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Science Fiction Spielfilme der 1960er Jahre. Inhalte, Bilder, Kommentare und Links.
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Science Fiction Spielfilme der 1960er Jahre

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1960
Die Zeitmaschine Die Zeitmaschine (USA 1960)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfindet der geniale Wissenschaftler George (= H.G. Wells) eine Zeitmaschine. Während er noch von seinen Freunden belächelt wird, begibt er sich auf eine Reise in Richtung 1. und 2. Weltkrieg. Irgendwann in den 1960er Jahren bricht dann ein Atomkrieg aus und die Zeitmaschine schleudert George um Jahrtausende in die Zukunft. Dort scheint endlich Frieden zu herrschen und das Volk der Eloi führt offenbar ein glückliches, wenn auch etwas einfältiges Leben. Als erneut die Luftschutz-Sirenen aufheulen, marschieren die Eloi willenlos in die Höhlen der gnom-artigen Morlocks. George macht sich daran, das düstere Geheimnis der Morlocks zu lüften.
Ein Film-Klassiker, den man immer wieder gerne sieht, da er den Roman von H.G. Wells glaubhaft und fesselnd auf die Leinwand bringt. Es sind halt doch nicht immer die neusten Spezial-Effekte nötig, um eine gute Story spannend zu erzählen.
Das Remake von 2002 hat diese Spezial-Effekte zwar reichlich, aber der Versuch, der Geschichte einen moderneren Anstrich zu verleihen, misslingt gründlich. Es fehlt einfach die Atmosphäre des Originals und auf viele Schlüssel-Szenen wartet man vergeblich.

Regie George Pal
Darsteller

Rod Taylor, Yvette Mimieux, Alan Young

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Der schweigende Stern Der schweigende Stern (DDR/Polen 1960)

Im Jahr 1970 hat sich die friedliebende Sowjetunion längst zur politischen und wissenschaftlichen Führungsmacht der Erde aufgeschwungen. Da wird in der Wüste Gobi eine Magnetspule mit einer verstümmelten ausserirdischen Aufzeichnung gefunden. Als Ursprungsort kommt nur die Venus in Frage und so startet eine internationale Besatzung an Bord des russischen Raumschiffs Kosmokrator in Richtung unseres Nachbarplaneten. Unterwegs wird die Entschlüsselung der Magnetspule fortgesetzt und man stellt entsetzt fest, das es sich nicht um eine freundliche Grußbotschaft an die Menschheit, sondern um militärische Angriffspläne handelt. Doch die Venus antwortet nicht auf Funksignale und bei der Ankunft findet man nur die atomar verstrahlten Ruinen einer untergegangenen Zivilisation. Aber die Hinterlassenschaften der Venusbewohner sind noch immer gefährlich ...
Der SF-Klassiker aus den DEFA-Studios hat den Roman "Astronauci" ("Die Astronauten") von Stanislaw Lem als Vorlage und muss sich mit seiner Tricktechnik und Ausstattung nicht vor westlichen Produktionen der frühen 1960er-Jahre verstecken. Die ständigen Lobgesänge auf das sowjetische Brudervolk sind zwar etwas störend, aber vergleichbare Hollywood-Filme der damaligen Zeit hatten dafür die kaum weniger nervige Glorifizierung des US-Militärs zum Thema. Da wirkt es schon sehr fortschrittlich, dass die Kosmokrator unter anderem einen US-amerikanischen Astronauten mitnimmt, der sogar eine gleichberechtigte Rolle besetzen darf. Auch klare Aussagen gegen den kalten Krieg und gegen die drohende atomare Vernichtung der Menschheit sind für einen Film aus dem Ostblock eher überraschend. Aus wissenschaftlicher Sicht ist "Der schweigende Stern" inzwischen natürlich überholt, denn auf der glühend heissen Venus ist sicher nie ausserirdisches Leben entstanden. Auch die finale Rettung der Erde vor den versehentlich aktivierten Venus-Waffen wirkt ziemlich konfus, denn was die Helden dafür wirklich tun mussten, wird nicht genau gezeigt.

Regie Kurt Maetzig
Darsteller

Michail N. Postnikow, Günther Simon, Oldrich Lukes, Ignacy Machowski, Kurt Rackelmann, Yoko Tani, Tang Hua-Ta, Julius Ongewe

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1966
Fahrenheit 451 Fahrenheit 451 (GB 1966)

Fahrenheit 451 entspricht 233 Grad Celsius und ist die Temperatur, bei der sich Buchpapier entzündet. Elementares Fachwissen für den Feuerwehrmann Montag, denn seine Aufgabe ist die systematische Suche und Vernichtung von Büchern. In einem anonymen, totalitären Staat, der seine Untertanen mit dümmlichen TV-Shows bei Laune hält und jede Form von Literatur strengstens verbietet, sind Feuerwehrleute nicht zum Löschen von Bränden da - nein, sie legen Feuer. Aber der zunächst pflichtbewusste Montag verfällt langsam dem Reiz der gefährlichen Schriften und wird so selbst zum gejagten Staatsfeind.
Francois Truffaut's Verfilmung des Bestsellers von SF-Autor Ray Bradbury kommt ohne spektakuläre Effekte aus und die Geschichte könnte eigentlich zu jeder Zeit spielen. Trotzdem wird eine bedrückend reale Atmosphäre geschaffen, die nicht nur Büchermuffel zum Nachdenken anregen sollte.

