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Science Fiction Spielfilme nach 2000. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.

Science Fiction Spielfilme nach 2000

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2000
Mission To Mars Mission To Mars (USA 2000)

Die erste Landung auf dem Mars im Jahr 2020 endet in einer mysteriösen Katastrophe. Sofort bricht eine zweite Besatzung auf, um nach Überlebenden zu suchen. Doch auch diese Mission steht unter keinem guten Stern und nach einem Meteoritenschaden sind weitere Tote, sowie der Verlust des Mutterschiffs zu verbuchen. Trotzdem gelingt die Landung auf dem roten Planeten, wo man im Basis-Camp auf ein verwahrlostes Mitglied der ersten Crew trifft. Es stellt sich heraus, dass eine fremde Zivilisation auf dem Mars Bauwerke hinterlassen hat, die durch künstliche Sandstürme geschützt werden. Der Schlüssel in Form einer DNA-Sequenz ist jedoch schnell gefunden und man erforscht die Hinterlassenschaft der Aliens.
Trotz überzeugender Spezial-Effekte und schöner Bilder bietet der Film nichts wirklich Neues. Auch die Lösung des Rätsels um die "Marsianer" und die anschliessende Flucht vom roten Planeten sind plötzlich viel zu leicht und kaum überraschend. Bis es soweit ist wird allerdings eine spannende und in sich halbwegs widerspruchsfreie Geschichte erzählt.

Regie Brian De Palma
Darsteller

Tim Robbins, Gary Sinise, Connie Nielsen, Jerry O'Connel, Don Cheadle, Armin Mueller-Stahl

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Red Planet Red Planet (USA 2000)

Wir schreiben das Jahr 2050, noch ein Versuch und wieder geht's schief. Diesmal will man nachsehen, warum ein Terraforming-Projekt, das den Mars in eine zweite Erde verwandeln soll, keinen Erfolg hat. Schon bei der Ankunft wird das Mutterschiff von der Strahlung starker Sonnen-Eruptionen bombardiert und die Landefähre stürzt ab. Zu allem Überfluss hat der mitgenommene Erkundungs-Roboter eine Fehlfunktion und beginnt, die notgelandete Besatzung zu attackieren, die sich mit schwindenden Sauerstoff-Reserven auch noch gegenseitig an die Gurgel geht. Durch einen Zufall stellt man kurz vor dem Ersticken fest, dass der Mars eine atembare Atmosphäre besitzt, die aber nicht vom Terraforming stammen kann ...
Auch hier treffen tolle Spezial-Effekte und viel Spannung auf eine eher an den Haaren herbei gezogene Story. Es ist kaum vorstellbar, dass eine sauerstoffhaltige Atmosphäre auf dem Mars völlig unbemerkt bleiben würde. Erst recht nicht, da deren Zusammensetzung wegen des Terraforming eigentlich ständig überwacht werden sollte. Schon heute wird die Atmosphäre des Mars von Raumsonden genau analysiert und notfalls wären solche Untersuchungen sogar durch irdische Teleskope möglich.

Regie Antony Hoffman
Darsteller

Val Kilmer, Carrie-Ann Moss, Tom Sizemore

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Titan A.E. Titan A.E. (Animation, USA 2000)

Kurz nach dem Jahr 3000 wird die Erde von feindlichen Energiewesen, den Drej, zerstört. Seitdem zieht nur noch eine Hand voll überlebender Menschen als heimatlose Nomaden durch das Weltall. Einzige Hoffnung ist das verschollene Super-Raumschiff Titan, mit dessen Hilfe eine neue Welt für die Menschheit geschaffen werden könnte. Doch auch die Drej suchen die Titan, um sie endgültig zu vernichten.
Titan A.E. war als Angriff auf die Vorherrschaft der Disney-Produktionen im Zeichentrick-Geschäft gedacht, konnte die finanziellen Erwartungen aber nicht erfüllen. Trotzdem wird mit moderner Animationstechnik eine unterhaltsame Story erzählt, die auch Erwachsene anspricht. Das "A.E." steht übrigens für "After Earth".

