Quelle: Dr. Freund's Multiversum, SF-Animationsfilme (http://www.drfreund.net/sf_animation.htm) Samstag, 18.11.2017 13:13:49 Uhr
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Science Fiction Animationsfilme

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1970er Jahre
Captain Future
Captain Future (Zeichentrickserie, Japan 1978-1979)
Inhalt:
Der Superheld Captain Future und seine Gefährten, der Android Otto, der Roboter Grag und das "lebende Gehirn" Prof. Simon Wright durchstreifen mit dem schnellen Raumschiff Comet das All und bekämpfen allerlei intergalaktische Bösewichte.
Kommentar:
Die Serie nach den Romanen von Edmond Hamilton war im typischen Stil japanischer Trickfilme gehalten, aber zu ihrer Zeit trotzdem etwas Besonderes. Die simplen Geschichten und Charaktere wurden durch eine gut animierte Zukunfts-Kulisse mit vielen technischen Details stark aufgewertet und manchmal traf man sogar auf eine ganz gut durchdachte Story. In meiner Kindheit habe ich jedenfalls keine der spannenden Folgen verpasst.
Anzahl Folgen:
40 Folgen in 13 Filmen aus je 3-4 Teilen
(in der deutschen Fassung stark gekürzt und in falscher Reihenfolge ausgestrahlt)
Produktion: Toei Doga
Links:
1980er Jahre
Tron
Tron (USA 1982)
Inhalt:
In einem EDV-Konzern wird an einem Verfahren gearbeitet, reale Gegenstände in die Speicher von Computern einzuscannen. Auf diese Weise wird der Hacker Kevin Flynn als Datenpaket in die elektronische Welt des Firmenrechners gesaugt. Der Computer wird vom allmächtigen Master Control Programm (MCP) beherrscht, das abtrünnige Unterprogramme in Spielen auf Leben und Tod gegeneinander antreten lässt. Flynn verbündet sich mit dem wehrhaften Programm TRON, um das MCP zu bekämpfen und die illegalen Machenschaften seines Programmierers aufzudecken.
Kommentar:
Obwohl die Disney-Produktion ein etwas naives Bild von der Funktionsweise eines Computers vermittelt, ist der Film vor allem bei Programmierern und Hackern zum Kult geworden. Das rasante Abenteuer spielt nicht nur größtenteils im Inneren eines Computers, sondern wurde auch per Computer-Animation erstellt. Zwar ist vieles mittlerweile nicht mehr auf dem neusten Stand der Tricktechnik, aber die virtuellen Panzerschlachten und Motorradrennen in einer künstlichen, stilisierten Kulisse sind noch immer sehenswert.
Regie: Steven Lisberger
Darsteller: Bruce Boxleitner, Jeff Bridges, David Warner, Cindy Morgan, Barnard Hughes, Peter Jurasik
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Herrscher der Zeit
Herrscher der Zeit (Zeichentrickfilm, Frankreich 1982)
Inhalt:
Der kleine Piel ist allein auf dem Planeten Perdida gestrandet und nur ein Funkgerät verbindet ihn mit dem Raumfahrer Jaffar. Auf dem weiten Weg nach Perdida müssen Jaffar und seine Besatzung zahlreiche Abenteuer bestehen und die Zeit drängt: Ein Schwarm gefährlicher Riesen-Hornissen hat Piel bereits gewittert ...
Kommentar:
Ein qualitativ hochwertiger Trickfilm für Erwachsene, der durch viele technische Details, fantasievolle Kreaturen und eine anspruchsvolle Story mit ungewöhnlichem Ausgang überzeugt. Der Film, der nach Vorlagen des französischen Comic-Zeichners Moebius (Jean Giraud) entstand, wurde im deutschen Fernsehen mehrfach zum Jahreswechsel ausgestrahlt.
Regie: Rene Laloux
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1990er Jahre
Futurama
Futurama (Zeichentrickserie, USA 1999-2013)
Inhalt:
Der leicht beschränkte Pizzabote Phillip J. Fry wird am letzten Tag des 20. Jahrhunderts durch ein Versehen in Kälteschlaf versetzt. Als er 1.000 Jahre später wieder aufwacht, hat sich die Welt völlig verändert, aber nicht ganz so, wie man es vielleicht erwarten würde. Zusammen mit der einäugigen Amazone Leela und dem diebischen Roboter Bender nimmt Fry einen Job bei der Weltraum-Spedition Planet Express an - das endgültige Aus für reibungslose Lieferungen.
