Dr. Freund's Multiversum
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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.
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CD Kritiken

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Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.
Bewertungs-Schema:
Erste Sahne  Erste Sahne
Hörenswert  Hörenswert
Durchschnittlich  Durchschnittlich
Nicht so toll  Nicht so toll
Akustischer Müll  Akustischer Müll
Auswahl des Jahres:
2002 2003 2004 2005
2006
2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2006

satter Sound
Massive Attack - Collected 2006 Gehört am 20.05.2006
Tracks:
  1. Safe From Harm
  2. Karmacoma
  3. Angel
  4. Teardrop
  5. Inertia Creeps
  6. Protection
  7. Butterfly Caught
  8. Unfinished Sympathy
  9. Risingson
  10. What Your Soul Sings
  11. Future Proof
  12. Five Man Army
  13. Sly
  14. Live With Me
Das britische Trio Massive Attack existiert zwar schon seit Ende der 1980er Jahre, hat aber seitdem nur wenige Alben veröffentlicht. Umso erstaunlicher ist es, dass doch genug erstklassige Singles zusammen gekommen sind, um diese Best-Of-CD reichlich zu füllen. Die Erfinder des Trip Hop (was auch immer das ist) haben nie seichte Massenware produziert und immer auf einen satten, perfekt abgemischten Sound geachtet. Die entstandene Mischung aus Soul, Jazz und Rap ist zwar ideal zum Relaxen, aber keineswegs langweilig. Es ist ausserdem besonders bemerkenswert, dass sich Massive Attack immer erfolgreich gegen die Kommerzialisierung und Vereinnahmung ihrer Musik durch die Werbung gewehrt haben.
Nachtrag:
Das ist mittlerweile wohl nicht mehr der Fall, denn mir ist schon bei mehreren Werbespots die Musik von Massive Attack entgegen gedudelt.
Links:
verbessert
Oomph! - Glaube Liebe Tod Gehört am 20.04.2006
Tracks:
  1. Gott Ist Ein Popstar
  2. Das Letzte Streichholz
  3. Träumst Du
  4. Die Schlinge
  5. Du Willst Es Doch Auch
  6. Eine Frau Spricht Im Schlaf
  7. Mein Schatz
  8. Dreh Dich Nicht Um
  9. Land In Sicht
  10. Tanz In Den Tod
  11. Ich Will Deine Seele
  12. Zuviel Liebe Kann Dich Töten
  13. Wenn Du Mich Lässt (Bonustrack)
  14. Mensch Sein (Bonustrack)
Die Geheimtip-Zeiten dürften für Oomph! jetzt wohl vorbei sein, aber der kommerzielle Trubel hat glücklicherweise kaum Spuren hinterlassen. "Glaube Liebe Tod" ist eindeutig noch besser als der Vorgänger "Wahrheit oder Pflicht" und enthält trotz Annäherung an den Mainstream durchgehend gelungene Songs, diesmal mit rein deutschen Texten. Schnelles Tempo, harte E-Gitarren-Klänge und provozierende Themen sind endgültig kein Rammstein-Monopol mehr.
Links:
heavy
Killing Joke - Hosannas From The Basement Of Hell Gehört am 20.04.2006
Tracks:
  1. This Tribal Antidote
  2. Hosannas From The Basements Of Hell
  3. Invocation
  4. Implosion
  5. Majestic
  6. Walking With Gods
  7. The Lightbringer
  8. Judas Goat
  9. Gratitude
Motörhead mit Melodie. Auch nach über 25 Jahren Punk und Heavy Metal sind bei Killing Joke noch keine Abnutzungserscheinungen erkennbar. "Hosannas From The Basement Of Hell" ist völlig anders, als das Album "Killing Joke" von 2003, aber mindestens genauso gut. Mit Gröl-Stimme peitscht Sänger Jaz Coleman durch einen ca. 1-stündigen Heavy-Marathon aus 9 überlangen, aber trotzdem gut hörbaren Songs. Lediglich zum Ende hin wird es etwas ermüdend.
Links:
unehrlich
Pink - I'm Not Dead Gehört am 20.04.2006
Tracks:
  1. Stupid Girls
  2. Who Knew
  3. Long Way To Happy
  4. Nobody Knows
  5. Dear Mr. President
  6. I'm Not Dead
  7. 'Cuz I Can
  8. Leave Me Alone (I'm Lonely)
  9. U + Ur Hand
  10. Runaway
  11. The One That Got Away
  12. I Got Money Now
  13. Conversations With My 13 Year Old Self
  14. Fingers
  15. Centerfold
  16. I Have Seen The Rain (Hidden Track)
Tot ist sie tatsächlich nicht, das sieht man schon auf dem angenehm freizügigen Cover der Hit-Single "Stupid Girls". So richtig lebendig, wie auf ihrem letzten Album "Try This", ist Pink aber leider auch nicht mehr. Wirklich gute Pop-Songs sind auf "I'm Not Dead" eher dünn gesät, und die pseudo-kritischen Akustik-Stücke wirken etwas lahm und auch unehrlich. Die 3 Sterne gibt's diesmal ausschliesslich als Girly-Bonus.
Links:
exzentrisch
Kate Bush - Aerial Gehört am 28.01.2006
Tracks:
CD 1 "A Sea Of Honey":
  1. King Of The Mountain
  2. Pi
  3. Bertie
  4. Mrs. Bartolozzi
  5. How To Be Invisible
  6. Joanni
  7. A Coral Room
CD 2 "A Sky Of Honey":
  1. Prelude
  2. Prologue
  3. An Architect's Dream
  4. The Painter's Link
  5. Sunset
  6. Aerial Tal
  7. Somewhere In Between
  8. Nocturn
  9. Aerial
Eigentlich ist "Aerial" eine Doppel-CD mit nagelneuen Liedern, aber da Kate Bush dafür über 12 Jahre gebraucht hat, war sie bei mir zunächst in die frühere Kategorie "Oldie-Tipp" gerutscht. Die exzentrische Märchenfee knüpft direkt an ihre Alben aus den 1980er und 1990er Jahren an und präsentiert mit ihrer noch immer aussergewöhnlichen Stimme die erwartete Mischung aus gefälligen Pop-Songs und emotionalen Klang-Collagen. Ein besonderer Gag ist die Hymne über die Kreiszahl Pi, die auf originelle Weise die Verwandtschaft zwischen Musik und Mathematik demonstriert. Zwischen einigen guten Stücken tummelt sich allerdings etwas zu viel langatmiges Geklimper, so dass die beiden Scheiben nicht unbedingt jeden Geschmack treffen.
Links:
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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.
Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie

 
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