Regie Don Bluth, Gary Goldman
Englische Stimmen

Drew Barrymore, Matt Damon, Bill Pullman

Deutsche Stimmen

Holger Speckhahn, Mirco Nontschew, Alexandra Neldel

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The 6th Day The 6th Day (USA/Kanada 2000)

Als Helikopterpilot Adam Gibson abends von der Arbeit nach Hause kommt, ist er schon da. Ein Klon hat seinen Platz eingenommen und weder Familie noch Freunde bemerken den Austausch. Um zu beweisen, dass er der "Echte" ist, legt sich Gibson im Alleingang mit einem Gentechnik-Konzern an und will dessen illegale Machenschaften aufklären. Aber die geklonten Killer sind ihm schon auf den Fersen ...
Der Filmtitel bezieht sich auf das Bibelzitat "Am sechsten Tag erschuf Gott den Menschen", aber der damit suggerierte Tiefgang wird leider nicht erreicht. Sowohl die wissenschaftlichen Grundlagen der Gentechnik, als auch die Kritik daran gehen irgendwo zwischen Action und Spezial-Effekten im typischen Schwarzenegger-Stil verloren. Die relativ komplexe Story liefert allerdings reichlich Spannung und an SF-Elementen wird immerhin ein schöner, futuristischer Helikopter geboten. Sicher kein Highlight in Arni's Filmographie, aber an manchen Stellen doch ganz originell.

Regie Roger Spottiswoode
Darsteller

Arnold Schwarzenegger, Robert Duvall, Michael Rapaport, Rodney Rowland, Michael Rooker, Sarah Wynter, Tony Goldwyn

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Supernova Supernova (USA/Schweiz 2000)

Das Rettungs-Raumschiff Nightingale empfängt einen mysteriösen Notruf und wird beim Dimensionssprung zu dessen Ursprungsort schwer beschädigt. Trotzdem kann die Crew einen jungen Mann an Bord nehmen und ein geheimnisvolles, ausserirdisches Artefakt bergen. Doch der Gerettete entpuppt sich schnell als wahnsinniger Killer mit übermenschlichen Kräften und ausserdem bleiben nur 17 Stunden, um dem Gravitationsfeld eines nahen Blauen Riesen zu entkommen.
Der Film kann zwar mit sauberen Trickaufnahmen, bekannten Schaupielern und solider Action punkten, besteht ansonsten aber nur aus einem wirren Gemisch von schon häufig gezeigten SF-Elementen. Die Handlung ist reichlich inkonsistent, denn zunächst mühsam konstruierte Fakten spielen plötzlich keine Rolle mehr (z.B. fehlender Treibstoff). Die ohnehin flachen Charaktere ändern sich teilweise sprunghaft und einige Szenen passen dramaturgisch einfach nicht aneinander. Aus astrophysikalischer Sicht wandelt die Story ebenfalls auf dünnem Eis und eine Supernova ist eigentlich auch was Anderes. Diese Ungereimtheiten waren es vielleicht, die Regisseur Walter Hill veranlassten, seinen Namen zurückzuziehen und unter einem Pseudonym aufzutreten.

Regie Thomas Lee alias Walter Hill
Darsteller

James Spader, Angela Bassett, Lou Diamond Phillips, Peter Facinelli, Robin Tunney, Wilson Cruz, Robert Forster

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2001
Final Fantasy Final Fantasy - Die Mächte In Dir (Animation USA/Japan 2001)

Die Erde wurde von den geisterhaften Phantomen verwüstet und die Menschen wurden in wenige, stark befestigte Städte zurück gedrängt. Die Wissenschaftlerin Aki Ross begibt sich auf die Suche nach den Spirits, um die Phantome zu besiegen und den Einsatz einer verhehrenden Waffe zu verhindern.
Die dünne, stark esoterisch angehauchte Story ist ziemlich haarsträubend, aber eigentlich nebensächlich. Das Highlight dieses Films sind eindeutig die erstmals ausschliesslich computer-animierten Darsteller, die von realen Personen manchmal kaum noch zu unterscheiden sind. Auch die spannenden Kampfszenen und überhaupt die gesamte perfekt animierte Welt von Final Fantasy sind im Grossrechner entstanden. Das war's aber auch schon. Wenn man sich daran erstmal satt gesehen hat, bleibt sonst kaum noch etwas in Erinnerung und deshalb war Final Fantasy an den Kinokassen auch eher ein Flop.
Der Final Fantasy-Film basiert auf den gleichnamigen PC-Spielen, hat aber inhaltlich kaum etwas damit zu tun.