Kommentar:
Der Simpsons-Macher Matt Groening nimmt in seiner gelungenen Parodie viele bekannte SF-Serien aufs Korn und spart auch nicht an Seitenhieben gegen die heutige Gesellschaft. Vieles ist so absurd und überzeichnet, dass es einem fast schon wieder normal, aber auf jeden Fall bekannt vorkommt. Trotz Kinderfilm-Fassade richtet sich die gut dosierte Ironie hinter dem vordergründigen Klamauk vor allem an eine erwachsene Zuschauerschaft. Moral: Idioten wird es immer geben und wir gehören alle dazu.
Nachtrag:
Nach mehrjähriger Pause wurde Futurama im Jahr 2010 mit einer 6. Staffel und mehreren Specials in Spielfilmlänge fortgesetzt (Second Run).
Anzahl Folgen:
99 Folgen in 7 Staffeln + 4 Specials in Spielfilmlänge
Produktion: Matt Groening, David S. Cohen
Englische Stimmen: Billy West, Katey Sagal, John DiMaggio, Phil LaMarr, Lauren Tom
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2000-2009
Titan A.E.
Titan A.E. (Animationsfilm, USA 2000)
Inhalt:
Kurz nach dem Jahr 3000 wird die Erde von feindlichen Energiewesen, den Drej, zerstört. Seitdem zieht nur noch eine Hand voll überlebender Menschen als heimatlose Nomaden durch das Weltall. Die einzige Hoffnung ist das verschollene Super-Raumschiff Titan, mit dessen Hilfe eine neue Welt für die Menschheit geschaffen werden könnte. Doch auch die Drej suchen die Titan, um sie endgültig zu vernichten ...
Kommentar:
Titan A.E. war als Angriff auf die Vorherrschaft der Disney-Produktionen im Zeichentrick-Geschäft gedacht, konnte die finanziellen Erwartungen aber nicht erfüllen. Trotzdem wird mit moderner Animationstechnik eine unterhaltsame Story erzählt, die auch Erwachsene anspricht.
Übrigens ...
Das "A.E." steht für "After Earth".
Regie: Don Bluth, Gary Goldman
Englische Stimmen: Matt Damon, Bill Pullman, Drew Barrymore
Deutsche Stimmen: Holger Speckhahn, Mirco Nontschew, Alexandra Neldel
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Final Fantasy - Die Mächte In Dir
Final Fantasy - Die Mächte In Dir (Animationsfilm, USA/Japan 2001)
Inhalt:
Die Erde wurde von den geisterhaften Phantomen verwüstet und die Menschen wurden in wenige, stark befestigte Städte zurück gedrängt. Die Wissenschaftlerin Aki Ross begibt sich auf die Suche nach den Spirits, um die Phantome zu besiegen und den Einsatz einer verheerenden Waffe zu verhindern ...
Kommentar:
Die dünne, stark esoterisch angehauchte Story ist ziemlich haarsträubend, aber eigentlich nebensächlich. Das Highlight dieses Films sind eindeutig die erstmals ausschliesslich computer-animierten Darsteller, die von realen Personen manchmal kaum noch zu unterscheiden sind (jedenfalls sollte es so sein, aber so weit war die Animationstechnik halt doch noch nicht). Auch die spannenden Kampfszenen und überhaupt die gesamte perfekt animierte Welt von Final Fantasy sind im Großrechner entstanden. Das war's aber auch schon. Wenn man sich daran erstmal satt gesehen hat, dann bleibt sonst kaum noch etwas in Erinnerung und deshalb war Final Fantasy an den Kinokassen auch eher ein Flop.
Übrigens ...
Der Final Fantasy-Film basiert auf den gleichnamigen PC-Spielen, hat aber inhaltlich kaum etwas damit zu tun.
Regie: Hironobu Sakaguchi, Moto Skakibara
Englische Stimmen: Ming-Na, Alec Baldwin, Donald Sutherland, James Woods, Dwight Schultz
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Battle for Terra
Battle for Terra (Animationsfilm, USA 2007)
Inhalt:
Die Menschheit, bzw. das, was von ihr übrig ist, hat nach einem verheerenden Krieg die zerstörte Erde in einem gigantischen Raumschiff verlassen und sucht nach einer neuen Heimat. Die scheint mit Terra endlich gefunden zu sein, doch der Planet ist bereits von einer scheinbar primitiven, friedliebenden Spezies besiedelt. Während der abgestürzte Pilot Stewart Stanton sich langsam mit der eingeborenen Mala anfreundet, reist General Hemmer die Macht an sich und beginnt mit der rücksichtslosen Invasion von Terra ...
