Dr. Freund's Multiversum
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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.
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CD Kritiken

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Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.
Bewertungs-Schema:
Erste Sahne  Erste Sahne
Hörenswert  Hörenswert
Durchschnittlich  Durchschnittlich
Nicht so toll  Nicht so toll
Akustischer Müll  Akustischer Müll
Auswahl des Jahres:
2002 2003 2004 2005 2006
2007
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CD Kritiken 2007

kein Jazz
Die Ärzte - Jazz ist anders Gehört am 23.11.2007
Tracks:
  1. Himmelblau
  2. Lied Vom Scheitern
  3. Breit
  4. Lasse Redn
  5. Die Ewige Maitresse
  6. Junge
  7. Nur Einen Kuss
  8. Perfekt
  9. Heulerei
  10. Licht Am Ende Des Sarges
  11. Niedliches Liebeslied
  12. Deine Freundin (Wäre Mir Zu Anstrengend)
  13. Allein
  14. Tu Das Nicht
  15. Living Hell
  16. Vorbei Ist Vorbei
Die Single "Junge" verspricht endlich mal wieder ein freches und witziges Album im typischen Ärzte-Stil. Auch der eingängige Opener "Himmelblau" verbreitet gleich die richtige Stimmung und macht Lust auf mehr. Doch viel mehr kommt nicht. Dass Farin, Bela und Rod gerne auch ihre musikalischen Ausrutscher veröffentlichen, ist bekannt und wurde bisher immer durch originelle Texte ausgeglichen. Aber Wortwitz und flotte Reime sind mittlerweile selten geworden und eine Ärzte-CD, die auf weiten Strecken noch nicht mal lustig ist, die ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. "Jazz ist anders" wurde mit 16 Songs zwar reichlich bestückt, aber die Meisten davon sind leider nur als Füllmaterial einzustufen. Zum Glück kommt aber tatsächlich kein Jazz vor und mit einem kleinen Ärzte-Bonus reicht es gerade noch für 3 Sterne.
Links:
alternativ
Sandra Nasic - The Signal Gehört am 04.10.2007
Tracks:
  1. The Name Of My Baby
  2. Sorry
  3. Right Lane
  4. Fever
  5. Mecasanova
  6. Do It Again
  7. Stop The Crying
  8. Old Shack
  9. Big City
  10. Perfume
  11. The Signal
  12. Counting Trees
Die Frontfrau der leider aufgelösten Guano Apes ist mit ihrem ersten Soloalbum zurück. Ein zu aufdringliches Recycling des Guano Apes Stils findet darauf allerdings nicht statt, denn die charismatische Sängerin hat genug Mut, auch neue Pfade zu betreten. So ist eine alternativ angehauchte CD mit abwechslungsreichen Rock-Songs und sogar einigen Elektro-Elementen entstanden, bei der sich das Reinhören unbedingt lohnt. Zum gelungenen Comeback hat Sandra Nasic auch ihr Äusseres etwas aufgepeppt, so dass die Cover-Fotos besonders die männlichen Fans ansprechen dürften.
Links:
erstaunlich
The White Stripes - Icky Thump Gehört am 23.08.2007
Tracks:
  1. Icky Thump
  2. You Don't Know What Love Is
    (You Just Do As You're Told)
  3. 300 M.P.H. Torrential Outpour Blues
  4. Conquest
  5. Bone Broke
  6. Prickly Thorn, But Sweetly Worn
  7. St. Andrew (This Battle Is In The Air)
  8. Little Cream Soda
  9. Rag And Bone
  10. I'm Slowly Turning Into You
  11. A Martyr For My Love For You
  12. Catch Hell Blues
  13. Effect And Cause
