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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.

CD Kritiken

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CD

Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.

Bewertungs-Schema:
Erste Sahne Erste Sahne
Hörenswert Hörenswert
Durchschnittlich Durchschnittlich
Nicht so toll Nicht so toll
Akustischer Müll Akustischer Müll
Stereoanlage
Auswahl des Jahres:
2002 2003 2004
2005
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2005

pyromanisch
Rammstein - Rosenrot 30.10.2005
  1. Benzin
  2. Mann Gegen Mann
  3. Rosenrot
  4. Spring
  5. Wo Bist Du
  6. Stirb Nicht Vor Mir / Don't Die Before I Do
  7. Zerstören
  8. Hilf Mir
  9. Te Quiero Puta!
  10. Feuer Und Wasser
  11. Ein Lied

Kaum ein Jahr nach "Reise Reise" setzen die Ikonen der neuen deutschen Härte ihre frühere pyromanische Phase fort: Es geht auffällig oft um Feuer, ums Zündeln und natürlich um Benzin. Neben den typisch deftigen Rammstein-Krachern sind diesmal auch ein paar nachdenklich stimmende Songs mit Tiefgang zu finden und es wird sogar ein Ausflug in die latein-amerikanische Folklore gewagt. Die Zeiten, in denen ein Rammstein-Album von vorne bis hinten nur super war, sind allerdings vorbei.

Links
bodenständig
Depeche Mode - Playing The Angel 15.10.2005
  1. A Pain That I'm Used To
  2. John The Revelator
  3. Suffer Well
  4. The Sinner In Me
  5. Precious
  6. Macrovision
  7. I Want It All
  8. Nothing's Impossible
  9. Introspectre
  10. Damaged People
  11. Lilian
  12. The Darkest Star

4 lange Jahre haben sich Depeche Mode Zeit gelassen, aber das Warten hat sich gelohnt. "Playing The Angel" ist nicht nur erheblich besser, als das verunglückte "Exciter" von 2001, sondern erinnert teilweise sogar an besten Elektro-Pop aus "Violator"-Zeiten. Neben der genialen Hit-Single "Precious" werden in der ersten Hälfte des Albums noch mehrere andere eingängige Songs geboten, während die zweite Hälfte etwas experimenteller, aber trotzdem noch gut hörbar ist. Alles in allem eine Scheibe, die sich wohltuend vom Einheitsbrei der Charts abhebt, ohne gleich die Bodenhaftung zu verlieren.

Links
vulgär
Bloodhound Gang - Hefty Fine 15.10.2005
  1. Strictly For The Tardcore
  2. Balls Out
  3. Foxtrot Uniform Charlie Kilo
  4. I'm The Least You
    Could Do
  5. Farting With A
    Walkman On
  6. Diarrhea Runs In
    The Family
  7. Ralph Wiggum
  8. Something Diabolical
  9. Overheard In A Wawa Parking Lot
  10. Pennsylvania
  11. Uhn Tiss Uhn Tiss
    Uhn Tiss
  12. No Hard Feelings

6 Jahre lang war die vulgäre Truppe um Sänger Jimmy Pop von der Bildfläche verschwunden, aber die Zuhörer-Verarschung im Stil von "Hooray For Boobies" haben sie nicht verlernt. "Hefty Fine" ist musikalisch nicht unbedingt ein Meisterwerk und die Texte sind ... Naja, reden wir nicht drüber. Wenn man allerdings erstmal gemerkt hat, dass die Scheibe überhaupt nicht ernst genommen werden will, dann macht sie eine Menge Spass. Ich freue mich jedenfalls schon darauf, wenn die Songs mal wieder auf Betriebsfeiern und Kegelabenden mitgegrölt werden, weil niemand begriffen hat, worum es in den Texten tatsächlich geht.

Links
unverändert
Simple Minds - Black & White 050505 15.10.2005
  1. Stay Visible
  2. Home
  3. Stranger
  4. Different World
  5. Underneath The Ice
  6. The Jeweller Part 2
  7. A Life Shot In
    Black & White
  8. Kiss The Ground
  9. Dolphins

Nachdem die letzten Alben (z.B. "Cry" von 2002) der Bombast-Rocker trotz guter Qualität etwas untergegangen waren, scheint diesmal das Comeback zu gelingen. Zu Recht, denn die 9 Songs auf dieser CD sind durchgehend gelungen und präsentieren sich im bewährten Simple Minds Stil, der sich seit den 1980er Jahren nicht wesentlich verändert hat. Allerdings sind deshalb auch kaum innovative Elemente zu finden und bis auf die Single "Home" fehlen weitere ganz grosse Hits.

Links
politisch
Green Day - American Idiot 08.09.2005
  1. American Idiot
  2. Jesus Of Suburbia
  3. Holiday
  4. Boulevard Of
    Broken Dreams
  5. Are We The Waiting
  6. St. Jimmy
  7. Give Me Novacaine
  8. She's A Rebel
  9. Extraordinary Girl
  10. Letterbomb
  11. Wake Me Up When
    September Ends
  12. Homecoming
  13. Whatsername

Green Day haben zwar schon immer ganz nette Rock- und Punk-Songs heraus gebracht, aber zur Anschaffung eines kompletten Albums hat es bei mir bisher nie gereicht. Das hat sich mit "American Idiot" eher zufällig geändert und ich war angenehm überrascht. Obwohl diese CD stilistisch aus einem Guss ist, ist sie trotzdem sehr abwechslungsreich. Mit "Holiday" und "Boulevard Of Broken Dreams" werden die erwarteten Hits geliefert, die Texte sind mit zahlreichen sozialkritischen und politischen Aussagen gegen die US-Regierung gewürzt und es sind sogar 2 Mini-Rock-Opern von je fast 10 Minuten Länge zu hören. Experten reden von einem Konzeptalbum, ich halte es einfach nur für gute Musik.

Links
runderneuert
Megaherz - 5 06.09.2005
  1. Dein Herz Schlägt
  2. Göttlich
  3. Ja Genau
  4. Gott Sein '04
  5. Wann Wirst Du Gehn?
  6. Mach Dich Frei
  7. Eigentlich
  8. Zeig Mir Dein Gesicht
  9. Ebbe & Flut
  10. Komm Rüber (Schattenland)
  11. Weiter
  12. Es Tut Weh
  13. Augenblick

Megaherz haben die lange Pause nach "Herzwerk II" genutzt und sich mit Mathias "Jablonski" Elsholz einen neuen Frontman gesucht. Die neue, etwas sanftere Stimme hatte auch Einfluss auf den Stil vieler Lieder, die teilweise etwas gewöhnungsbedürtig sind und nicht ganz an das Vorgänger-Album heran reichen. Trotzdem sind auch wieder einige rockige Ohrwürmer dabei und die Texte halten das gewohnt hohe Niveau. Besonders hoch muss man der Band ausserdem den Wechsel zu dem Musik-Label S.A.D. anrechnen, das bewusst auf jede Form von Kopierschutz verzichtet.

Links
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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.

Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie
Rettet das Internet!

 
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