Kommentar:
Beinahe wäre hier ein zweiter Avatar entstanden, denn die Story ist sehr ähnlich und sollte ursprünglich ebenfalls mit menschlichen Darstellern verfilmt werden. Herausgekommen ist zwar letztlich "nur" ein reiner Animationsfilm, aber die Stimmen werden von einem beeindruckenden Star-Aufgebot beigesteuert und es liegt wie bei Avatar sogar eine 3D-Version vor. Aber wer diesen Film für einen Abklatsch von Avatar hält, der irrt, denn Battle for Terra ist älter und enthält eine Menge eigener, origineller Ideen. Sehr erfrischend ist dabei, dass überwiegend aus der Perspektive der angegriffenen Aliens erzählt wird und die Menschen mal nicht die Hauptrolle spielen. Obwohl die Charaktere teilweise sehr niedlich (und leider auch etwas hölzern) animiert sind, wendet sich Battle for Terra nicht unbedingt an Kinder, denn lustig geht es nur selten zu. Dafür werden jedoch vor allem zum Ende hin viele spannende und actionreiche Kampfszenen geboten.
Regie: Aristomenis Tsirbas
Englische Stimmen:
  • Evan Rachel Wood (Mala)
  • Chris Evans (Stewart Stanton)
  • Brian Cox (General Hemmer)
  • Danny Glover (Präsident Chen)
  • Mark Hamill (Elder Orin)
  • Ron Perlman (Elder Vorin)
  • Danny Trejo (Elder Barum)
  • Dennis Quaid (Roven)
  • James Garner (Doron)
  • Rosanna Arquette (Professor Lina)
Links:
WALL-E - Der letzte räumt die Erde auf
WALL-E - Der letzte räumt die Erde auf (Animationsfilm, USA 2008)
Inhalt:
Die Erde ist im Jahr 2700 nur noch eine einzige Müllhalde und die Menschheit hat sich schon vor Jahrhunderten auf das riesige, luxoriöse Raumschiff Axiom geflüchtet, um dort in Ruhe zu verfetten. Nur der kleine Roboter WALL-E (Waste Allocation Load Lifter Earth-Class) ist als letztes funktionierendes Exemplar seiner Baureihe zurück geblieben und geht unermüdlich seiner einprogrammierten Aufgabe nach: die dreckige Hinterlassenschaft der Menschen in handliche Würfel pressen. Doch eines Tages wird WALL-E's eintönige Arbeit durch das Auftauchen der Erkundungs-Sonde Eve unterbrochen. Die schiesswütige Roboter-Dame verdreht dem einsamen WALL-E mächtig die Schaltkreise und entdeckt nebenbei, dass die Erde inzwischen wieder reif für eine Neubesiedelung ist. Aber auf der Axiom haben längst die Computer das Kommando übernommen und zeigen keinerlei Interesse an einer Rückkehr zur Erde ...
Kommentar:
Die typische Disney-Story vom verliebten Roboter bietet nur keimfreien Humor und wendet sich mit ihrer etwas verniedlichten Darstellung von Umweltverschmutzung, Fettleibigkeit und anderen Zivilisations-Nebenwirkungen in erster Linie an Kinder. Dafür besitzt der Animations-Film die gewohnt hohe Qualität der Pixar-Studios und ist mit seinen vielen technischen Details deshalb auch für Erwachsene sehenswert. In einigen Szenen gelingt es sogar, beim Zuschauer Emotionen zu wecken, was für computer-animierte, nicht-menschliche Darsteller schon ein bemerkenswertes Kunststück ist. Wirklich lustig ist WALL-E wahrscheinlich nur für Kinder, aber trotzdem ist der Film ganz unterhaltsam und teilweise sogar richtig spannend.