Regie Hironobu Sakaguchi
Englische Stimmen

Ming-Na, Alec Baldwin, Donald Sutherland, James Woods, Jean Simmons, Dwight Schultz

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Planet der Affen Planet der Affen (USA 2001)

Astronaut Leo Davidson wird durch einen magnetischen Sturm auf einen Planeten verschlagen, der von Affen beherrscht wird. Menschen dienen dort als Sklaven und werden nur von wenigen "Bürgerrechtlern" unter den Affen respektiert. Der gestrandete Raumfahrer erregt die Aufmerksamkeit des Affen-Generals Thade, der mit seiner Armee Jagd auf den unbequemen Eindringling und alle seine Sympathisanten macht.
Ich fand bereits die Original-Filme aus den 1960er und 1970er Jahren nicht besonders toll und deshalb kann ich auch mit dem Remake nicht viel anfangen. Dazu kommt noch eine unlogische Story, die sich krampfhaft von den Vorlagen abheben will, und gerade deshalb kaum noch ernst zu nehmen ist. Die einzige anerkennenswerte Leistung bei diesem Film wurde von den Maskenbildnern erbracht.

Regie Tim Burton
Darsteller

Mark Wahlberg, Tim Roth, Helena Bonham Carter

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A.I. A.I. - Künstliche Intelligenz (USA 2001)

In einer nicht allzu fernen Zukunft sind nahezu menschlich aussehende Roboter selbstverständliche Bestandteile des Alltags. Die Androiden arbeiten, helfen im Haushalt und unterhalten die Menschen, aber Gefühle besitzen sie nicht. Das ändert sich, als das Modell "David" entwickelt wird. David ist ein auf Liebe programmierter Roboter in Kinder-Gestalt und soll seinen "Eltern" über den Verlust des eigenen Sohns hinweg helfen. Doch denen wird das Kunstwesen bald unheimlich und David wird ausgesetzt. Aber David ist bereits unumkehrbar geprägt und begibt sich auf die Suche nach seiner geliebten "Mutter".
Spielberg meets Pinocchio. Anders ist die tränenreiche Story um unerwiderte Mutterliebe kaum zu beschreiben. Der Film bewegt sich emotional leicht über E.T.-Niveau, nur dass es diesmal weniger lustig zugeht. Obwohl einige nette Effekte geboten werden und fast jedes gängige Endzeit-Szenario irgendwo auftaucht, erfüllt insbesondere der an den Haaren herbei gezogene Schluss nicht den Anspruch, den dieses Werk an sich selbst stellt.

Regie Steven Spielberg
Darsteller

Haley Joel Osment, Jude Law, William Hurt, Frances O'Connor, Sam Robards, Jake Thomas

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Ghosts of Mars Ghosts of Mars (USA 2001)

Im Jahr 2176 ist der Mars eine von Frauen dominierte Kolonie der Menschheit geworden und das Terraforming ist bereits weit fortgeschritten. Vor diesem Hintergrund soll ein kleiner Polizei-Trupp einen gefährlichen Häftling aus einer abgelegenen Bergwerks-Siedlung abholen. Doch die Minenarbeiter sind entweder tot oder von den versehentlich geweckten Geistern einer früheren Mars-Zivilisation besessen. Schnell kommt es zu einem blutigen Überlebenskampf gegen die irren Zombies.
An John Carpenter, dem Kult-Regisseur der 1970er und 1980er, sind 20 Jahre Filmgeschichte offenbar spurlos vorüber gegangen. Für ein Comeback muss man heute schon etwas mehr bieten, als eine dünne Handlung mit sparsamen Effekten, austauschbaren Action-Szenen und etwas Horror. Ghosts of Mars wirkt trotz bekannter Schauspieler und hohem Budget einfach nur billig.

Regie John Carpenter
Darsteller

Natasha Henstridge, Ice Cube, Pam Grier, Jason Statham, Clea DuVall, Joanna Cassidy, Rosemary Forsyth, Marjean Holden, Robert Carradine

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Evolution Evolution (USA 2001)

Die Lehrer Ira Kane und Harry Block untersuchen einen Meteoriten, der gerade irgendwo in Arizona niedergegangen ist. Zu ihrem Erstaunen entdecken sie darin ausserirdische Mikroben, die sich mit rasanter Geschwindigkeit weiter entwickeln. Während die Hobby-Forscher noch vom Nobelpreis träumen, wird die Einschlagstelle vom Militär abgeriegelt, aber es ist bereits zu spät: Schnell breiten sich überall bizarre Monster aus und beginnen, das irdische Ökosystem komplett zu übernehmen. Kane, Block und einige Mitstreiter sagen den aggressiven Kreaturen den Kampf an ...
Ghostbusters-Regisseur Ivan Reitman verlegt sich von Horror auf Science Fiction, bleibt aber ansonsten seinem bewährten Schema treu. Obwohl Evolution nicht an den Klassiker Ghostbusters heranreicht, ist doch eine unterhaltsame SF-Komödie mit gut animierten Monstern entstanden. So schnell wie die ausserirdischen Lebensformen mutiert allerdings auch der Film zu einer reinen Werbesendung für ein Anti-Schuppen-Shampoo, das sogar eine tragende Rolle in der Handlung einnimmt. Absolut inakzeptabel!

Regie Ivan Reitman
Darsteller

David Duchovny, Julianne Moore, Orlando Jones, Seann William Scott, Dan Aykroyd

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2002
Equilibrium Equilibrium - Killer of Emotions (USA 2002)

Nach dem 3. Weltkrieg will ein totalitärer Staat die Ursache aller Aggressionen ausrotten: Gefühle werden verboten und durch eine Droge systematisch unterdrückt. Wer sich trotzdem verliebt, Emotionen zeigt oder einfach nur seine Bude mit rührigen Andenken vollstopft, der wird zum Sinnes-Verbrecher erklärt und mitsamt seinem Trödel verbrannt. Der eiskalte Elite-Kämpfer John Preston ist als Kleriker auf der Jagd nach derartigen "Kriminellen", aber irgendwann setzt er eigenmächtig seine tägliche Drogendosis ab. Als seine Gefühle wieder aufkeimen, sucht Preston im illegalen Untergrund nach Verbündeten, um das Regime zu stürzen.
Ein Bisschen Matrix-Gezappel, eine Prise "Grosser Bruder" aus 1984 und etwas Bücherverbrennung aus Fahrenheit 451 - fertig ist eine weitere, absolut überflüssige Zukunfts-Vision. Um den Film ernst nehmen zu können, ist einfach zu viel geklaut, als reiner Action-Streifen ist er zu schlapp und wirklich beeindruckende SF-Effekte sind auch kaum zu sehen. Selbst die relativ komplexe Story mit Intrigen und Gegen-Intrigen ist letztlich vorhersehbar und bietet nur wenige Überraschungen.

Regie Kurt Wimmer
Darsteller

Christian Bale, Dominic Purcell, Sean Bean, Christian Kahrmann, Sean Pertwee, Taye Diggs, Emily Watson

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Minority Report Minority Report (USA 2002)

Im Jahr 2054 werden Mörder nicht mehr nach ihrer Tat verhaftet, sondern bereits vorher, so dass praktisch keine Gewaltverbrechen mehr begangen werden. Die Pre-Crime-Polizei wertet die Visionen von 3 hellseherisch begabten Pre-Cogs aus und kann deshalb immer rechtzeitig einschreiten. Doch eines Tages stösst Pre-Crime-Polizist John Anderton auf einen Mord, den er selbst begehen wird. Auf einer wilden Flucht vor den eigenen Leuten versucht Anderton, seine Unschuld zu beweisen. Seine einzige Chance ist ein Minority Report, der belegen könnte, dass wenigstens einer der 3 Pre-Cogs ihn nicht für einen Mörder hält. Ist alles eine raffinierte Intrige, ein Fehler im System, oder kann Anderton seinem vorausbestimmten Schicksal letztlich nicht entgehen?
Steven Spielberg erzählt eine spannende, in sich schlüssige Story mit vielen originellen Einfällen und einigen überraschenden Wendungen. Insbesondere die Problematik, ob Menschen erst durch konkrete Taten oder bereits durch ihre Veranlagungen und Absichten zu Verbrechern werden, kann nachdenklich stimmen. Trotz dieser sozial-philosophischen Ambitionen ist die gesamte Handlung aber leider nur auf para-psychologischem Humbug aufgebaut. Spektakuläre SF-Effekte sind selten, aber qualitativ einwandfrei und dienen meist der Schleichwerbung für Kaltgetränke, Kreditkarten oder Automarken.
Das Drehbuch basiert übrigens auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick, der bereits die Vorlagen für Blade Runner und Total Recall geliefert hat.

Regie Steven Spielberg
Darsteller

Tom Cruise, Max von Sydow, Collin Farrell, Samantha Morton, Kathryn Morris, Tim Blake Nelson, Peter Stormare, Lois Smith, Joel Gretsch

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Impostor Impostor - Der Replikant (USA 2002)

2079: Die Menschheit befindet sich schon seit Jahren im Krieg gegen Ausserirdische von Alpha Centauri. Die Städte auf der Erde werden durch Energieschilde vor ständigen Bombardierungen geschützt und um die innere Sicherheit kümmert sich eine totalitäre Weltregierung, die in der Wahl ihrer Methoden nicht zimperlich ist. So gerät der Waffenforscher Dr. Spencer Olham in den Verdacht, durch einen feindlichen Killer-Androiden ausgetauscht worden zu sein. Gejagt von dem fanatischen Sicherheits-Offizier Hathaway versucht Olham, seine Identität zu beweisen.
Die Story von Philip K. Dick erinnert thematisch stark an Total Recall oder Minority Report (Warum sind plötzlich alle gegen mich? Kann ich meinen Erinnerungen trauen? Wer bin ich wirklich?), enthält aber trotzdem einige Überraschungen. Obwohl der Film eindeutig nicht zu den grossen Blockbustern gehört, werden doch überzeugende Spezial-Effekte, aufwendige SF-Kulissen und viel Spannung geboten. Nach den Appetizern zu Beginn lässt die Effekt-Dichte allerdings langsam nach und vieles, für das zunächst Interesse geweckt wurde, wird leider nicht weiter verfolgt (z.B. Wer sind die Centauri eigentlich und was für eine Waffe hat Olham gegen sie entwickelt?).
Impostor bedeutet übrigens "Betrüger" oder "Schwindler" und ist zumindest für den deutschen Sprachraum ein etwas unglücklicher Titel.

Regie Gary Fleder
Darsteller

Gary Sinise, Madeleine Stowe, Vincent D'Onofrio, Tony Shalhoub, Mekhi Phifer, Gary Dourdan, Erica Gimpel, Rosalind Chao

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2003
The Core The Core - Der innere Kern (GB / USA 2003)

Herzschrittmacher bleiben stehen, Vögel fallen vom Himmel und ein Space-Shuttle muss notlanden, denn das Magnetfeld der Erde spielt verrückt. Der Erdkern hat plötzlich aufgehört zu rotieren und es bleibt nur noch ein Jahr, bis die ungeschützte Erdoberfläche von der tödlichen Strahlung der Sonne gegrillt wird. Im Geheimen baut die amerikanische Regierung ein neuartiges "Erdschiff", um ins Innere des Planeten vorzudringen und den stehen gebliebenen, natürlichen Dynamo durch Atomexplosionen wieder anzuschubsen.
Der Beginn von "The Core" verspricht eine wissenschaftlich gut recherchierte Story, aber dieses Versprechen wird leider nicht eingelöst. Spätestens beim Bau des "Erdschiffs" wird klar, dass auf grundlegende physikalische, geologische und technische Erkenntnisse keinerlei Rücksicht genommen wird. So wird auch der Höhepunkt aus wissenschaftlicher Sicht zum reinen Fiasko (eine Atombombe wird nicht stärker, wenn man Kernbrennstäbe daneben legt!). Wenn man allerdings nicht so streng hinschaut, kann man den Film trotzdem als belanglose aber spannende Unterhaltung geniessen, die weitgehend ohne den nervigen US-Patriotismus ähnlicher Produktionen auskommt.

