| Astronomie-Hauptseite | Astronomische Nachrichten | Astronomische Links |
|---|
| Die Geburt | ||
|---|---|---|
|
||
|
Das Leben eines Sterns beginnt gewöhnlich im Verborgenen, aber zusammen mit vielen Geschwistern. Durch Störungen bilden sich in einer dunklen Wolke aus Gas und Staub zunächst Verdichtungen aus, die sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zu rotierenden Scheiben zusammenziehen (Protosolare Nebel). Wenn die Scheibe genug Masse besitzt, dann kann sich im Zentrum ein Protostern bilden, der weiter kollabiert. Für Braune Zwerge ist die Geschichte hier bereits zu Ende, aber bei grösseren Sternen werden Druck und Hitze gross genug, um das nukleare Feuer zu entzünden. Von diesem Zeitpunkt an erzeugt der Stern eigene Energie aus der Fusion von Wasserstoff zu Helium. Damit wird auch der Schrumpfungs-Prozess aufgehalten, denn die Kernfusion baut einen Gegendruck zur Schwerkraft auf und stabilisiert den jungen Stern. Ausserdem bläst die Strahlung die letzten Reste von Gas und Staub aus der Umgebung des Sterns. Und mit etwas Glück sind in der ursprünglichen Scheibe noch ein paar Planeten entstanden, die den Stern weiter umkreisen. |
| Die "ruhige" Phase | ||
|---|---|---|
|
||
|
Zunächst einmal ist der Kampf gegen die Schwerkraft gewonnen und der neue Stern strahlt stabil. Er befindet sich jetzt auf der Hauptreihe des Hertzsprung-Russell-Diagramms. Aber wie lange wird der Wasserstoffvorrat dafür ausreichen? Nun könnte man denken, je grösser der Stern, desto mehr Brennstoff besitzt er und umso länger kann er leuchten. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Je höher die Masse des Sterns, desto mehr "Dampf" muss er machen, um sich gegen die eigene Schwerkraft zu behaupten. Deshalb haben gleißend blaue Riesensterne mit wenigen Millionen Jahren die geringste Lebensdauer, während unauffällige rote Zwergsterne über 30 Milliarden Jahre lang genügsam vor sich hin glimmen können. Unsere eigene Sonne liegt mit einer Lebensdauer von ca. 10 Milliarden Jahren, die sie ungefähr zur Hälfte verbraucht hat, in der goldenen Mitte. |
||
|
| Das Ende | ||
|---|---|---|
|
||
|
Das Ende eines Sterns kommt langsam aber unaufhaltsam.
Irgendwann ist der Wasserstoff im Zentrum des Sterns verbraucht und die
Fusion
sucht sich neuen Brennstoff in den äusseren Schichten. Im Kern selbst wird das
angesammelte Helium, die "Asche" des Wasserstoff-Brennens, zu noch schwereren
Elementen verschmolzen. Als Resultat bläht sich der Stern um ein Vielfaches zu
einem roten Riesen auf und
verlässt so die Hauptreihe des
Hertzsprung-Russell-Diagramms. Die Sonne wird dieses Stadium in etwa 5 Milliarden
Jahren erreichen und dabei die inneren Planeten, wahrscheinlich auch die
Erde, verschlingen. |
||
|
||
|
Was zurück bleibt ist wieder einmal abhängig von der ursprünglichen Masse.
Sterne von der Grösse der Sonne enden als extrem dichter
weisser Zwergstern, der
ohne eigene Energiequelle schließlich verlischt. Bei Sternen mit etwas mehr
Masse (Chandrasekhar-Grenze) ist hier noch nicht Schluss.
Ihr zurückgebliebener Kern fällt unter dem
Druck der eigenen Schwerkraft weiter in sich zusammen, bis sogar Atomkerne und
Elektronen zusammen gepresst
werden. Dabei entsteht ein
Neutronenstern, der, wenn
er rotiert, wie ein kosmischer Leuchtturm Radiostrahlung aussendet und als
Pulsar registriert werden kann. |
| Übersicht | ||
|---|---|---|
|
|
![]() |
![]() |
URL: http://www.drfreund.net/astronomy_starlife.htm | Zwischenablage | |
![]() |
![]() |
Letzte Aktualisierung: Samstag, 03.07.2010 00:04:24 Uhr | Technische Infos | ||
![]() |
![]() |
Browser: CCBot/1.0 (+http://www.commoncrawl.org/b... | Browser-Check | ||
![]() |
![]() |
Disclaimer :: Impressum :: Kontakt: ten.dnuerfrd@dnuerfrd | Gästebuch | ||
![]() |
|||||
| Startseite :: Service :: WebNapping :: Meine Meinung :: Aktionen :: Links :: Partner :: Bannertausch :: Sitemap :: F.A.Q. | |||||
| Haushaltshilfe gesucht! |
|
|
|
|
In Frankfurt-Niederursel und Umgebung, für 2-3 Mal im Monat Waschen/Bügeln. Gute Bezahlung. Vorauss.: eigene Waschmaschine. |
|
|
:tkatnoK
ten.dnuerfrd@dnuerfrd |
|

|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||