Regie: Andrew Stanton
Animation: Pixar Animation Studios, Walt Disney Pictures
Deutsche Stimmen:
  • Timmo Niesner (WALL-E)
  • Luise Helm (Eve)
  • Markus Maria Profitlich (Kommandant)
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Monsters vs. Aliens
Monsters vs. Aliens (Animationsfilm, USA 2009)
Inhalt:
An ihrem Hochzeitstag ändert sich das Leben der jungen Susan Murphy grundlegend, allerdings nicht ganz so, wie sie es vielleicht erwartet hat. Die Energie eines soeben eingeschlagenen Meteoriten verleiht ihr nicht nur Superkräfte, sondern lässt sie auch innerhalb von Sekunden auf die beachtliche Grösse von 15 Metern wachsen. Sofort ist das US-Miltär zur Stelle, fängt die zu Gigantika mutierte Susan ein und sperrt sie erst mal zusammen mit anderen Monstern auf einem geheimen Stützpunkt weg. Aber der ausserirdische Bösewicht Gallaxhar ist bereits auf der Suche nach seinem Energie-Meteoriten und schickt einen riesigen Roboter zur Erde, der sich schnell als feindlich entpuppt und dem die US-Armee nichts entgegenzusetzen hat. Endlich schlägt die Stunde von Susan alias Gigantika und ihren Monster-Freunden, die als einzige über die Fähigkeiten verfügen, um Gallaxhar's Eroberungspläne noch zu vereiteln ...
Kommentar:
Bereits ein Jahr nach Pixar's WALL-E schickt DreamWorks, der zweite grosse Player im Animations-Geschäft, ebenfalls eine SF-Parodie ins Rennen. Und die kommt nicht nur in 3D und mit vielen bekannten Synchron-Stimmen (auch in der deutschen Fassung), sondern ist zur Abwechslung auch mal für Erwachsene wirklich lustig. Die Monster, die Aliens und ihre futuristischen Kulissen sind wie erwartet erstklassig und sehr detailreich animiert und regen an sich schon zum Schmunzeln an. Aber der eigentliche, hintergründigere Humor entspringt aus zahlreichen Anspielungen auf andere bekannte SF-Filme (schon der Titel bezieht sich auf Filme wie "Alien vs. Predator)" und auch Politiker und Militärs werden in erfrischender Weise aufs Korn genommen. Trotzdem kommen besonders zum Ende hin auch Action und Spannung nicht zu kurz.
Regie: Rob Letterman, Conrad Vernon
Animation: DreamWorks
Englische Stimmen:
  • Reese Witherspoon (Susan Murphy / Ginormica)
  • Hugh Laurie (Dr. Cockroach)
  • Will Arnett (Missing Link)
  • Seth Rogen (B.O.B.)
  • Kiefer Sutherland (General W.R. Monger)
  • Stephen Colbert (President Hathaway)
  • Renee Zellweger (Katie)
  • Rainn Wilson (Gallaxhar)
Deutsche Stimmen:
  • Diana Amft (Susan Murphy / Gigantika)
  • Erich Räuker (Dr. Kakerlake)
  • Ralf Möller (Missing Link)
  • Oliver Kalkofe (B.O.B.)
  • Tobias Meister (General Putsch)
  • Peter Flechtner (Präsident Hathaway)
  • Vera Teltz (Katie)
  • Frank Schaff (Gallaxhar)
Links:
Planet 51
Planet 51 (Animationsfilm, Spanien/GB/USA 2009)
Inhalt:
Eine idyllische Kleinstadt in den 1950er-Jahren: Die Bewohner leben den "American way of life" mit gepflegten Häusern, harmlosen Grill-Partys und platter Fernsehwerbung. Lediglich Kinofilme und Comics über ausserirdische Monster, die Organe fressen und ihre Opfer in willenlose Zombies verwandeln, sorgen für etwas angenehmen Grusel. Eigentlich wäre alles völlig normal, hätten die Leute keine grüne Haut und keine Fühler auf dem Kopf und würde der Regen nicht aus Meteoriten bestehen. Richtig geraten! Wir befinden uns auf einem fremden Planeten und den will der menschliche Astronaut Charles T. Baker für die USA in Besitz nehmen, allerdings ohne zu ahnen, dass er bereits bewohnt ist. Obwohl Baker seinen Irrtum schnell erkennt und auch ansonsten eigentlich ein ganz netter Kerl ist, löst seine Landung sofort Panik unter den grünen Einheimischen aus und er gerät ins Visier des fanatisch fremdenfeindlichen Generals Grawl. Nur der junge Lem und seine Teenager-Freunde überwinden ihre Angst vor Baker und wollen ihm helfen, zur Erde zurückzukehren ...
