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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.

CD Kritiken

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CD

Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.

Bewertungs-Schema:
Erste Sahne Erste Sahne
Hörenswert Hörenswert
Durchschnittlich Durchschnittlich
Nicht so toll Nicht so toll
Akustischer Müll Akustischer Müll
Stereoanlage
Auswahl des Jahres:
2002 2003 2004 2005 2006 2007
2008
2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2008

balladig
Pink - Funhouse 12.11.2008
  1. So What
  2. Sober
  3. I Don't Believe You
  4. One Foot Wrong
  5. Please Don't Leave Me
  6. Bad Influence
  7. Funhouse
  8. Crystal Ball
  9. Mean
  10. It's All Your Fault
  11. Ave Mary A
  12. Glitter In The Air
  13. This Is How It Goes Down

Nach dem erfrischend frechen Album "Try This" und dem schon etwas lahmen "I'm Not Dead" scheint bei Miss Moore jetzt endgültig die Luft raus zu sein. Neben der ganz netten Single "So What" ist auf der neuen Scheibe fast nur noch belangloses Füllmaterial zu finden. Zugegeben, die zahlreichen, meist rockig angehauchten Balladen sind perfekt arrangiert und werden mit einer tollen, charakteristischen Stimme vorgetragen, aber der richtige Kick kommt leider nicht rüber. Und nur wegen der 2-3 halbwegs originellen Popsongs muss man sich nicht unbedingt die gesamte CD anhören.

Links
anders
Sparks - Exotic Creatures Of The Deep 12.11.2008
  1. Intro
  2. Good Morning
  3. Strange Animal
  4. I Can't Believe That You Would Fall For All The Crap In This Song
  5. Let The Monkey Drive
  6. Intro (Reprise)
  7. I've Never Been High
  8. (She Got Me) Pregnant
  9. Lighten Up, Morrissey
  10. This Is The Renaissance
  11. The Director Never Yelled 'Cut'
  12. Photoshop
  13. Likeable

Der steife Keyboarder mit dem Hitler-Bärtchen (ist nur Satire!) lässt keinen Zweifel offen: Die Sparks sind anders, und das bereits seit über 40 Jahren. So lange schon stemmen sich die Brüder Ron und Russell Mael tapfer gegen den Mainstream. Das avantgardistische Duo macht extravagante Musik, die in keine Schublade passt und manchmal auch nur schwer als solche zu erkennen ist. Trotzdem findet man doch immer wieder interessante Melodien und Klanggemälde, die man dann kaum noch aus dem Ohr bekommt. "Exotic Creatures Of The Deep" ist wie üblich völlig Chart-untauglich und auch nicht das beste Album der Sparks, aber wer die allgegenwärtige Casting-Soße nicht mehr hören kann, der ist bei den schrägen Mael-Brüdern genau richtig.

Links
wie zu erwarten
Motörhead - Motörizer 14.09.2008
  1. Runaround Man
  2. Teach You How To Sing The Blues
  3. When The Eagle Screams
  4. Rock Out
  5. One Short Life
  6. Buried Alive
  7. English Rose
  8. Back On The Chain
  9. Heroes
  10. Time Is Right
  11. The Thousand Names Of God

Schon seit 1975 bringt die nach eigenen Aussagen hässlichste Band der Welt immer wieder das gleiche Album raus - nur jedes Mal unter einem anderen Titel. Aber sind wir ehrlich: Von Motörhead will doch niemand etwas Anderes hören, schon gar keine musikalischen Experimente. So enthält auch "Motörizer" wieder den schnellen, harten Biker-Rock, den man erwartet, und die unverkennbare Stimme von "Lemmy" Kilmister krächzt noch immer, wie in alten Zeiten. Davon, dass der charismatische Sänger und Bassist bereits über 60 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man jedenfalls nichts. Was man jedoch merkt ist, dass man das alles schon mal gehört hat.

