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Science Fiction Spielfilme der 1970er Jahre. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.
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Science Fiction Spielfilme der 1970er Jahre

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1970
Colossus Colossus (USA 1970)

Um im kalten Krieg einen Vorteil zu erringen, entwickelt der US-Wissenschaftler Charles Forbin den Super-Computer Colossus. Das leistungsstarke Elektronen-Gehirn erhält die Kontrolle über das nukleare Arsenal der USA und entdeckt bald, dass die Russen einen ähnlichen Rechner in Dienst gestellt haben. Die beiden Computer verbünden sich und drohen mit der Zündung von Atomwaffen, falls die Menschheit ihre Befehle nicht bedingungslos befolgt. Unter den wachsamen Kamera-Augen von Colossus versucht Forbin, seine verhängnisvolle Schöpfung zu überlisten.
Der Film "Colossus" bietet weder Action noch spektakuläre SF-Effekte, schildert aber trotzdem eine packende und zumindest aus technischer Sicht noch immer aktuelle Zukunfts-Vision. Die Spannung entsteht dabei allein aus der Atmosphäre und den Dialogen zwischen Mensch und Maschine. Vor allem ist eine Erkenntnis überraschend: Colossus tut eigentlich genau das, wozu er programmiert wurde.
Einen auf den Namen Colossus getauften Rechner-Typ gab es übrigens wirklich: Es handelte sich um einen Röhren-Computer, der ab 1943 von den Briten eingesetzt wurde, um codierte deutsche Funksprüche zu entschlüsseln.

Regie Joseph Sargent
Darsteller

Eric Braeden, Susan Clark, Gordon Pinsent, Georg Stanford Brown

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1971
Andromeda Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All (USA 1971)

In der Nähe einer amerikanischen Kleinstadt geht eine militärische Raumkapsel zu Boden. Augenblicklich sterben fast alle Einwohner, aber nicht durch den Aufschlag, sondern an einem geheimnisvollen Mitbringsel der Sonde. Die Bergungsmannschaft vermutet einen ausserirdischen Virus und bringt Proben in ein geheimes, unterirdisches Forschungslabor. Dort soll ein Team der besten US-Wissenschaftler den Erreger isolieren und ein Gegenmittel entwickeln. Doch trotz Hightech-Ausrüstung und extremer Sicherheits-Maßnahmen geht einiges schief ...
Dieser SF-Film ist einer von wenigen, die die Bezeichnung "Wissenschafts-Thriller" wirklich verdienen. Man merkt einfach, dass Roman-Autor Michael Crichton als Mediziner weis, wovon er schreibt. Auch die filmische Umsetzung wirkt durch aufwendige Kulissen und eine damals innovative Schnitt-Technik (Split-Screen) noch immer modern. Zwar gestalten sich die ausführlich dargestellten wissenschaftlichen Prozeduren etwas langatmig und die finale Rettung der Welt ist angesichts der dramatischen Bedrohung beinahe schon banal, aber man erhält für fast alles eine plausible Erklärung, die kaum Fragen offen lässt. Ein filmischer Leckerbissen für alle, die es ganz genau wissen und nicht durch sinnloses Techno-Babbel abgespeist werden wollen.
Für die Spezial-Effekte zeichnete übrigens u.a. Douglas Trumbull verantwortlich, der kurz darauf (1972) die Regie in seinem eigenen SF-Film Silent Running führte.
2008 wurde für das Fernsehen ein Remake produziert, das aber leider nicht an das Original heran reicht.

Regie Robert Wise
Darsteller

Arthur Hill, David Wayne, James Olson, Kate Reid, Paula Kelly

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Der Omega Mann Der Omega Mann (USA 1971)

Nach einem bakteriologischen Krieg ist der Biologe Robert Neville der einzige immune Überlebende. Tagsüber streift er schwer bewaffnet durch das menschenleere Los Angeles und nachts muss er sich gegen infizierte Mutanten verteidigen, die ihm als letztem Vertreter der alten Welt den Kampf angesagt haben. Erst als Neville auf eine scheinbar ebenfalls gesunde, junge Frau trifft erhält sein Leben wieder einen Sinn ...
Der Omega Mann ist eine für die erste Hälfte der 1970er Jahre recht typische Endzeit-Vision. Zwar hat der Film kaum erwähnenswerte Spezial-Effekte und nur durchschnittliche Action zu bieten, aber die Atmosphäre ist sehr gut gelungen und die klassische Fantasie vom allerletzten Menschen besitzt schon eine gewisse Faszination.
Die Roman-Vorlage "I'm a Legend" wurde schon 1954 von dem bekannten SF- und Horror-Author Richard Matheson heraus gebracht und 2007 noch einmal unter dem Titel I am Legend verfilmt.