Regie Jon Amiel
Darsteller

Aaron Eckhart, Hilary Swank, Delroy Lindo, Stanley Tucci, Tcheky Karyo, Bruce Greenwood, DJ Qualls

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2004
I, Robot I, Robot (USA 2004)

2035: Intelligente und agile Roboter gehören mittlerweile zum alltäglichen Leben. So ist es nicht ungewöhnlich, dass der US-Robotics-Konzern mal wieder ein neues Modell auf den Markt bringen will, den NS-5. Doch die Einführung des NS-5 wird durch den angeblichen Selbstmord seines Konstrukteurs überschattet und ausgerechnet der Roboter-Hasser Del Spooner wird als Polizist mit der Aufklärung des Falls betraut. Spooners Verdacht fällt sofort auf den Roboter Sonny und plötzlich scheinen auch andere Roboter der NS-5-Serie nach seinem Leben zu trachten. Zusammen mit der Wissenschaftlerin Susan Calvin will Spooner untersuchen, ob NS-5 eine Fehlkonstruktion oder sogar das Produkt einer Verschwörung ist. Aber niemand glaubt ihm, denn Roboter sind völlig ungefährlich und absolut sicher ...
I, Robot ist endlich mal wieder ein richtig guter SF-Film, der sich durch eine spannende, intelligente Story, viel Action und tolle Effekte auszeichnet. Besonders die Roboter sind erstklassig animiert und zeigen beinahe menschliche Wesenszüge. Aber auch die futuristische Metropole Chicago wird glaubhaft und ohne unrealistische Übertreibungen dargestellt. Da verzeiht man gerne die auffällige Schleichwerbung für eine deutsche Automarke.
Die kurze Inhaltsangabe erweckt vielleicht den Eindruck, dass es sich um einen eher technik-feindlichen Film handelt. Diesen Vorwurf kann man Autor Isaac Asimov aber sicher nicht machen, obwohl er sich immer wieder kritisch mit seinen berühmten 3 Gesetzen der Robotik auseinandersetzte:

  1. Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
  2. Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehl gehorchen - es sei denn, dies würde das Erste Gesetz der Robotik verletzen.
  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen - es sei denn, dies würde das Erste oder das Zweite Gesetz der Robotik verletzen.
Regie Alex Proyas
Darsteller

Will Smith, Bridget Moynahan, James Cromwell, Alan Tudyk, Bruce Greenwood

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Sky Captain Sky Captain and the World of Tomorrow
(USA / GB / Italien 2004)

Ende der 1930er Jahre: Wissenschaftler verschwinden auf mysteriöse Weise und riesige Roboter überfallen zahlreiche Großstädte. Alle Spuren führen zu dem geheimnisvollen Dr. Totenkopf, der in seinem Versteck die Vernichtung der Welt zu planen scheint. In dieser Situation ist "Sky Captain" Joe Sullivan die letzte Hoffnung. In seinem Jagdflugzeug und zusammen mit der anhänglichen Reporterin Polly Perkins begibt sich Sky Captain auf eine abenteuerliche Suche nach Dr. Totenkopf's Basis.
Fliegende Roboter, Unterwasser-Flugzeuge und das Luftschiff "Hindenburg III" über New York - gab's das damals wirklich? Nein natürlich nicht, denn es handelt sich um einen sogenannten Retro Science Fiction. Im Stil einer Comic-Verfilmung und mit etwas blassen Farben, aber mit vielen erstklassigen Computer-Animationen erwachen die 1930er Jahre wieder zum Leben. Allerdings so, wie sie vielleicht hätten sein können, wenn die Geschichte und die technische Entwicklung anders verlaufen wären. Und wenn alles so gewesen wäre, wie in den damaligen Comics, denn ernst zu nehmen ist die Story beim besten Willen nicht. Dafür wird sie durch reichlich Spannung, fast ununterbrochene Action und sehenswerte Effekte aufgewertet.
Und nein, Sky Captain fliegt keine Spitfire, sondern eine Curtis P-40 Warhawk.