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neue deutsche Härte
Oomph! - Monster 02.09.2008
  1. Beim Ersten Mal Tut's Immer Weh
  2. Labyrinth
  3. 6 Fuss Tiefer
  4. Wer Schön Sein Will Muss Leiden
  5. Die Leiter
  6. Lass Mich Raus
  7. Revolution
  8. Auf Kurs
  9. Bis Zum Schluss
  10. In Deinen Hüften
  11. Wach Auf
  12. Geborn Zu Sterben
  13. Brich Aus

Wenn man auf Neue deutsche Härte steht, dann wird man in den letzten Jahren von Oomph! immer gut bedient. So ist auch diese CD wieder randvoll mit kraftvollem E-Gitarren-Sound, schnellen Beats und provokanten Texten. Die Single "Wach auf!" hat es angeblich sogar in den Soundtrack von Alien vs. Predator 2 geschafft (obwohl man den Song im Film gar nicht hört) und auf dem Album schlummern noch einige weitere Kracher, die ebenfalls das Zeug zum Hit haben. Etwas wirklich Aussergewöhnliches wird auf "Monster" allerdings nicht geboten und deshalb gibt es diesmal leider nur 4 von 5 möglichen Sternen.

Links
Essenz von Megaherz
Eisbrecher - Sünde 01.09.2008
  1. Kann Denn Liebe Sünde Sein?
  2. Alkohol
  3. Komm Süsser Tod
  4. Heilig
  5. Verdammt Sind
  6. Die Durch Die Hölle Gehen
  7. Herzdieb
  8. 1000 Flammen
  9. This Is Deutsch
  10. Zu Sterben
  11. Mehr Licht
  12. Kuss
  13. This Is Deutsch
    (S.I.T.D. Remix)

Auf der Suche nach der neuen Megaherz-CD bin ich zufällig auf das Projekt von deren Ex-Sänger Alex Wesselsky gestoßen. Tatsächlich klingt Eisbrecher sehr viel mehr nach Megaherz, als mittlerweile Megaherz selbst, was vor allem an Wesselsky's einzigartiger Stimme liegt. Auch textlich fühlt man sich an bessere Megaherz-Zeiten erinnert. Musikalisch setzt Eisbrecher dagegen stärker auf Elektronik-Elemente, aber auch die gesunde Härte kommt nicht zu kurz. Die einzelnen Songs sind zwischen genial und seltsam einzuordnen, so dass insgesamt guter Durchschnitt heraus kommt.

Links
nur hart
Megaherz - Heuchler 01.09.2008
  1. Heuchler
  2. Das Tier
  3. Ebenbild
  4. Mann Von Welt
  5. Fauler Zauber
  6. Mein Gral
  7. L'Aventure
  8. Schau In Mein Herz
  9. Kaltes Grab
  10. Alles Nur Lüge
  11. Morgenrot

Megaherz haben schon wieder den Frontmann gewechselt und das Mikro an einen gewissen Alexander "Lex" Wohnhaas übergeben. Obwohl vieles jetzt noch auffälliger nach Rammstein klingt (bzw. klingen soll), passt die neue Stimme eigentlich ganz gut zum durchgängigen Heavy-Sound. Damit wären wir aber schon beim Problem dieser Scheibe: Sie ist einfach nur hart. Interessante oder wenigstens einprägsame Melodien sind selten und auch die Texte reichen nicht an frühere Megaherz-Alben heran. Man kann sich "Heuchler" eine Weile anhören, aber irgendwann wird es langweilig.

Links
kriminell
Alice Cooper - Along Came A Spider 30.08.2008
  1. Prologue
    I Know Where You Live
  2. Vengeance Is Mine
  3. Wake The Dead
  4. Catch Me If You Can
  5. In Touch With Your Feminine Side
  6. Wrapped In Silk
  7. Killed By Love
  8. I'm Hungry
  9. The One That Got Away
  10. Salvation
  11. I Am The Spider
    Epilogue

Der Altmeister der Provokation und geistige Vater von Marilyn Manson feiert sein Comeback mit einer Rockoper über einen fiktiven Serienkiller. Dabei bekommt er sogar Unterstützung von einschlägig bekannten Rock-Legenden mit ebenfalls fortgeschrittenem Alter, wie Ozzy Osbourne oder Slash, dem Gitarristen von Guns 'N Roses. Obwohl sich einige Melodien im Ohr festsetzen, fehlen diesem Konzeptalbum jedoch die wirklichen Höhepunkte und Manches klingt nach einfallslosem Füllmaterial. Musikalische Innovationen sind zwar nicht zu finden, aber für eine Dreiviertelstunde rockiger Berieselung reicht es dann trotzdem.

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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.

Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie
Rettet das Internet!

 
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