Regie Boris Sagal
Darsteller

Charlton Heston, Anthony Zerbe, Rosalind Cash

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1972
Lautlos im Weltraum Silent Running - Lautlos im Weltraum (USA 1972)

Sag mir, wo die Blumen sind ... In einer nicht allzu fernen Zukunft werden die letzten Pflanzen in den hydroponischen Kuppeln einiger Raumschiffe irgendwo in der Nähe des Saturn gehalten. Aber eigentlich interessiert das eher lästige, grüne Erbe niemanden mehr und deshalb ist der Botaniker Freeman Lowell ein Aussenseiter unter seinen Schiffskameraden. Als die künstlichen Biotope aus Kostengründen gesprengt werden sollen, wird Lowell zum ökologischen Rächer, der alles tut, um das Bisschen übrige Natur zu retten.
Ein Science Fiction Drama, das seine Spannung mal nicht aus den üblichen Raumschlachten und Laser-Duellen bezieht und dessen Thema leider noch immer aktuell ist.

Regie Douglas Trumbull
Darsteller

Bruce Dern, Cliff Potts

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Solaris Solaris (UdSSR 1972)

Der Psychologe Kris Kelvin soll auf einer Raumstation, die den ungewöhnlichen Planeten Solaris umkreist, den Selbstmord eines Besatzungsmitglieds untersuchen. Bald wird klar, dass auf der Station höchst merkwürdige Dinge vor sich gehen, und auch der Planet verhält sich nicht so, wie sich ein normaler Planet verhalten sollte. Kelvin beginnt an seinem Verstand zu zweifeln und plötzlich ist da auch noch Khari, seine schon vor Jahren verstorbene Frau ...
Der Film nach einem Roman von Stanislaw Lem entstand noch in der kommunistischen Sowjetunion und war nicht zuletzt deshalb das Objekt vieler abenteuerlicher Interpretationen und überschwänglich positiver Kritiken. Die Vision von einem lebendigen, intelligenten Planeten, der Gedanken zu realen Personen materialisiert, ist zwar ganz originell, wird aber für meinen Geschmack doch etwas zu esoterisch dargestellt. Auch die Handlung ist eher dünn, aber in besinnlicher Sonntagabend-Stimmung kann Solaris durchaus die richtige Wahl sein.
Steven Soderbergh's Remake von 2002 mit George Clooney in der Hauptrolle hält sich inhaltlich nahe an das Original und bringt auf dezente Weise zeitgemäße Spezial-Effekte ein. Die häufig als gewagt bezeichnete Neuverfilmung ist sicher nicht schlechter, aber auch nicht besser als Andrei Tarkovsky's ursprüngliche Umsetzung.

Regie Andrei Tarkovsky
Darsteller

Natalya Bondarchuk, Donatas Banionis, Jüri Järvet, Vladislav Dvorzhetsky, Nikolai Grinko, Anatoli Solonitsyn

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1973
Soylent Green Soylent Green - Jahr 2022 ... Die überleben wollen (USA 1973)

Im Jahr 2022 hat die Überbevölkerung beängstigende Ausmaße angenommen. Die Menschenmassen drängen sich in den riesigen, herunter gekommenen Städten und müssen täglich für winzige Nahrungs-Rationen anstehen. Dabei kommt es immer wieder zu Unruhen, die brutal niedergeschlagen werden, und ältere Menschen werden dazu aufgefordert, ihr Leben freiwillig selbst zu beenden. Das einzige Mittel gegen die Krise scheinen die künstlichen Soylent-Nahrungsmittel zu sein. Bei der Untersuchung eines Mordfalls entdeckt der Polizist Robert Thorn, woraus Soylent Green wirklich besteht ...
Der Klassiker ist eine Mischung aus Science Fiction und Action-Krimi und zeichnet ein ziemlich düsteres Bild der nicht allzu fernen Zukunft. Apokalyptische Szenarien mit warnend erhobenem Zeigefinger lagen im Trend der 1970er Jahre, aber bis heute hat sich das Problem der Überbevölkerung sogar noch verschärft und menschenverachtende "Lösungen" waren bei Politikern und Konzernen schon immer beliebt.

