Dr. Freund's Multiversum
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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.
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CD Kritiken

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Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.
Bewertungs-Schema:
Erste Sahne  Erste Sahne
Hörenswert  Hörenswert
Durchschnittlich  Durchschnittlich
Nicht so toll  Nicht so toll
Akustischer Müll  Akustischer Müll
Auswahl des Jahres:
2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
2011
2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2011

wiederverwendbar
Rammstein - Made In Germany 1995-2011 (Special Edition) Gehört am 09.12.2011
Tracks:
CD 1 (Singles):
  1. Engel
  2. Links 2 3 4
  3. Keine Lust
  4. Mein Teil
  5. Du Hast
  6. Du Riechst So Gut
  7. Ich Will
  8. Mein Herz Brennt
  9. Mutter
  10. Pussy
  11. Rosenrot
  12. Haifisch
  13. Amerika
  14. Sonne
  15. Ohne Dich
  16. Mein Land
CD 2 (Remixes):
  1. Du riechst so gut (Faith No More 1998)
  2. Du hast (Jacob Hellner 1997)
  3. Stripped (Johann Edlund 1998)
  4. Sonne (Clawfinger 2001)
  5. Links 2 3 4 (Westbam 2001)
  6. Mutter (Sono 2002)
  7. Feuer Frei! (Junkie XL 2002)
  8. Mein Teil (Pet Shop Boys 2004)
  9. Amerika (Olsen Involtini 2004)
  10. Ohne Dich (Laibach 2005)
  11. Keine Lust (Black Strobe 2005)
  12. Benzin (Meshuggah 2005)
  13. Rosenrot (Northern Lite 2005)
  14. Pussy (Scooter 2010)
  15. Rammlied (Devin Townsend 2010)
  16. Ich tu dir weh (Fukkk Offf 2010)
  17. Haifisch (Hurts 2010)
Weihnachtszeit ist Recycling-Zeit. Deshalb machen sich auch Rammstein nicht mehr die Mühe, ein neues Album einzuspielen, sondern legen uns ein Best-Of-Päckchen auf den Gabentisch. Und das ist mit 16 der grössten Hits und sonstigen Klassikern aus den meisten bisherigen Alben wirklich gut geschnürt. Als Sahnehäubchen gibt's dann noch die fetzige Single "Mein Land", die als einziges Lied auf der Scheibe tatsächlich neu ist.
Viel interessanter ist jedoch die zweite CD, die in der Special Edition enthalten ist. Dort findet man 17 relativ unbekannte Remixe von namhaften DJs oder anderen Bands, wie z.B. Clawfinger, Westbam, den Pet Shop Boys oder Northern Lite, die schon oft gehörte Rammstein-Songs mal völlig anders, aber doch meistens sehr originell erklingen lassen. Während das "Rammlied" als "Lied der Schlümpfe" noch ganz lustig wirkt und Laibach's balkanisierte Version von "Ohne Dich" zum Suizid anregt, wäre die Scooter-Interpretation von "Pussy" allerdings verzichtbar gewesen.
"Made In Germany" ist eine Produktion, die wahrscheinlich niemand wirklich gebraucht hat, aber es ist trotzdem ganz nett, mal alle Rammstein-Kracher auf einer CD versammelt zu haben, und die Remixe sind als echte Raritäten auch sehr hörenswert.
Links:
langweilig
Kate Bush - 50 Words For Snow Gehört am 08.12.2011
Tracks:
  1. Snowflake
  2. Lake Tahoe
  3. Misty
  4. Wild Man
  5. Snowed In At Wheeler Street
  6. 50 Words For Snow
  7. Among Angels
Pünktlich zu Weihnachten besingt Kate Bush in ihrem Konzeptalbum "50 Words For Snow" den Winter im Allgemeinen und den Schnee im Speziellen. Die 7 überlangen Songs, die immerhin mehr als eine Stunde Gesamtlaufzeit ausfüllen, sind durchgängig melodisch, lyrisch, episch, künstlerisch sehr wertvoll und vor allem langweilig. Die Werke von Kate Bush waren zwar schon immer reichlich mit exzentrischen Passagen und ausuferndem Klavier-Geklimper gefüllt, aber auf ihren alten Platten und auch auf dem Comeback-Album "Aerial" von 2006 wurde man dazwischen wenigstens durch viele interessante und originelle Stücke entschädigt. Die fehlen auf "50 Words For Snow" jedoch komplett und nicht einmal der Titelsong kann fesseln. Auch die einst perfekte Stimme scheint an einigen Stellen etwas gelitten zu haben, was im Vergleich mit den hochkarätigen Gesangspartnern, wie z.B. Elton John, noch deutlicher wird. Insgesamt bleibt von dieser Scheibe kaum etwas hängen und sie taugt bestenfalls als Einschlaf-Hilfe. Kate Bush ist Kult, aber darauf allein kann man sich leider nicht immer verlassen.