Regie Kerry Conran
Darsteller

Jude Law, Gwyneth Paltrow, Angelina Jolie, Laurence Olivier (computeranimierte Archivaufnahmen), Giovanni Ribisi, Ling Bai

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2005
Die Insel Die Insel (USA 2005)

2019: Lincoln Six Echo ist einer der wenigen Überlebenden einer globalen Umweltkatastrophe. In einem luxoriösen, aber streng überwachten Durchgangslager wartet er bei monotoner Arbeit zusammen mit anderen Insassen auf seine Weiterreise zur Insel, dem letzten intakten Naturparadies. Doch Lincoln hat Zweifel und stellt unbequeme Fragen zu den offensichtlichen Widersprüchen in seiner kleinen Welt. Tatsächlich ist die Insel ein Operationssaal, in dem Organe entnommen werden, und alle Bewohner des Lagers sind Klone, die als lebende Ersatzteillager für ihre menschlichen Auftraggeber dienen. Und die grosse Katastrophe ist nur eine künstliche Erinnerung, die die Klone von einem Ausbruch abhalten soll. Lincoln flieht zusammen mit seiner Freundin Jordan Two Delta, um seinen Auftraggeber zu finden und den verbotenen Organhandel zu stoppen.
Bio- und Gentechnologie eröffnen nicht nur ungeahnte Möglichkeiten, sondern verdienen auch eine äusserst kritische Betrachtung (siehe auch: Wann kommt die schöne neue Welt?). "Die Insel" entwirft zwar eine aus wissenschaftlicher Sicht durchaus realistische Zukunftsvision, aber eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ethischen Fragen findet nur ansatzweise statt. An dem etwas überzeichneten Szenario und den logischen Schwächen kann man sich bei dem rasanten Actionfilm allerdings kaum aufhalten, denn es ist immer was los. Ausserdem sind der 700PS-Sportwagen, die fliegenden Motorräder und das futuristische Schnellboot einfach nur cool.

Regie Michael Bay
Darsteller

Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Sean Bean, Ethan Phillips, Steve Buscemi, Michael Clarke Duncan, Djimon Hounsou

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Krieg der Welten Krieg der Welten (USA 2005)

Die Invasion der Ausserirdischen beginnt mit einem scheinbar harmlosen Gewitter, das Stromausfälle auslöst und Autos stehen bleiben lässt. Kurz darauf brechen überall riesige, dreibeinige Kampfmaschinen aus der Tiefe durch die Erdoberfläche und verwüsten Städte und ganze Landstriche. Hafenarbeiter Ray Ferrier entkommt nur knapp den tödlichen Strahlenangriffen und begibt sich zusammen mit seinen beiden Kindern auf eine kopf- und aussichtslose Flucht. Es geht nur noch ums nackte Überleben und das ist oft genug ausschliesslich vom Glück abhängig.
Das Remake des Klassikers aus den 1950er Jahren überzeugt mit guten Effekte, reichlich Action und Spannung pur. Obwohl man viele Motive aus dem Original wieder erkennt, wird doch eine neue Geschichte aus einem völlig anderen Blickwinkel erzählt. Erfreulicherweise gibt es mal keine grossen Helden und obwohl die US-Armee ihren obligatorischen Abschuss feiern darf (zu einem Zeitpunkt als es ohnehin schon egal ist), spielt sie nur eine Nebenrolle. Das Ende ist nach wie vor eher trivial, aber zusätzlich wirken diesmal leider auch die vagen Erklärungen zum Ursprung der Eroberer und ihrer Maschinen etwas lustlos und wenig plausibel.

Regie Steven Spielberg
Darsteller

Tom Cruise, Dakota Fanning, Justin Chatwin, Tim Robbins

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