Regie Richard Fleischer
Darsteller

Charlton Heston, Edward G. Robinson, Leigh Taylor-Young, Chuck Connors, Joseph Cotten

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1974
Zardoz Zardoz (GB / Irland 1974)

Im 23. Jahrhundert ist die Welt zweigeteilt: In einer abgeriegelten, paradiesischen Enklave, dem Vortex, leben unsterbliche, aber sehr gelangweilte Intellektuelle im Überfluss. Das rauhe Land ausserhalb wird dagegen von grausamen Barbaren und deren Gott Zardoz beherrscht. Eines Tages gelingt es dem Barbaren Zet, sich in den Vortex einzuschleichen. Der unzivilisierte Eindringling stösst zunächst auf Arroganz und Ablehnung, weckt aber auch viel Neugierde, vor allem bei den weiblichen Bewohnern. Nur langsam werden die subtilen Pläne klar, die der geheimnisvolle Zardoz mit Zet verfolgt ...
Der Film ist eine äusserst seltsame Mischung aus Sex, Gewalt und surrealistischen Motiven. Gute SF-Effekte gibt es nicht zu sehen, aber dafür viel Blut und nackte Haut. Trotzdem kann man das Werk nicht einfach in die Schmuddelecke stellen, denn dafür ist die Handlung zu komplex und anspruchsvoll. Grosse Kunst oder einfach nur billiger Kitsch? Keine Ahnung, aber irgendwie hat Zardoz das Zeug zum Kult.

Regie John Boorman
Darsteller

Sean Connery, Charlotte Rampling, Sara Kestelman, John Alderton, Sally Ann Newton, Niall Buggy

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1976
Logans Run Logans Run - Flucht ins 23. Jahrhundert (USA 1976)

In einer scheinbar paradiesischen Zukunft leben alle Menschen in perfekten Städten unter riesigen Kuppeln. Not, Krankheit oder Alter sind unbekannt, denn mit 30 Jahren muss sich jeder der "Erneuerung" unterziehen. Doch wenn die implantierte Lebensuhr abgelaufen ist, beginnen viele zu zweifeln und versuchen als "Läufer" zu entkommen. Der "Sandmann" Logan hat die Aufgabe, geflohene "Läufer" zu eliminieren, aber bald erkennt auch er, dass die "Erneuerung" nichts mit einer Wiedergeburt zu tun hat.
Der Spielfilm erzählt ebenso spannend wie kritisch die Geschichte einer utopischen Gesellschaft, die so hoffentlich nie Realität wird. Auch die Spezial-Effekte sind ganz Ok, obwohl die Auszeichnung mit einem "Oskar" übertrieben war. Die nachfolgende Fernsehserie, an der keiner der Original-Stars mehr mitwirkte, wurde schnell abgesetzt und in Deutschland bisher nicht ausgestrahlt.

Regie Michael Anderson
Darsteller (Spielfilm)

Michael York, Jenny Agutter, Peter Ustinov, Richard Jordan, Farrah Fawcett-Majors

Fernsehserie

14 Folgen (inklusive Pilotfilm)
Ausstrahlung: 1977-1978 (USA)
Darsteller: Gregory Harrison, Heather Menzies, Donald Moffat, Randolph Powell

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1977
Unheimliche Begegnung der 3. Art Unheimliche Begegnung der 3. Art (USA 1977)

Überall auf der Welt werden Städte von ganzen UFO-Schwärmen überflogen, nach deren Erscheinen man beinahe die Uhr stellen kann. Nach diesem Erlebnis haben zahlreiche Leute seltsame Visionen von einem Berg, den sie unbedingt finden und erreichen müssen. Aber dieser Berg befindet sich offenbar in einem militärischen Sperrgebiet und die von überall anreisenden UFO-Besessenen werden abgewimmelt. Nur einige wenige können die Sperren umgehen und werden Zeugen eines epochalen Ereignisses.
Man kann von UFOs halten was man will und ich halte gerade mal überhaupt nichts davon. Aber Spielbergs Mystery-Klassiker erzählt die Geschichte mit überwältigenden Bildern und in einer so spannenden Weise, dass auch "Ungläubige" mitgerissen werden.
Es gibt übrigens eine Klassifizierung aus insgesamt 5 Arten von Begegnungen mit UFOs/Ausserirdischen:

