Dr. Freund's Multiversum
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14.06.2017: 15 Jahre Dr. Freund's Multiversum - Das 15. Jubiläum dieser Homepage unterbricht mich diesmal mitten in einem technischen Großprojekt, das eigentlich längst fertig sein sollte.
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15 Jahre Dr. Freund's Multiversum

Meine Meinung
am
14.06.2017
Das 15. Jubiläum dieser Homepage unterbricht mich diesmal mitten in einem technischen Großprojekt, das eigentlich längst fertig sein sollte. Meine Meinung
Über mich
"Tick Tack, Tick Tack, die Zeit is' knapp.
Du bist gehetzt, weil die Uhr dir Beine macht."

Marteria & Peter Fox - Sekundenschlaf
Verflixt! Jetzt ist schon wieder Jubläum und ich bin mit meiner Umstellung auf HTML 5 immer noch nicht fertig. Dabei habe ich extra frühzeitig bereits zu Jahresbeginn angefangen, damit ich diese technische Glanzleistung, von der man äusserlich kaum was sieht, pünktlich zum 15. Jahrestag präsentieren kann. Aber irgendwie geht's gerade überhaupt nicht vorwärts, denn kaum fange ich mit einer scheinbar einfachen HTML-Seite an, da entdecke ich noch ein hoch komplexes Java- oder PHP-Script aus meiner frühen Schaffensphase, das ich mir auch noch vornehmen muss. Wenn ich mir jedoch so anschaue, was im vergangenen Jahr alles passiert ist, dann sind das reine Luxus-Probleme und ich sollte mir wirklich über andere Dinge Sorgen machen. Mache ich mir auch weiter unten, aber jetzt wird, wie üblich, erst mal penibel all das aufgelistet, was bei mir ein Stirnrunzeln oder ähnliche, für meine Verhältnisse extreme Emotionsausbrüche auslöste:
Der Rückblick auf das 15. Jahr
  • 19. Juni 2016:
    Kommissar Schimanski ist tot. Der deutsche Schauspieler Götz George stirbt mit 77 Jahren.
  • 24. Juni 2016:
    Der Brexit kommt! Entgegen aller Vorhersagen stimmen Großbritanniens Bürger mit knapper Mehrheit für einen Austritt aus der EU. Aber wie es jetzt mit den abtrünnigen Insulanern tatsächlich weiter gehen soll, ist noch niemandem so richtig klar, am wenigsten den Briten selbst. Als erste Reaktion kommt es jedenfalls zu einem gewaltigen Börsen-Beben, das zahlreiche Aktien- und Währungskurse in den Abgrund reist, und Premierminister David Cameron nimmt seinen Hut. Das dürfte jedoch nur der Auftakt zu einem wirtschaftlichen und politischen Niedergang sein, der den Engländern schnell klar machen wird, dass sie sich mit dieser Entscheidung keinen Gefallen getan haben (aber möglicherweise dem Rest der EU).
  • 27. Juni 2016:
    Plattfuss ist tot. Der italienische Schauspieler Bud Spencer stirbt mit 86 Jahren.
  • 07. Juli 2016:
    Die deutsche National-Elf wird im Halbfinale von Gastgeber Frankreich mit 0:2 aus der Fussball-EM gekickt. Viel spannender war jedoch das Elfmeterschiessen gegen Italien im Viertelfinale einige Tage zuvor, bei dem der Ball erstaunlich selten im Kasten landete.
  • 13. Juli 2016:
    Verkehrte Welt: Der Staat macht Schulden und verdient noch daran. Die erste Bundesanleihe mit einer von Anfang an negativen Rendite wird ausgegeben und tatsächlich auch rege gekauft, obwohl die Anleger dabei drauf zahlen.
  • 14. Juli 2016:
    An seinem Nationalfeiertag wird Frankreich erneut von einem Terroranschlag heimgesucht. In Nizza rast ein LKW absichtlich 2 km weit durch eine dichte Menge feiernder Menschen und tötet über 80 von ihnen, bis der Fahrer endlich von der Polizei erschossen wird. Obwohl es zunächst nach dem Amoklauf eines kleinkriminellen Einzeltäters aussieht, wird mit der Zeit klar, dass der Anschlag auf das Konto eines islamistischen Terrornetzwerks geht.