Regie Francois Truffaut
Darsteller

Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack, Anton Diffring

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Fantastic Voyage Die phantastische Reise (USA 1966)

Die USA und die UdSSR haben unabhängig voneinander ein Verfahren entwickelt, mit dem Materie miniaturisiert werden kann. Einziger Haken: Der Effekt hält nur etwa 1 Stunde an, danach wachsen die verkleinerten Objekte wieder bis zu ihrer ursprünglichen Grösse. Ein russischer Forscher, der die Lösung des Problems kennt, fällt beim Überlaufen in die USA einem Attentat zum Opfer und ist seitdem mit einem Blutgerinsel im Gehirn ohne Bewusstsein. Die Amerikaner verkleinern das U-Boot Proteus, um ein Ärzte-Team in den Körper des Russen zu schicken und ihn von innen zu operieren.
Die Phantastische Reise besticht weniger durch imposante SF-Technik, als vielmehr durch die aufwendige Darstellung des Innenlebens eines menschlichen Körpers. Dafür erhielt der Film auch verdienterweise 2 Oscars für Ausstattung und Spezial-Effekte. Mittlerweile wirken die Trickaufnahmen und Modelle zwar etwas altbacken und auch die Rahmenhandlung aus den Zeiten des kalten Kriegs ist längst überholt, aber die Story an sich ist immer noch spannend.
Die Produktionsfirma 20th Century Fox engagierte SF-Autor Isaac Asimov übrigens nicht, um eine Drehbuch-Vorlage zu erstellen, sondern um einen Roman zum bereits fertigen Film zu schreiben.

Regie Richard Fleischer
Darsteller

Stephen Boyd, Raquel Welch, Donald Pleasence, Edmond O'Brien, Arthur O'Connel, William Redfield, Arthur Kennedy, James Brolin

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1968
Barbarella Barbarella (Frankreich/Italien 1968)

41. Jahrhundert: Geheimagentin Barbarella wird auf die Suche nach dem Wissenschaftler Duran Duran geschickt, der eine mächtige Waffe entwickelt hat. Die freizügige Blondine legt dabei mit ihrem Raumschiff zwar mehrere Bruchlandungen hin, zeigt sich aber stets in einem flotten Outfit und ist auch auf sexuellem Gebiet sehr erfolgreich.
Die "Softcore Space Opera" ist inhaltlich reiner Trash und dürfte bei der politisch sehr engagierten Hauptdarstellerin Jane Fonda peinliche Erinnerungen wecken. Von guten Effekten, wie in Stanley Kubrick's fast zeitgleich entstandenem 2001, kann auch keine Rede sein und die damals skandalöse Erotik ist heute beinahe alltäglich. Trotzdem hatte der Film nach einem Comic des Franzosen Jean-Claude Forest Einfluss auf einige spätere SF-Produktionen und diente der 1980er-Popgruppe Duran Duran als Namens-Lieferant. Ein Bisschen Kult bleibt halt schon ...

Regie Roger Vadim
Darsteller

Jane Fonda, John Phillip Law, Anita Pallenberg, Marcel Marceau, David Hemmings

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2001 2001: Odyssee im Weltraum (GB / USA 1968)

Auf dem Mond wird ein geheimnisvoller Monolith gefunden, ein Objekt mit mathematisch exakten Abmessungen, das offenbar von einer ausserirdischen Intelligenz hergestellt wurde. Da alle Spuren zum Jupiter führen, startet das Raumschiff Discovery, um dort das Rätsel zu lösen. Was als Forschungs-Mission begann, wird jedoch bald zum Überlebenskampf zwischen der Besatzung und dem plötzlich feindseeligen Bordcomputer HAL. Der letzte überlebende Astronaut Dave Bowman erreicht schliesslich das Ziel und vereinigt sich mit einer weiteren, riesigen Version des Monolithen.
Stanley Kubrick's Meisterwerk basiert auf einer Romanvorlage des bekannten SF-Autors Arthur C. Clarke und verbindet wissenschaftliche Fakten mit seltsamen, mystischen Visionen. Kubrick's eigentliche Leistung besteht jedoch in der realistischen Darstellung von Raumreisen und die Spezial-Effekte sind noch aus heutiger Sicht perfekt. Was es mit dem Monolithen tatsächlich auf sich hat, bleibt aber leider verborgen.

Regie Stanley Kubrick
Darsteller

Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, Daniel Richter

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