  1. Art: Sichtung eines UFOs aus grösserer Entfernung
  2. Art: Wechselwirkung eines UFOs mit der Umgebung, bleibende Spuren
  3. Art: Sichtung ausserirdischer Lebewesen
  4. Art: Entführung durch Ausserirdische, "Experimente"
  5. Art: Kommunikation mit Ausserirdischen
Regie Steven Spielberg
Darsteller

Richard Dreyfuss, Francois Truffaut, Teri Garr, Melinda Dillon

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1979
Moonraker James Bond 007 - Moonraker (GB / Frankreich / USA 1979)

Der britische Top-Agent James Bond untersucht den Diebstahl eines Space-Shuttles. Die Spur führt zu dem wahnsinnigen Industriellen Hugo Drax, der mit Nervengas die gesamte Menschheit ausrotten will, um im Weltall eine neue, überlegene Rasse zu züchten. Nach aufregenden Ermittlungen auf mehreren Kontinenten und in zahlreichen Betten startet 007 zu Drax' getarnter Raumstation ...
Obwohl sie eigentlich dem Action-Genre zuzurechnen sind, enthalten die Bond-Filme traditionell viele SF-Elemente: Immer wieder bedrohen Super-Schurken die Welt mit futuristischen Waffen und die vom legendären "Q" bereit gestellte Agenten-Ausrüstung basiert häufig auf der Technik von übermorgen. Unter dem Eindruck von Star Wars wurde Moonraker zum konsequenten Höhepunkt dieser Entwicklung und auch zu meinem persönlichen Lieblingsfilm aus der 007-Serie. Die Story von Ian Fleming ist gewohnt spannend und voller Action und die aufwendigen SF-Effekte stecken so manche Star Wars Nachahmung locker in die Tasche.

Regie Lewis Gilbert
Darsteller

Roger Moore, Lois Chiles, Corinne Clery, Michael Lonsdale, Richard Kiel, Bernard Lee, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell

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Das Schwarze Loch Das Schwarze Loch (USA 1979)

Das kleine Forschungsschiff Palomino trifft in den Tiefen des Alls auf seinen lange verschollenen Vorgänger, die gewaltige Cygnus. An Bord der Cygnus lebt nur noch der geniale Wissenschaftler Dr. Reinhardt, der ein Heer von Robotern um sich geschart hat. Reinhardt beeindruckt die Besatzung der Palomino zunächst durch seine wissenschaftlichen Leistungen, die er mit einem gewagten Flug in ein nahes Schwarzes Loch krönen will. Doch als das Geheimnis der Roboter gelüftet wird, zeigt Reinhardt sein wahres Gesicht und die Reise ins Schwarze Loch droht in einem Inferno zu enden.
Disney's Abstecher in die Welt von Star Wars bietet einige gelungene Trickaufnahmen, aufwendige Modelle und gegen Ende sogar reichlich Action. Story und Charaktere wirken jedoch trotz hochkarätiger Besetzung ziemlich flach und offenbar konnte man sich nicht so recht entscheiden, ob man einen traditionellen Kinderfilm oder ernsthafte Science Fiction machen wollte. Vorlaute Spielzeug-Roboter, diabolische Bösewichte und je eine Figur für jedes weitere gängige Klischee passen irgendwie nicht zusammen und die übertrieben heroische Filmmusik ist oft voll daneben.

Regie Gary Nelson
Darsteller

Maximilian Schell, Anthony Perkins, Yvette Mimieux, Ernest Borgnine, Robert Forster, Joseph Bottoms, Tommy McLoughlin

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Buck Rogers Buck Rogers in the 25th Century (USA 1979)

