Dr. Freund's Multiversum
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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.
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CD Kritiken

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Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.
Bewertungs-Schema:
Erste Sahne  Erste Sahne
Hörenswert  Hörenswert
Durchschnittlich  Durchschnittlich
Nicht so toll  Nicht so toll
Akustischer Müll  Akustischer Müll
Auswahl des Jahres:
2002
2003
2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2003

grössenwahnsinnig
Sabrina Setlur - Sabs Gehört am 20.12.2003
Tracks:
  1. Intro: S Muss Weitergehen
  2. Ich Bin So
  3. Mein Herz
  4. Interlude: Du Bist Auserwählt
  5. Die Auserwählte
  6. Was Immer Du Da Tust
  7. Interlude: Am Tag Danach
  8. Allein
  9. Interlude: Bis Ich Wieder Rappen Will
  10. Setlurflow
  11. Feel So Bad
  12. Liebe
  13. Keine Macht S Besser
  14. An Alle
  15. Interlude: Wichtige Meldungen
  16. Das Wichtigste
  17. Ja!
  18. Baby
Eigentlich mochte ich Schwester S immer ganz gerne, aber von jemandem, der sich in einer dümmlichen Casting-Show als Richterin über Möchtegern-Popstars aufspielt, habe ich dann doch etwas mehr erwartet. Falls man auf kommerziellen Soft-Rap steht, ist "Sabs" musikalisch gar nicht mal so übel, wären da nicht die Anflüge von Grössenwahn und das ständige Eigenlob in den Texten. Schon das Intro ist ein unverzeihliches Plagiat des Queen-Klassikers "The Show must go on", aber zwischen Queen und einer Sabrina Setlur liegen nun mal Welten. Danach erzählt uns Frau Setlur in den Songs "Ich bin so", "Die Auserwählte" und "Ja!", wie toll und interessant sie ist, was sicher nicht nur ironisch gemeint ist. Trotz der grossen Sprüche wird aber wieder mal deutlich, dass sie eben nur rappen kann und ohne ihre erstklassigen Background-Sängerinnen ziemlich alt aussehen würde. Der Rest des Albums plätschert zwischen einigen nervigen "Interludes" und überflüssigen Matrix-Zitaten nicht weiter erwähnenswert vor sich hin.
Links:
sexy
Pink - Try This Gehört am 10.12.2003
Tracks:
  1. Trouble
  2. God Is A DJ
  3. Tonight's The Night
  4. The Last To Know
  5. Catch Me While I'm Sleeping
  6. Oh My God
  7. Save My Life
  8. Waiting For Love
  9. Unwind
  10. Love Song
  11. Try Too Hard
  12. Walk Away
  13. Humble Neighbourhood
  14. Feel Good Time
  15. Hooker
Bereits das Video zur Single "Trouble" zeigt zwei üppige Argumente, warum man(n) sich diese CD von Pink unbedingt zulegen sollte, und der lüsterne Blick auf dem Cover hat mich dann endgültig überzeugt. Alecia Moore, alias Pink, hat sich mit ihrem zweiten Album vom bunten Pop-Girly zur perfekt gestylten Super-Blondine gewandelt, die alles zeigt, was sie hat. Dass sie flucht, säuft und sich prügelt, stört dabei kein Bisschen, sondern macht sie nur noch attraktiver. Ach so, wie die Musik ist? Ja, auch ganz nett ...
Links:
brav
Kylie Minogue - Body Language Gehört am 10.12.2003
Tracks:
  1. Slow
  2. Still Standing
  3. Secret, Take You Home
  4. Promises
  5. Sweet Music
  6. Red Blooded Woman
  7. Chocolate
  8. Obsession
  9. I Feel For You
  10. Someday
  11. Loving Days
  12. After Dark
Alle Männer mögen Kylie und da mache ich natürlich keine Ausnahme. Mit "Body Language" hat das australische Tanzboden-Geschoss nach "Fever" wieder ein professionelles Pop-Album abgeliefert, das erfreulich selten klischeehaft oder schnulzig wirkt. Die ersten Songs nach der Single "Slow" sind richtig flott und originell, aber die zweite Hälfte der insgesamt 12 Lieder lässt dann leider etwas nach. "Body Language" ist durchaus angenehm zu hören, aber man darf selbstverständlich keine Meilensteine der Musikgeschichte erwarten, denn dafür bleibt unsere Kylie einfach zu brav und kommerziell.
Links:
doppelte Ladung
Die Ärzte - Geräusch Gehört am 02.11.2003
Tracks:
CD 1:
  1. Als ich den Punk erfand
  2. System
  3. T-Error
  4. Nicht allein
  5. Dinge von denen
  6. Der Grund
  7. Geisterhaus
  8. Ein Mann
  9. Anders als beim letzten Mal
  10. Ruhig angehn
  11. Jag älskar Sverige!
  12. Richtig schön evil
  13. Schneller leben
CD 2:
  1. Unrockbar
  2. Deine Schuld
  3. Lovepower
  4. Der Tag
  5. Die Nacht
  6. Nichts in der Welt
  7. Die klügsten Männer der Welt
  8. Piercing
  9. Besserwisserboy
  10. Anti-Zombie
  11. Pro-Zombie
  12. WAMMW
  13. Nichtwissen
Die Ärzte im Doppelpack: auf 2 CDs präsentiert das Trio Farin Urlaub, Bela B. und Rod Gonzalez gleich 26 (!) neue Songs. Aber Masse ist nicht immer gleich Klasse. Ein paar Lieder dümpeln etwas träge vor sich hin und hätten nicht unbedingt veröffentlicht werden müssen. Die meisten Tracks kommen aber glücklicherweise im gewohnten Ärzte-Stil mit flottem Punk-Rock, engagierten Texten und originellen Rüttelreimen daher. "Geräusch" ist sicher nicht das beste Album der altgedienten Punker, aber im Vergleich zu den mittlerweile eher zahnlos wirkenden Toten Hosen immer noch ein Lichtblick.
Links:
langweilig
Metallica - St. Anger Gehört am 21.07.2003
Tracks:
  1. Frantic
  2. St. Anger
  3. Some Kind of Monster
  4. Dirty Window
  5. Invisible Kid
  6. My World
  7. Shoot Me Again
  8. Sweet Amber
  9. Unnamed Feeling
  10. Purify
  11. All Within My Hands
Trotz ihrer Tauschbörsen-feindlichen Haltung mag ich sie halt doch, die Rocker um James Hetfield und Lars Ulrich. Das ist auch der einzige Grund, warum diese Scheibe von Metallica hier überhaupt erwähnt wird. "St. Anger" ist ein kompromisslos hartes Album weit abseits des Mainstreams, aber sicher kein Meisterwerk. Durch den Mangel an charakteristischen, melodischen Elementen sticht keiner der 11 überlangen Songs aus dem lauten, aber eintönigen Heavy Metal Inferno hervor, so dass trotz des flotten Tempos alles gleich langweilig klingt. Es kostet einige Überwindung, sich das 75-minütige Spektakel mehrfach anzuhören, um es dann doch nicht ganz so schlecht zu finden. Überzeugte Headbanger werden an dieser Rückkehr zu den Ursprüngen vielleicht ihre Freude haben, aber weniger fundamentalistische "Nothing else matters"-Hörer können damit sicher nicht viel anfangen.
Am Rande:
Vor einiger Zeit ging das Gerücht um, amerikanische Soldaten hätten gefangene Taliban mit lauter Metallica-Musik gefoltert. Da "St. Anger" zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht war, kann es aber nicht ganz so schlimm gewesen sein.
Links:
grotesk
Marilyn Manson - The Golden Age Of Grotesque Gehört am 08.06.2003
Tracks:
  1. Thaeter
  2. This Is The New Shit
  3. mOBSCENE
  4. Doll-Dagga Buzz-Buzz Ziggety-Zag
  5. Use Your Fist Not Your Mouth
  6. The Golden Age Of Grotesque
  7. (s)AINT
  8. Ka-boom Ka-boom
  9. Slutgarden
  10. Spade
  11. Para-noir
  12. The Bright Young Things
  13. Better Of Two Evils
  14. Vodevil
  15. Obsequey (The Death Of Art)
  16. Tainted Love
Der anerkannte Meister des schlechten Geschmacks präsentiert nach dem etwas gewöhnungsbedürftigen "Holy Wood" wieder ein hit-verdächtiges Album im Stil von "Mechanical Animals". Amerikas Staatsfeind Nr. 1 schlägt durchgehend die bewährten härteren Töne an und natürlich findet auch das böse F-Wort in den Texten ausgiebige Verwendung. Mit einem Wort: Spitzenklasse! Der zweite Song "This Is The New Shit" ist übrigens auch auf dem Soundtrack von Matrix Reloaded zu finden.
Links:
ernst zu nehmen
Guano Apes - Walking On A Thin Line Gehört am 16.03.2003
Tracks:
  1. You Can't Stop Me
  2. Dick
  3. Kiss The Dawn
  4. Pretty In Scarlet
  5. Diokhan
  6. Quietly
  7. High
  8. Sing That Song
  9. Scratch The Pitch
  10. Plastic Mouth
  11. Storm
  12. Sugar Skin
Mit diesem Werk etabliert sich die junge deutsche Gruppe um Frontfrau Sandra Nasic als ernst zu nehmender Faktor in der Rockszene. Neben der genialen Single "You Can't Stop Me" wird noch ein breites Spektrum von experimentellen bis kommerziellen Klängen geboten. Die neue Scheibe ist auf jeden Fall besser als der Vorgänger "Don't Give Me Names", aber leider nicht ganz so straight wie das Debut-Album "Proud Like A God".
Links:
romantisch
Björk - Greatest Hits Gehört am 15.01.2003
Tracks:
  1. All Is Full of Love
  2. Hyperballad
  3. Human Behavior
  4. Joga
  5. Bachelorette
  6. Army of Me
  7. Pagan Poetry
  8. Big Time Sensuality
  9. Venus as a Boy
  10. Hunter
  11. Hidden Place
  12. Isobel
  13. Possibly Maybe
  14. Play Dead
  15. It's in Our Hands
Wie der Name schon sagt: Auf dieser Scheibe findet man alle Hits des isländischen Stimmwunders Björk. Seit ihrem ersten Soloalbum "Debut" hat die Ex-Frontfrau der Sugarcubes immer wieder romantische Balladen (ja, auch sowas höre ich manchmal) und ungewöhnliche Experimentalstücke abgeliefert, die sich deutlich vom Mainstream abheben, aber durchgehend sehr gelungen sind.
Falls sich jemand über den Link-Titel unten wundert:
Die "Greatest Hits" füllen die erste CD des 5er-Packs "Family Tree", aber sind auch einzeln erhältlich.
Links:
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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.
Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie

 
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