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Die Science Fiction Spielfilme der Predator-Reihe. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.
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Science Fiction Filmserien: Predator

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Allgemeines
Predator

In den 1980er Jahren hielt man es eine Weile für schick, Filmtitel mit der lateinischen Silbe "...ator" enden zu lassen, um selbst dem primitivsten Splatter-Streifen noch einen intellektuellen Touch zu verleihen. Die Prototypen Predator und Terminator waren jedoch die einzigen Filme dieser Gattung, die sich deutlich von ähnlich klingenden Billigproduktionen abhoben und zu mehreren Fortsetzungen führten. Dieser Erfolg dürfte vor allem an Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger liegen, der an den späteren Predator-Filmen allerdings nicht mehr mitwirkte, während er seiner Terminator-Rolle treu blieb.
Predator bedeutet Raubtier und ist eine passende Beschreibung für die ausserirdische Rasse der Yautja, die auf zahlreichen Welten nach Trophäen jagt und dazu auch regelmäßig die Erde besucht. Der durchschnittliche Predator ist den Menschen nicht nur körperlich und waffentechnisch weit überlegen, sondern verfügt auch über eine Tarnvorrichtung, die ihn vor jedem Hintergrund nahezu unsichtbar macht. Was bei der Entstehung des ersten Predator-Films noch Zukunftsmusik war, hat offenbar die Fantasie von Militärs angeregt, und mittlerweile wird auch in der Realität ernsthaft an der Entwicklung solcher Tarngeräte geforscht. Abgesehen von taktischen Vorteilen bei der Jagd benötigt der Predator seine Tarnung auch dringend, um seine hässliche Fratze zu verbergen, deren originelles Design übrigens auf eine Idee von Terminator-Regisseur James Cameron zurück geht.

Allgemeine Predator Links
Die Filme
Predator 1 Predator (USA 1987)

Eine US-Eliteeinheit soll im Dschungel Mittelamerikas einige Geiseln aus den Händen von Aufständischen befreien. Die erfahrenen Soldaten haben ihre Aufgabe schnell erledigt und treten ohne Verluste den Rückmarsch an. Doch dann beginnt der Albtraum: Ein unsichtbarer Angreifer verfolgt die Truppe und tötet mühelos einen schwer bewaffneten Mann nach dem anderen. Als nur noch der Anführer Major Dutch Schaefer übrig ist, muss er sich allein dem unheimlichen Jäger stellen.
Predator beginnt im Stil der damals sehr beliebten Vietnam-Kriegsfilme und scheint zunächst auch deren üblichen Verlauf zu nehmen, so dass man sich erstmal fragt, was das wohl mit Science Fiction zu tun hat. Doch mit dem Auftritt des geheimnisvollen Gegners nimmt die Story dann doch die erhoffte Wendung. Die schrittweise und verlustreiche "Enttarnung" des ausserirdischen Trophäen-Sammlers ist wie bei Alien eine gelungene Mischung aus SF, Horror und rasanter Action. Allerdings sind bis auf die Figur des Predator selbst kaum weitere SF-Elemente zu finden.

Regie John McTiernan
Darsteller
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Predator 2 Predator 2 (USA 1990)

In der Hitze des sommerlichen Los Angeles häufen sich mysteriöse Mordfälle. Zunächst scheint es sich um einen Krieg zwischen Drogenbanden zu handeln, doch dann werden auch Polizisten zu Opfern des brutalen Killers. Für Lieutenant Mike Harrigan und sein Team wird immer deutlicher, dass sie es mit keinem gewöhnlichen Verbrecher zu tun haben: Der Showdown mit einem ausserirdischen Jäger ist unvermeidlich.
Danny Glover ist zwar ein bekannter Schauspieler mit viel Action-Erfahrung, aber halt doch kein gleichwertiger Ersatz, wenn man eigentlich Schwarzenegger erwartet hat. Auch die Großstadt-Kulisse und die etwas weit hergeholte Story sind kaum geeignet, um an das völlig andere Szenario des ersten Teils anzuknüpfen. So ist Predator 2 trotz solider Action leider nur eine weitere zweitklassige Fortsetzung eines Blockbusters.
Eine eigentlich als Scherz gedachte Szene am Ende des Films sollte jedoch ungeahnte Auswirkungen haben: Im Raumschiff des besiegten Predator war kurz eine Alien-Trophäe sichtbar.