Der NASA-Astronaut Buck Rogers gerät Ende des 20. Jahrhunderts mit seinem Space-Shuttle in eine falsche Umlaufbahn und friert ein. Erst 500 Jahre später gelangt die vergessene Raumfähre wieder in die Nähe der Erde, die mittlerweile nuklear verwüstet ist und sich obendrein in einem Konflikt mit dem Draconianischen Imperium befindet. Buck Rogers wird aufgetaut und zunächst für einen draconischen Spion gehalten, doch bald kann der erfahrene Kampfflieger zeigen, was in ihm steckt ...
Das "Buck Rogers"-Thema geht auf den Comic Armageddon 2419 A.D. von 1928 zurück und lief bereits 1939 als 12-teilige Vorfilm-Serie in den Kinos. Ende der 1970er Jahre nahm sich schliesslich der amerikanische Trashserien-Produzent Glen A. Larson (siehe auch Kampfstern Galactica) des Stoffs an, um sich noch ein Stück vom Star Wars Kuchen abzuschneiden. Was dann in Europa in die Kinos kam, war eigentlich nur der Pilotfilm zu einer Fernsehserie, der jedoch durch annehmbare Effekte, schöne Modelle und unterhaltsame Raumschlachten einen Achtungs-Erfolg erzielen konnte. Leider wurde der oberflächlich gute Eindruck aber durch schlampige Schnitte und Mikrofone im Bild wieder zunichte gemacht. Solche unnötigen Peinlichkeiten und eine eher einfallslose Story zogen den Film dann doch wieder auf das Niveau einer Billig-Produktion herunter.

Produktion Glen A. Larson
Regie (Pilot-/Kinofilm) Daniel Haller
Darsteller

Gil Gerard, Erin Gray, Tim O'Connor, Pamela Hensley

Fernsehserie

37 Episoden in 2 Staffeln (inklusive Pilot-/Kinofilm)
Ausstrahlung: 1979-1981 (USA)

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Meteor Meteor (USA 1979)

Ein Meteoroid hat sich aus dem Asteroidengürtel gelöst und rast auf die Erde zu. Der riesige Felsbrocken kann nur mit Nuklearwaffen zerstört werden, aber die Feuerkraft der Amerikaner ist zu gering. Trotz kaltem Krieg muss die Hilfe der Russen in Anspruch genommen werden.
Meteor reiht sich nahtlos in die klassischen Katastrophenfilme der 1970er ein und versucht zusätzlich ein Bisschen auf der damals neuen Star Wars Welle zu reiten. Trotz grossem Star-Aufgebot und reichhaltigem Budget ist das Ergebnis aber eher mager. Die Story hält keinerlei Überraschungen bereit und die Effekte liegen selbst gemessen am damaligen Standard deutlich unter den Möglichkeiten. Bei den Machern von Deep Impact und Armageddon (siehe SF-Spielfilme der 1990er Jahre) scheint der Film aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn viele Motive tauchen dort in neuem Gewand wieder auf.

Regie Ronald Neame
Darsteller

Sean Connery, Natalie Wood, Henry Fonda, Karl Malden, Martin Landau, Trevor Howard, Brian Keith

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Starcrash Starcrash - Sterne im Duell (Italien 1979)

Ein Erkundungs-Raumschiff des Emperors wird von einer mächtigen Geheimwaffe des bösen Count Zarth Arn zerstört. Man beauftragt die gerade erst verhaftete Schmugglerin Stella Star mit der schwierigen Suche nach der Waffe. Nachdem die Spuren sie von einem gefährlichen Planeten zum nächsten geführt haben, findet Stella Star nicht nur das Versteck der Waffe, sondern auch den verschollenen Sohn des Emperors. Es kommt zum finalen Gefecht zwischen der Sternenfestung des Count und der Flotte des Emperors.
Starcrash ist Trash pur und ein Parade-Beispiel für einen besonders miesen Star Wars Abklatsch, der an allem mitverdienen will, was nur entfernt nach Science Fiction aussieht. Die Story ist ebenso billig wie die Spezial-Effekte und führt immer wieder völlig an den Haaren herbei gezogene Fakten ein, damit es überhaupt irgendwie weiter geht. In einem Universum mit lila und grünen Sternen verfügt offenbar jeder über genau die Superkräfte, die er gerade braucht. Wenn man sich diesen Film antut, dann höchstens als unfreiwillige SF-Parodie, aber aus dieser Perspektive kann er beinahe kultig sein. Noch ein paar kleine Lichtblicke: Hauptdarstellerin Caroline Munro ist generell nur im knappen Bikini unterwegs, während David Hasselhoff richtig schön schwul aussieht.

Regie Luigi Cozzi
Darsteller

Caroline Munro, Christopher Plummer, David Hasselhoff, Marjoe Gortner, Robert Tessier, Joe Spinell, Nadia Cassini

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