Links:
independent
Red Hot Chili Peppers - I'm With You Gehört am 09.09.2011
Tracks:
  1. Monarchy Of Roses
  2. Factory Of Faith
  3. Brendan's Death Song
  4. Ethiopia
  5. Annie Wants A Baby
  6. Look Around
  7. The Adventures Of Rain Dance Maggie
  8. Did I Let You Know
  9. Goodbye Hooray
  10. Happiness Loves Company
  11. Police Station
  12. Even You Brutus?
  13. Meet Me At The Corner
  14. Dance, Dance, Dance
Die Chili Peppers liefern mal wieder ein gut gemachtes, abwechslungsreiches Album ab, mit dem sie ihrem bewährten Independent-Stil treu bleiben, aber auch den Mainstream ausreichend bedienen. Trotzdem will der Funke nicht so richtig überspringen. Die Single-Auskopplung "The Adventures Of Rain Dance Maggie" ist als eines der besten Stücke auf der Scheibe ganz Ok, aber nicht wirklich überragend. Wer sich davon hat locken lassen, der findet noch viele andere, meist sehr melodische Songs, die mal schneller oder mal als langsamere Ballade daher kommen und die größtenteils durchaus gelungen sind. Auf Anhieb geht aber nur das Wenigste so richtig ins Ohr und man muss "I'm With You" wohl öfters hören, um irgendwann auf den Geschmack zu kommen. Alles in allem eben eine typische Chili Peppers CD, die die Fans begeistern wird, aber den Gelegenheitshörer nicht sofort anspricht.
Links:
nu metallic
Limp Bizkit - Gold Cobra Gehört am 09.07.2011
Tracks:
  1. Introbra
  2. Bring It Back
  3. Gold Cobra
  4. Shark Attack
  5. Get A Life
  6. Shotgun
  7. Douche Bag
  8. Walking Away
  9. Loser
  10. Autotunage
  11. 90.2.10
  12. Why Try
  13. Killer In You
Und noch ein Comeback: Die letzten Fahnenträger des Nu Metal sind zurück und präsentieren mit "Gold Cobra" das Album, das man eigentlich von Linkin Park erwartet hätte. Während sich die Kollegen immer mehr in belanglosem Boyband-Gedudel verlieren, setzen Limp Bizkit noch immer auf die bewährte Mischung aus harten Rock-, Metal- und Rap-Elementen. Trotz einiger seltsamer Sprach-Passagen sind fast alle Stücke zumindest handwerklich gut gelungen und bei der Single-Auskopplung "Shotgun" geht richtig die Post ab. Wenige eingängige Songs und viel gut arrangiertes Füllmaterial allein können allerdings nicht auf Dauer begeistern und deshalb kommt "Gold Cobra" leider nicht über die gehobene Mittelklasse hinaus.
Links:
poppig
Guano Apes - Bel Air (Deluxe Edition) Gehört am 06.04.2011
Tracks:
  1. Sunday Lover
  2. Oh What A Night
  3. When The Ships Arrive
  4. This Time
  5. She's A Killer
  6. Tiger
  7. Fanman
  8. All I Wanna Do
  9. Fire In Your Eyes
  10. Trust
  11. Fire (Bonus Track)
  12. Carol And Shine (Bonus Track)
Nach 8 Jahren Pause und einem Solo-Ausflug von Frontfrau Sandra Nasic haben sich die Guano Apes endlich zu einem Comeback zusammen gefunden. Zunächst mal vorweg: Das neue Album ist bei weitem nicht so schlecht, wie es in einigen anderen Kritiken dargestellt wird. Es ist halt einfach anders als frühere Scheiben der Guano Apes, aber nach der langen Auszeit kann man eigentlich auch keine nahtlose Fortsetzung des alten Stils erwarten. Die meisten der 12 Songs auf der Deluxe Edition (im Standard sind es leider nur 10, aber beide Versionen besitzen noch einen zusätzlichen Hidden-Track) sind noch immer rockig, obwohl man doch etwas von der früheren Kraft und Härte vermisst. Auch starke Pop- und Mainstream-Einflüsse sind nicht wegzuleugnen, aber sie passen gut ins Gesamtkonzept und machen "Bel Air" zu einer runden, professionellen Sache aus einem Guss. Ein wirklicher Ohrwurm-Hit oder auffällig originelle Titel sind allerdings nicht zu finden und deshalb reicht es dann doch nur für eine durchschnittliche Wertung.
Links:
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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.
Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie

 
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