  • 15. Juli 2016:
    In der Türkei scheitert ein Militär-Putsch gegen Präsident Erdogan. Nach einer chaotischen Nacht mit heftigen Gefechten vor allem in Ankara und Istanbul müssen die Aufständischen, denen offenbar der Rückhalt aus dem türkischen Volk fehlt, die Waffen strecken. Es darf natürlich bezweifelt werden, ob die Türkei mit einer Militärregierung besser dran wäre, und deshalb handelt es sich formal um einen Sieg der Demokratie. Ebenso muss jedoch bezweifelt werden, dass Erdogan, dessen selbstherrlicher und verfassungswidriger Regierungsstil diesen Vorfall ja geradezu provoziert hat, die richtigen Lehren daraus gezogen hat. Eine Beteiligung von Jan Böhmermann an dem Putsch konnte bisher übrigens nicht nachgewiesen werden.
  • 18. Juli 2016:
    Das Attentat von Nizza ist noch nicht aus den Schlagzeilen verschwunden, da läuft ein 17-Jähriger in einem Regionalzug bei Würzburg Amok und verletzt mehrere Reisende mit einer Axt, bevor er auf der Flucht von der Polizei erschossen wird. Offenbar war der Anschlag islamistisch motiviert, aber der Täter war vorher nie auffällig geworden.
  • 22. Juli 2016:
    Schon wieder Amok-Terror in Bayern und wir sind alle live dabei. Am frühen Abend schiesst ein 18-Jähriger in einem Einkaufszentrum in München mit einer Pistole um sich, tötet 9 Menschen und anschliessend sich selbst. Trotz Dauer-Berichterstattung im Fernsehen und in den sozialen Medien und einem sofortigen Großeinsatz der Polizei bleibt die Lage bis weit nach Mitternacht unklar. Das öffentliche Leben und der Verkehr in der bayerischen Landeshauptstadt kommen aus Angst vor weiteren Anschlägen stundenlang zum Erliegen. Letztlich handelt es sich aber doch wieder um einen vorher völlig unauffälligen Einzeltäter, aber diesmal gibt es keinerlei Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund, sondern eher auf psychische Probleme (obwohl das ja oft nicht weit auseinander liegt).
  • 24. Juli 2016:
    Bayern bleibt im Fokus des Terrors. Am Rand eines Musik-Festivals in Ansbach sprengt sich ein Selbstmord-Attentäter mit einer Rucksackbombe in die Luft und verletzt 15 Menschen zum Teil schwer. Noch Schlimmeres bleibt nur aus, weil der Täter keine Eintrittskarte zur Veranstaltung und auch kein Geld für deren Erwerb besitzt (wie doof kann man eigentlich sein?). Zwar handelt es sich schon wieder um einen sogenannten "einsamen Wolf", aber die islamistische Gesinnung scheint diesmal eindeutig zu sein.
  • Ende Juli 2016:
    Nein, Erdogan hat nichts dazu gelernt, sondern nutzt den gescheiterten Putschversuch für eine umfassende "Säuberung" der Türkei. Zehntausende Staatsbeamte, darunter einige tausend unabhängige Richter, werden entlassen oder verhaftet. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, regierungskritische Sender und Zeitungen werden geschlossen, sämtliche Akademiker werden mit einem Reiseverbot belegt und die ohnehin nur störenden Menschenrechte werden offiziell ausser Kraft gesetzt. Wirklich beunruhigend ist jedoch die Tatsache, dass viele Türken zwar auf die Strasse gehen, aber nicht um gegen dieses Abdriften in eine Diktatur zu demonstrieren, sondern um die Gegner Erdogans einzuschüchtern. Mittlerweile mehren sich die Stimmen, die bei dem Putsch von einer geschickten Inszenierung durch Erdogan selbst sprechen, denn die abtrünnigen Militärs waren ebenso erstaunlich schnell besiegt, wie danach die schwarzen Listen mit den vielen tausend angeblichen Staatsfeinden vorlagen. Aber das sind natürlich nur unbewiesene Verschwörungs-Theorien.
  • 24. August 2016:
    "Hoch auf dem gelben Wagen" sitzt niemand mehr beim Schwager vorn. Der singende Ex-Bundespräsident Walter Scheel (FDP) stirbt nach langer Krankheit und Demenz mit 97 Jahren.
  • 03. September 2016:
    Nach zugegeben ziemlich langer Zeit aktualisiere ich mal wieder meinen Opera-Browser und muss feststellen, dass der von meiner Homepage inzwischen mit Google Chrome verwechselt wird. Also hat meine Statistik diesen tollen Browser womöglich eine ganze Weile unfair benachteiligt, weil sie viele Aufrufe einfach nicht erkannt hat. Ach nee, wenn ich mir das Ding so ansehe, dann steht es doch völlig zu Recht zusammen mit Microsoft Edge an letzter Stelle. Aber jetzt wird richtig gezählt und dann werden wir ja sehen, wie oft Opera tatsächlich verwendet wird ...
  • 04. September 2016:
    Mutti erhält einen Denkzettel, und zwar ausgerechnet aus ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Landtagswahl fällt Angela Merkels CDU hinter die rechtspopulistische AfD zurück. Aber freuen kann man sich darüber wirklich nicht, denn auch alle anderen demokratischen Parteien müssen kräftig Federn lassen. Ob eine weitere grosse Koalition unter Führung der ausnahmsweise am wenigsten gerupften SPD die richtige Antwort auf den Rechtsruck ist, darf bezweifelt werden.
  • 16. September 2016:
    Ich brauche eine neue Maus (also eine für den PC, nicht das Nagetier), denn die alte hat so langsam ihre Macken und reagiert nicht mehr auf jeden Klick. Aber sie ist immerhin drahtlos ("wireless") und verfügt über eine praktische USB-Ladestation. Genau sowas möchte ich wieder haben, nur halt in neu. Doch leider sind Mäuse mit Ladestation selten geworden, denn inzwischen ist es viel angesagter, alle 3 Wochen die Batterien zu wechseln und wegzuwerfen. Jedenfalls wäre das besser, als der ständige Kabelsalat mit einer Ladestation, der bei mir in 10 Jahren allerdings nie aufgetreten ist. So wird zumindest in diversen Internet-Foren argumentiert. Dort betrachtet man es auch als äusserst fair von den Herstellern, dass sie die Ladestation zum gleichen Preis einfach weg lassen, denn die braucht angeblich eh niemand. Manchmal könnte ich echt einen Schreikrampf bekommen, wenn solche Zipfelklatscher zu rechtfertigen versuchen, warum sie sich bereitwillig immer schlechtere Produkte andrehen lassen und auf diese Weise gute Produkte vom Markt drängen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass speziell die Batterien, die angeblich mehrere Jahre halten sollen, mit absoluter Sicherheit genau dann leer sind, wenn man gerade keine anderen im Haus hat, aber dringend was am Computer machen muss. Vorzugsweise am Wochenende, wenn alle Geschäfte geschlossen sind. Noch ein Beispiel für solche Verschlimmbesserungen: Wecker, deren Leuchtanzeige man jedes Mal im Halbschlaf per Knopfdruck einschalten muss, wenn man nachts die Uhrzeit ablesen will, damit man anschliessend auch wirklich wach ist. Wen permanente Leuchtziffern stören, der soll doch einfach beim Schlafen die Augen zu machen. So, das musste endlich mal mit aller Deutlichkeit gesagt werden! Nach mehrstündiger Recherche in zahlreichen Webshops habe ich zum Glück doch noch eine Maus mit Ladestation von einem NoName-Hersteller gefunden, die sogar was taugt.
  • 18. September 2016:
    In Berlin wird die grosse Koalition aus SPD und CDU abgewählt und beide ehemaligen Volksparteien erhalten mal wieder einen kräftigen Dämpfer. Die SPD bleibt mit nicht mal einem Viertel der Stimmen nur noch knapp stärkste Kraft und deshalb klingt das anschliessende Geschwafel vom klaren Wählerauftrag zur Regierungsbildung wie ein schlechter Witz. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es ging nur um das berliner Abgeordnetenhaus und nicht um den Bundestag, aber Mutti sollte sich trotzdem langsam mal Gedanken machen ...
  • 04. Oktober 2016:
    Die Ermittlungen gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Präsidenten Erdogan werden eingestellt. Wurde auch Zeit, dass dieser Blödsinn mal zu einem Ende kommt.
  • 19. Oktober 2016:
    Bisher haben es nur die Amerikaner geschafft, aber als Höhepunkt der Mission ExoMars sollte eigentlich auch den Europäern und Russen eine weiche Landung auf dem Mars gelingen. Die Generalprobe für spätere, aufwendigere Missionen ist jedoch misslungen, denn die Sonde Schiaparelli meldet sich seit ihrem Fall durch die Mars-Atmosphäre nicht mehr und ist offenbar zerschellt.
  • 01. November 2016:
    Dass ich das noch erleben darf: Gema und YouTube können sich endlich einigen und die fast schon lieb gewonnenen "Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar"-Tafeln gehören (vorerst) der Vergangenheit an.
  • 09. November 2016:
    Pest siegt über Cholera: Der vulgär-populistische Popanz Donald Trump gewinnt gegen die ebenso unbeliebte, aber wenigstens berechenbare Hillary Clinton und wird entgegen aller Prognosen zum 45. Präsidenten der USA gewählt. Wenigstens die Börsen freut's, denn Trump gibt einen Scheiss auf Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte oder ähnliche Profit-Hemmnisse.
  • 25. November 2016:
    El Commandante ist tot. Fidel Castro, der Revolutionsführer und frühere Staats-Chef von Kuba, stirbt mit 90 Jahren.
  • 19. Dezember 2016:
    Nizza wiederholt sich in Berlin. Ein entführter polnischer LKW rast in einen berliner Weihnachtsmarkt und tötet 12 Menschen. Die Polizei geht von einem islamistischen Terroranschlag aus und kann relativ schnell einen Verdächtigen festnehmen, der es aber offenbar doch nicht war. Einige Tage später wird dann der mutmaßlich echte Täter in Italien bei einer Personenkontrolle erschossen. Wie praktisch ...
  • 25. Dezember 2016:
    George Michael's Last Christmas. Der Popsänger und Schöpfer des ebenso bekannten wie nervigen Weihnachtslieds stirbt nur 53-jährig, aber trotzdem passend am ersten Weihnachtsfeiertag.
  • 27. Dezember 2016:
    Prinzessin Leia ist tot. Die amerikanische Schauspielerin Carrie Fisher stirbt nur 60-jährig an den Folgen eines Herzinfarkts. Fisher wurde in den 1970er-Jahren durch ihre Rolle in der klassischen Star Wars Trilogie bekannt, konnte wegen ihrer Drogenprobleme jedoch nie richtig an diesen Erfolg anknüpfen und musste sich seitdem überwiegend mit Nebenrollen begnügen. Ihren letzten größeren Auftritt hatte sie noch einmal 2015 in dem Star Wars Teil "Das Erwachen der Macht". Besonders tragisch: Kaum einen Tag später stirbt auch Fishers Mutter Debbie Reynolds während der Vorbereitungen zum Begräbnis an einem Schlaganfall.
  • 24. Januar 2017:
    Sigmar Gabriel sieht ein, dass er als Kanzlerkandidat der SPD nicht den Hauch einer Chance hätte, und ausserdem wird dem Dicken das alles zu viel. Deshalb überlässt er das Feld kampflos dem beliebten, aber bundespolitisch unerfahrenen EU-Reimport Martin Schulz, der die SPD überraschenderweise sofort aus ihrem Umfragetief heraus führt und dafür mittlerweile schon als neuer Messias gefeiert wird.
  • 12. Februar 2017:
    Frank-Walter Steinmeier (SPD) wird mangels ernst zu nehmender Gegenkandidaten zu unserem neuen Bundespräsi gewählt.
  • März 2017:
    • Der Ton zwischen der Türkei und dem Rest der Welt wird immer rauher. Wer was gegen Präsident Erdogan sagt, der wird pauschal als Terrorist, Nazi oder Schlimmeres bezeichnet. Gleichzeitig sind überall in Europa türkische Minister unterwegs, um bei ihren Landsleuten Werbung für eine Verfassungs-Reform zu machen, die ihrem Herrchen noch mehr Macht verleihen würde. Davon haben die Niederländer irgendwann die Schnauze voll und weisen Erdogans Wahlkämpfer kurzerhand aus, was natürlich weitere Flüche und Hetzparolen aus der Türkei nach sich zieht.
    • Nach umfangreichen Vorbereitungen beginne ich ernsthaft und systematisch, die Seiten dieser Homepage auf HTML 5 umzustellen. Ja Ok, es war doch nicht schon am Anfang des Jahres, aber bevor es richtig losgehen konnte, musste ich wirklich erst einige technische Unschönheiten beseitigen und mich ausserdem mental einstimmen.
    • In den relativ nahen Sternsystemen Proxima Centauri und Trappist-1 werden mehrere möglicherweise erdähnliche Exoplaneten entdeckt und darüber musste ich ja auch erst mal dringend was schreiben, bevor ich mit HTML 5 anfangen konnte.
  • 22. März 2017:
    Genau am ersten Jahrestag der Anschläge von Brüssel ist es leider mal wieder soweit: Auf der Westminster-Brücke vor dem Parlament in London rast ein Pkw durch die Touristen. Anschliessend steigt der Fahrer aus und ersticht einen Polizisten, bevor er von einem anderen erschossen wird. Insgesamt werden 6 Menschen getötet und ca. 40 verletzt und es ist, wie üblich, von einem islamistischen Hintergrund auszugehen.
  • 27. März 2017:
    Angela Merkel war kürzlich brav auf Antritts-Besuch bei Donald Trump und musste am Kindertisch neben dessen Tochter Ivanka sitzen. Auf diplomatischem Parkett ist sowas für einen offiziellen Staatsgast nicht wirklich angemessen, aber der eigentliche Knaller kam erst jetzt ans Licht: Donald hat Mutti bei der Gelegenheit auch gleich eine Rechnung über mehrere Hundert Milliarden Dollar präsentiert, weil Deutschlands Rüstungsausgaben in der Vergangenheit angeblich um diese Summe zu niedrig waren. Ok, in den NATO-Verträgen ist festgelegt, welches Land wieviel zur Verteidigung beisteuern muss, und da lag Deutschland wohl tatsächlich zu niedrig. Es ist aber sicher nicht die Aufgabe eines Donald Trump, darüber zu entscheiden und das Geld auch gleich selbst kassieren zu wollen. Die NATO besteht ja immerhin nicht nur aus den USA und Deutschland ist nicht (mehr) deren Vasallen-Staat. Ausserdem gäbe es ohne unseren "Bündnispartner" USA erheblich weniger Ärger auf der Welt, so dass auch nicht so viel Geld für Waffen verpulvert werden müsste.
  • 07. April 2017:
    Es gibt kaum noch ein Wochenende ohne Terrormeldung. Wenige Tage nach Bombenanschlägen im russischen St. Petersburg rast mal wieder ein LKW durch eine Menschenmenge. Diesmal ist ein Einkaufszentrum im schwedischen Stockholm betroffen.
  • 11. April 2017:
    Auch Trittbrettfahrer wollen den islamistischen Terror für sich nutzen. Ein Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des Borussia Dortmund entpuppt sich trotz einschlägiger Bekennerschreiben recht schnell als profaner Versuch, den Aktienkurs des Fussballvereins zu manipulieren. Da hat wohl jemand zu viele Bond-Filme geschaut, denn ähnlich perfide Pläne wurden bereits in "Goldfinger" oder "Casino Royale" gezeigt.
  • 17. April 2017:
    Der türkische Präsident Erdogan gewinnt knapp das Referendum, das ihm noch mehr Macht verleihen soll. Da trotz einzelner Unregelmäßigkeiten kein systematischer Wahlbetrug nachweisbar ist, erhalten die Türken jetzt genau die Diktatur, die sie wollten, und als Gratis-Zugabe wahrscheinlich noch die Todesstrafe. Aber eigentlich wollten das vor allem die wahlberechtigten Türken im komfortablen Ausland, die wohl am wenigsten darunter zu leiden haben werden.