Icky Thump ist von einem englischen Ausruf des Erstaunens abgeleitet und wenn man diese CD hört, dann kann man wirklich staunen. Die (angeblichen) Geschwister Meg und Jack White ziehen alle Register und präsentieren eine abwechslungsreiche Sound-Mischung. Von hartem Gitarren-Rock über die klassische Hammond-Orgel bis zu Folklore-Klängen ist fast alles zu hören, was ohne Computereinsatz auskommt. Um den Mainstream kümmert sich das Duo dabei herzlich wenig und hat merklich Spass an der eigenen, ungewöhnlichen Performance. Dieser Spass überträgt sich aber nicht zwangsläufig auf den Zuhörer, denn einige Stücke sind nur schwer zu ertragen. Neben der unkonventionellen, aber gelungenen Hit-Single sind leider auch keine wirklichen musikalischen Offenbarungen zu finden.
Links:
schlapp
Marilyn Manson - Eat Me, Drink Me Gehört am 25.07.2007
Tracks:
  1. If I Was Your Vampire
  2. Putting Holes In Happiness
  3. The Red Carpet Grave
  4. They Said That Hell's Not Hot
  5. Just A Car Crash Away
  6. Heart-Shaped Glass
  7. Evidence
  8. Are You The Rabbit?
  9. Mutilation Is The Most Sincere Form
    Of Flattery
  10. You And Me And The Devil Makes 3
  11. Eat Me, Drink Me
Bei Marilyn Manson scheinen sich gute und schlechte Alben abzuwechseln. Da das letzte Album "The Golden Age Of Grotesque" einfach nur gut war, kommt ein eher seltsames Werk also nicht überraschend. Trotzdem hat man sicher etwas völlig Anderes erwartet. Für Manson'sche Verhältnisse rockt die neue Scheibe erschreckend wenig und die 11 Songs bleiben überwiegend als schwerfällige, düstere Balladen in Erinnerung, die nur hin und wieder mal durch ein erfrischendes "Fuck" aufgelockert werden. Auch die Single "Heart-Shaped Glass" macht da keine Ausnahme. Ob das nun künstlerisch besonders wertvoll ist oder nicht, mir ist es jedenfalls eine Nummer zu schlapp.
Links:
weichgespült
Linkin Park - Minutes To Midnight Gehört am 20.06.2007
Tracks:
  1. Wake
  2. Given Up
  3. Leave Out All The Rest
  4. Bleed It Out
  5. Shadow Of The Day
  6. What I've Done
  7. Hands Held High
  8. No More Sorrow
  9. Valentine's Day
  10. In Between
  11. In Pieces
  12. The Little Things Give You Away
Das schnarchige Solo-Projekt "Fort Minor" von Linkin Park Rapper Mike Shinoda färbt leider auch auf diese CD ab. Während "Meteora" noch locker als Heavy-Album durchging, ist davon auf "Minutes To Midnight" kaum etwas übrig geblieben. Zwar sind auch noch einige schnelle Stücke zu finden, aber die weichgespülten Balladen im kommerziellen Boyband-Stil sind klar in der Überzahl. Das ist nicht unbedingt immer schlecht und manche Melodien haben durchaus Ohrwurm-Charakter, aber für Fans der härteren alten Gangart ist es auf jeden Fall sehr gewöhnungsbedürftig.
Links:
experimentell
Björk - Volta Gehört am 13.05.2007
Tracks:
  1. Earth Intruders
  2. Wanderlust
  3. The Dull Flame Of Desire
  4. Innocence
  5. I See Who You Are
  6. Vertebrae By Vertebrae
  7. Pneumonia
  8. Hope
  9. Declare Independence
  10. My Juvenile
Nach den letzten, etwas verunglückten Alben von Björk habe ich mich von einer überschwänglich positiven Kritik doch mal wieder zum Reinhören in Ihre neuste CD "Volta" verleiten lassen. Leider kann ich diese gute Bewertung nicht bestätigen, denn keiner der 10 sehr unkonventionellen und auch langatmigen Songs hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die experimentierfreudige Isländerin spielt einfach immer noch mit zu vielen schrägen Klangeffekten und kaum einprägsamen Melodien, was auf die Dauer etwas nervig wird. "Volta" lebt allein von Björks einzigartiger Stimme und bleibt musikalisch von früheren Werken weit entfernt.
Links:
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Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie

 
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