hitchhiker's Guide to the Galaxy Per Anhalter durch die Galaxis (USA/GB 2005)

Ein schlechter Tag für Arthur Dent: Zuerst wird sein Haus abgerissen und dann muss auch noch die ganze Erde einer Hyperraum-Umgehungsstrasse der Vogonen weichen. Da ist es gut, wenn man wenigstens einen ausserirdischen Freund wie Ford Prefect hat. Ausgerüstet mit einem Handtuch, einem Babelfisch und dem Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" sind die beiden bereit für einen ungewöhnlichen Trip durchs Weltall. Mit unendlicher Unwahrscheinlichkeit entkommen sie zunächst den Vogonen und machen sich dann auf die Suche nach der grossen Frage, deren Antwort "42" lautet. Also, keine Panik.
Wer die Bücher von Douglas Adams gelesen hat, der dürfte von der filmischen Umsetzung ziemlich enttäuscht sein. Und wer sie nicht gelesen hat, der versteht oft nicht, was das Ganze eigentlich soll. Etwas weniger platter Klamauk und etwas mehr intelligenter Wortwitz hätten dieser Produktion sicher gut getan. Viele Pointen, die man aus den Büchern kennt und erwartet, werden zwar vorbereitet, aber dann einfach doch nicht gebracht (Wo sind der Gottesbeweis mit Hilfe des Babelfischs, die Entwicklung des unendlichen Unwahrscheinlichkeits-Drive, das Ersatzgehirn für Arthur und die Fjorde Afrikas geblieben?). Dass es auch besser geht, beweist die gleichnamige britische TV-Serie von 1981, die den Kinofilm trotz einfacherer Effekte um Längen schlägt.

Regie Garth Jennings
Darsteller

Martin Freeman, Zooey Deschanel, Sam Rockwell, Mos Def, John Malkovich, Bill Nighy

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