Regie Stephen Hopkins
Darsteller
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Alien vs. Predator Alien vs. Predator (USA/Kanada/BRD/Tschechien/GB 2004)

Ein Satellit entdeckt tief unter dem Eis der Antarktis ein pyramiden-artiges Bauwerk. Sofort wird eine Expedition ausgeschickt, um den sensationellen Fund genauer zu untersuchen. Doch das Forscher-Team bemerkt schnell, dass es nicht allein ist: Im Inneren der Pyramide legt eine Alien-Königin unablässig ihre Eier und mehrere Wissenschaftler werden unfreiwillig zu Wirten für ihre Brut. Als auch noch ein Predator-Raumschiff eintrifft, sind die geschlüpften Aliens gerade reif zur Jagd, doch die verläuft für die Predators nicht ganz wie geplant. Die letzten Menschen und Predators müssen sich verbünden und ums nackte Überleben kämpfen.
Das von den Fans lange erwartete Duell der beiden klassischen Monster lüftet die letzten Geheimnisse der Predator-Rasse und beleuchtet gleichzeitig den Ursprung der Alien-Saga. Dass man nebenbei auch noch Entstehung und Untergang mehrerer antiker Hochkulturen erklären will, wirkt allerdings etwas dick aufgetragen. Trotz einiger Vorurteile hat mich der schnelle, effekt-reiche Actionfilm aber doch angenehm überrascht. Sanaa Lathan geht halbwegs als glaubhafte Ripley-Vorgängerin durch und wenn man keine allzu hohen Ansprüche an Logik und Konsistenz der Geschichte stellt, wird man eigentlich ganz gut unterhalten. Man muss sich allerdings darüber klar sein, dass Filme vom "vs."-Typ nichts anderes als kommerzielle Recycling-Produkte sind, die es mit den Originalen meistens nicht besonders ernst nehmen.

Regie Paul W.S. Anderson
Darsteller
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Alien vs. Predator 2 Alien vs. Predator 2 - Requiem (USA 2007)

Ein Predator-Raumschiff stürzt auf der Erde ab und bringt eine gefährliche Fracht aus Aliens mit, unter denen sich sogar ein Alien-Predator-Mischling (das Predalien) befindet. Obwohl auch bald ein Predator eintrifft und reiche Beute macht, kann der einsame Jäger nicht verhindern, dass sich die Alien-Brut mit rasanter Geschwindigkeit in einer US-amerikanischen Kleinstadt ausbreitet. Den wenigen überlebenden Menschen bleibt nur die Flucht, aber die könnte auch in eine Falle führen ...
Eine einfallslose Story ohne Überraschungen, unbekannte Schauspieler, von denen keiner eine wirklich tragende Rolle übernimmt, und die meisten Action-Szenen in der Dunkelheit, damit die Spezial-Effekte nicht zu teuer werden - viel mehr gibt es zu dieser Produktion eigentlich nicht zu sagen. Damit dürfte die Predator-Saga endgültig in den Niederungen der drittklassigen Splatter-Filme angekommen sein. Schade, denn der erste Teil von Alien vs. Predator machte Hoffnung, dass noch etwas Potential für eine interessante Fortsetzung vorhanden sein könnte.

Regie Colin Strause, Greg Strause
Darsteller Steven Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis, Kristen Hager, Sam Trammell
Links
Predators Predators (USA 2010)

Nach einem Fallschirmabsprung findet sich eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe von Elitesoldaten, Söldnern und Kriminellen in einem unbekannten Dschungel wieder. Keiner kennt den anderen oder kann sich auch nur genau erinnern, wie er hierher gekommen ist. Doch schnell wird klar, dass man sich nicht mehr auf der Erde befindet. Aber es bleibt nicht viel Zeit, um das gegenseitige Misstrauen zu überwinden und die zahlreichen Rätsel zu lösen, denn der Angriff der Predators hat bereits begonnen ...
Die Ausgangs-Situation von Predators erinnert zunächst stark an den Klassiker von 1987, aber die Story entwickelt sich dann doch völlig anders, so dass man von keinem Remake reden kann. Tatsächlich soll es sich um ein "Reboot" handeln, das die "Alien vs. Predator"-Fortsetzungen unbeachtet lässt. Trotzdem nimmt die Geschichte kaum Bezug auf die anderen Teile der Predator-Saga und bringt diese inhaltlich auch nicht weiter. Übrig bleibt ein guter Action-Film mit sauberen, aber nicht überwältigenden Spezial-Effekten, der keinerlei neue Informationen über das Predator-Universum liefert und auch sonst eher das Prädikat "überflüssig" verdient.

Regie Nimrod Antal
Darsteller Adrien Brody, Topher Grace, Alice Braga, Walton Goggins, Oleg Taktarov, Louis Ozawa Changchien, Mahershala Ali, Danny Trejo, Laurence Fishburne
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