Kommentar:
Obwohl Planet 51 aus keinem der dafür bekannten "großen" Animations-Studios stammt, ist er technisch sehr professionell gemacht und voll auf der Höhe der Zeit. Das eigentlich Geniale ist jedoch die originelle Idee, einfach mal die Rollen zu tauschen und den Menschen als verkannten Eindringling aus dem All darzustellen, während die Ausserirdischen mit allen menschlichen Klischees einer 50er-Jahre-Welt ausgestattet sind und auch entsprechend handeln. Diese Idee wird zwar nicht so konsequent umgesetzt, wie man sich das als erwachsener Zuschauer wünschen würde, aber dafür wird man durch zahlreiche Anspielungen auf andere SF-Filme (z.B. der Alien-Hund mit dem ätzenden Blaseninhalt oder die WALL-E-Kopie Rover) und natürlich auf die Area 51 entschädigt, die doch für einige Lacher sorgen. Die meisten Slapstick-Einlagen und die vorhersehbare Handlung dürften jedoch eher für Kinder gedacht sein. Trotzdem ist Planet 51 ein netter, gelungener SF-Spass, der übrigens auch in einer 3D-Fassung existiert.
Regie: Jorge Blanco
Animation: Ilion Animation
Englische Stimmen:
  • Dwayne Johnson (Captain Charles T. Baker)
  • Justin Long (Lem)
  • Seann William Scott (Skiff)
  • Jessica Biel (Neera)
  • Gary Oldman (General Grawl)
  • John Cleese (Professor Kipple)
Deutsche Stimmen:
  • Ingo Albrecht (Captain Charles T. Baker)
  • Raul Richter (Lem)
  • Sebastian Schulz (Skiff)
  • Gundi Eberhard (Neera)
  • Udo Schenk (General Grawl)
  • Thomas Danneberg (Professor Kipple)
Links:
2010-2019
Nix wie weg - vom Planeten Erde
Nix wie weg - vom Planeten Erde (Animationsfilm, USA/Kanada 2013)
Inhalt:
Scorch Supernova ist der gefeierte Superheld des Planeten Baab, aber seine waghalsigen Missionen werden von seinem unscheinbaren und etwas spiessigen Bruder Gary geplant und gesteuert. Als er im Alleingang einem Hilferuf vom "dunklen Planeten" Erde folgt, von dem noch nie ein Ausserirdischer zurückkehrte, läuft Scorch prompt in eine Falle. Er wird von dem irdischen General Shanker gefangen genommen und in die Area 51 verschleppt, wo noch andere Ausserirdische an einer riesigen Strahlenwaffe bauen müssen. Jetzt liegt es an Gary und seiner Familie, den Bruder zu befreien ...
Kommentar:
Auch wenn es aus der etwas nüchternen Beschreibung nicht sofort deutlich wird: dieser Film ist echt lustig (nicht nur, aber vor allem für Kinder) und es werden auch reichlich Action und Spannung geboten. Die Anspielungen auf die Area 51 sind allerdings nicht wirklich neu, die Erzählung aus Sicht der Ausserirdischen kennt man schon von Planet 51 oder Battle for Terra und der Held Scorch Supernova erinnert verdächtig an Buzz Lightyear aus der Toy Story. Auch die im englisch-sprachigen Original von prominenten Schauspielern gesprochenen Stimmen finden in der deutschen Synchronisation leider keine Entsprechung. Trotz fehlender Originalität sorgt die hochwertige Animations-Technik aber doch für gute Unterhaltung.
Regie: Cal Brunker
Animation: Rainmaker Entertainment
Englische Stimmen:
  • Brendan Fraser (Scorch Supernova)
  • Rob Corddry (Gary Supernova)
  • Sarah Jessica Parker (Kira Supernova)
  • Jessica Alba (Lena Thackleman)
  • Sofia Vergara (Gabby Babblebrock)
  • William Shatner (General Shanker)
Deutsche Stimmen:
  • Tobias Meister (Scorch Supernova)
  • Olaf Reichmann (Gary Supernova)
  • Irina von Bentheim (Kira Supernova)
  • Marie Bierstedt (Lena Thackleman)
  • Carolina Vera (Gabby Babblebrock)
  • K. Dieter Klebsch (General Shanker)
Links: