Dr. Freund's Multiversum
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Dr. Freund's CD Kritiken: Tops und Flops von Pop bis Heavy Metal. Mit Tracklisten, Links, Kommentaren und Bewertungen.
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CD Kritiken

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CD

Auf dieser Seite kommentiere und bewerte ich alle Musik-CDs, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Die kurzen Artikel sind natürlich subjektiv und durch meinen persönlichen Geschmack geprägt. Wer mit meinen Hörgewohnheiten nichts anfangen kann oder als Fan seine Idole bedroht sieht, sollte also einfach woanders hinklicken.

Bewertungs-Schema:
Erste Sahne Erste Sahne
Hörenswert Hörenswert
Durchschnittlich Durchschnittlich
Nicht so toll Nicht so toll
Akustischer Müll Akustischer Müll
Stereoanlage
Auswahl des Jahres:
2002
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015

CD Kritiken 2002

erstklassig
P.O.D. - Satellite 20.10.2002
  1. Set It Off
  2. Alive
  3. Boom
  4. Youth Of The Nation
  5. Celestial
  6. Satellite
  7. Ridiculous
  8. The Messenjah
  9. Guitarras De Amor
  10. Anything Right
  11. Ghetto
  12. Masterpiece Conspiracy
  13. Without Jah, Nothin'
  14. Thinking About Forever
  15. Portrait

Erstklassiger Mix aus hartem Rock und Rap. Neben den bekannten Singles "Alive" und "Youth Of The Nation" enthält diese CD noch zahlreiche andere Songs, die ebenfalls das Zeug zum Hit haben. Der Titelsong "Satellite" wurde hier bereits vorgestellt und ist nur eines der zahlreichen Highlights. Obwohl einige Lieder auch etwas gewöhnungsbedürftig sind, lohnt sich eine Anschaffung dieser CD von Payable On Death auf jeden Fall.

Links
hörbar
Peter Gabriel - Up 20.10.2002
  1. Darkness
  2. Growing Up
  3. Sky Blue
  4. Don't Leave
  5. I Grieve
  6. Burn You Up,
    Burn You Down
  7. The Drop
  8. The Barry Williams Show
  9. My Head Sounds Like That
  10. More Than This
  11. Signal To Noise

Nach langer Pause meldet sich der Ex-Genesis-Frontman (ja, das ist schon fast 30 Jahre her) wieder mit einer neuen CD zurück. Der typische Gabriel-Sound ist sofort erkennbar und führt sowohl durch eingängige, wie auch experimentelle Passagen. Obwohl auch flotte Stücke vorhanden sind, ist "Up" eher eine CD für ruhige Stunden, denn Chart-Stürmer wie "Sledge Hammer" oder "Digging In The Dirt" sind leider nicht zu finden. Mein Urteil: nicht genial aber trotzdem hörenswert.

Links
konventionell
Puddle Of Mudd - Come Clean 20.10.2002
  1. Control
  2. Drift & Die
  3. Out Of My Head
  4. Nobody Told Me
  5. Blurry
  6. She Hates Me
  7. Bring Me Down
  8. Never Change
  9. Basement
  10. Said
  11. Piss It All Away

Die Single "Blurry" wurde hier bereits vorgestellt und ist einfach klasse, aber leider auch das einzige Lied auf dieser Scheibe, das auf Anhieb ins Ohr geht. Die restliche CD der Newcomer-Band besteht aus soliden, aber nicht besonders originellen Rock-Songs. Wer keine Extravaganzen erwartet, sondern einfach nur handwerklich einwandfreie Rock-Musik hören möchte, der wird hier bestimmt gut bedient.

Links
enttäuschend
Red Hot Chili Peppers - By The Way 20.10.2002
  1. By The Way
  2. Universally Speaking
  3. This Is The Place
  4. Dosed
  5. Don't Forget Me
  6. The Zephyr Song
  7. Can't Stop
  8. I Could Die For You
  9. Midnight
  10. Throw Away
    Your Television
  11. Cabron
  12. Tear
  13. On Mercury
  14. Minor Thing
  15. Warm Tape
  16. Venice Queen

Ein Album, auf das ich mich sehr gefreut habe, das mich dann aber doch etwas enttäuscht hat. Zwar bleiben die Chili Peppers ihrem bewährten, alternativen Sound treu, aber an den Vorgänger "Californication" oder gar an ältere Werke reicht diese CD einfach nicht heran. Die wenigen interessanten Ansätze werden leider viel zu oft durch experimentelles Geklampfe abgewürgt, so dass man den grossen Kracher auf dieser Scheibe vergebens sucht. Möglicherweise muss man "By The Way" mehrmals hören, um daran Geschmack zu finden, aber irgendwann war meine Geduld erschöpft.

Links
peinlich
Witt - Eisenherz 30.07.2002
  1. Eisenherz
  2. Du Teufel
  3. Wie Oft Muss Ich
    Noch Sterben?
  4. Freundschaft
  5. Supergestört und
    Superversaut
  6. Ich Bin Schwul
  7. Steif
  8. Du Wirst Niemals Meine
    Tränen In Dir Sehen
  9. Fliegen
  10. Wie Ein Schrei
  11. Schwingenschlag
  12. Trauer Liegt Über'm See

Mit diesem Album setzt Joachim Witt, das Fossil der Neuen Deutschen Welle, konsequent die Tendenz seines Bayreuth-Zyklus fort. Während "Bayreuth 1" noch ein echtes Highlight und "Bayreuth 2" schon etwas seltsam war, ist das neuste Machwerk "Eisenherz" endgültig nicht mehr hörenswert. Lediglich 3 von 12 Songs gehen wirklich ins Ohr und heben sich dadurch so vom vorherrschenden Kitsch und Schlager-Gesülze ab, dass man denken könnte, sie wären nur versehentlich auf diese CD geraten. Der auch textlich misslungene Rest bewirkt höchstens, dass man entnervt die Stereoanlage leiser stellt oder besser ganz abschaltet.
Nachtrag: Mittlerweile ist das Nachfolge-Album "Pop" erschienen , das aber auch nicht viel besser ist (der Titel ist übrigens von U2 geklaut).

Links
besser als Rammstein
Megaherz - Herzwerk II 03.07.2002
  1. Herzblut
  2. Glas Und Tränen
  3. I.M. Rumpelstilzchen
  4. 5. März
  5. Flesh For Fantasy
  6. Hand Auf's Herz
  7. Zu Den Sternen
  8. Licht II
  9. Heute Schon Gelebt?
  10. An Deinem Grab
  11. Perfekte Droge
  12. Spiel Nicht...
  13. Gold

Harter Gitarren-Rock im Stil von "Rammstein" (nur besser) und nachdenkliche Balladen mit intelligenten deutschen Texten, bei denen sich das genaue Zuhören lohnt. Fast jeder Song auf dieser Scheibe ist ein Kracher, aber nach dem Ausstieg des charismatischen Sängers Alexx W. ist leider ungewiss, ob es noch ein weiteres Album der Münchner Band geben wird.
Nachtrag: Seit Ende 2004 sind Megaherz mit neuem Sänger und dem Album "5" wieder da.

Links
professionell
Oomph! - Ego 03.07.2002
  1. Ego
  2. Supernova
  3. Willst Du Frei Sein?
  4. Drop The Lie
  5. Bitter
  6. Transformation
  7. Atem
  8. Serotonin
  9. Swallow
  10. Viel zu Tief
  11. My Darkest Cave
  12. Rette Mich
  13. Who You Are
  14. Kontrollverlust
  15. Dopamin
  16. Träum Weiter

Unverständlicherweise sind "Oomph!" noch relativ unbekannt, denn die Songs auf der professionellen siebten CD "Ego" können es mit jedem Hit aus den Charts aufnehmen. Die Melodien sind abwechslungsreich, manchmal eigenwillig, aber immer gefällig. Tiefgründige deutsche und englische Texte runden diesen genialen Mix aus Independent-Rock, eingängigen Balladen und Instrumentals ab.
Nachtrag: So ganz unbekannt sind "Oomph!" jetzt nicht mehr, denn mittlerweile stürmten sie mit dem Album "Wahrheit oder Pflicht" die deutschen Charts.

Links
genial
Rammstein - Mutter 15.06.2002
  1. Mein Herz brennt
  2. Links 234
  3. Sonne
  4. Ich will
  5. Feuer frei!
  6. Mutter
  7. Spieluhr
  8. Zwitter
  9. Rein raus
  10. Adios
  11. Nebel

Ist zwar schon länger auf dem Markt, aber immer noch ein Highlight. Kerniger deutscher Industrial-Rock vom Feinsten. Die Texte sind wie üblich gewöhnungsbedürftig aber trotzdem irgendwie abgefahren. Wer die früheren Alben "Herzeleid" und "Sehnsucht" der leicht morbiden Ost-Rocker kennt, der wird auch von diesem nicht enttäuscht sein.

Links
abwechslungsreich
No Doubt - Rock Steady 15.06.2002
  1. Intro
  2. Hella Good
  3. Hey Baby
  4. Making Out
  5. Underneath It All
  6. Detective
  7. Don't Let Me Down
  8. Start The Fire
  9. Running
  10. In My Head
  11. Platinum Blonde Life
  12. Waiting Room
  13. Rock Steady

Gelungene Mischung aus Rock, Rap und Reggae mit der einmaligen Stimme von Gwen Stefani (die auch ganz schnuckelig aussieht). Seitdem das Album erschien, sind bereits mehrere Singles wie "Hey Baby", "Hella Good" und "Underneath It All" ausgekoppelt worden, die eine gute Vorstellung von den unterschiedlichen, aber passend kombinierten Stilrichtungen vermitteln. So wird die bisher wohl beste CD der Band nicht langweilig, obwohl sie ihren Platz in meinen Top 3 räumen musste.

Links
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Musik ist Kunst, Musik ist Kultur, Musik soll Spass machen und Musik sollte grundsätzlich für jeden frei zugänglich sein. Für die Musikkonzerne ist Musik jedoch nur noch kommerzielle Massenware, die mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel Profit einbringen soll. Anstatt neue Chancen und Entwicklungen zu nutzen (z.B. P2P-Tauschbörsen), wird auf Kosten der Künstler und der Fans an veralteten Vermarktungskonzepten festgehalten und das Urheberrecht mit politischer Hilfe immer weiter verschärft. Der Kunde wird nur noch als potentieller Raubkopierer betrachtet und elementare Verbraucherrechte werden systematisch abgeschafft (z.B. Kopierschutz, DRM, Klagewellen). Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte einfach mal sein Konsumverhalten und seine politische Meinung überdenken.

Siehe auch:
Wer hat (Urheber-)Recht?
Der Untergang der Musikindustrie
Rettet das Internet!

 
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