  • 07. Mai 2017:
    Es ist Super-Wahlsonntag in Deutschland und Frankreich.
    • Der parteilose, aber europafreundliche Emmanuel Macron gewinnt souverän die Stichwahl um das französische Präsidentenamt und beendet damit die Angst vor einem möglichen Austritt Frankreichs aus der EU nach britischem Vorbild. Trotzdem ist es erschreckend, dass immerhin über ein Drittel der Franzosen für die rechts-populistische Marine Le Pen gestimmt haben.
    • In Schleswig-Holstein wird die regierende SPD gnadenlos abgewählt und es muss nach einem neuen Dreier-Bündnis unter Führung der CDU gesucht werden. Das ist nach der Wahl im Saarland bereits der zweite Tiefschlag für den Hoffnungsträger Martin Schulz, der seit seiner Ernennung zum Kanzlerkandidaten der SPD zwar reichlich heisse Luft produziert hat, aber bisher noch keine Mehrheit für seine Partei erringen konnte.
  • 13. Mai 2017:
    Der Eurovision Song Contest ist dieses Jahr völlig an mir vorbei gegangen. Eine gewisse "Levitra" (oder so ähnlich) holt für Deutschland immerhin den vorletzten Platz und den portugiesischen Siegertitel muss man sich keine Minute lang anhören, um ihn langweilig zu finden.
  • 14. Mai 2017:
    Es rumpelt und kracht für die SPD sogar in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen, als Hannelore Kraft mit einem Erdrutsch abgewählt wird und gleich darauf auch von ihren sonstigen Ämtern zurücktritt. Jetzt dürfte auch für Martin Schulz die heisse Luft langsam dünn werden.
  • 22. Mai 2017:
    Im englischen Manchester sprengt sich ein Selbstmord-Attentäter nach einem Pop-Konzert in die Luft und tötet 22, meist jugendliche Menschen.
  • 23. Mai 2017:
    James Bond ist tot. Der englische Schauspieler Roger Moore stirbt 89-jährig an Krebs.
  • 01. Juni 2017:
    Unter völligem Unverständnis der restlichen Welt verkündet Donald Trump den einseitigen Ausstieg aus dem Klima-Pakt, weil er die USA unfair behandelt sieht. Klar, ist total unfair, dass einer der grössten Klima-Sünder was an Entwicklungsländer abgeben soll, in denen immer häufiger die Ernten verdorren. Jetzt aber bitte nicht jammern, wenn die Südstaaten am Golf von Mexiko wegen der von den Chinesen erfundenen Klima-Lüge mal wieder unter Wasser stehen.
  • 03. Juni 2017:
    Schon wieder Terror in London. Ein Kleintransporter rast in eine Menschenmenge, anschliessend springen 3 Männer mit Messern heraus, schreien islamistische Parolen und stechen wahllos auf Passanten ein, bis sie von der Polizei erschossen werden. Die Bilanz besteht aus mindestens 7 Toten und zahlreichen Verletzten.
Das ist ja eine ziemlich lange Liste geworden und die guten Nachrichten sind darin leider deutlich in der Unterzahl. Überall nur Tod und Verderben, religiöser Terror und Fanatismus, rechter Populismus und Nationalismus. Und alternative Fakten sind die neue, gefühlte Wahrheit, von der uns auch die "Lügenpresse" nicht abbringen kann. Wir leben tatsächlich in postfaktischen Zeiten und versuchen entweder durch das Wählen rechtradikaler Bauernfänger unsere Demokratie abzuschaffen, oder wir laufen Hasspredigern hinterher, die im Namen irgendeines einzig wahren Gottes der gesamten restlichen Menschheit den Krieg erklärt haben.
Die Analyse des 15. Jahres
Wie bereits in der Einleitung versprochen, kommen wir jetzt zu dem, was mir neben meiner HTML 5-Umstellung noch Sorgen macht, allerdings nicht aus den Gründen, die von sogenannten "besorgten Bürgern" üblicherweise angegeben werden. Es lässt sich nicht mehr ignorieren, dass uns der IS-Terror endgültig erreicht hat. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass sich irgendwo ein Islamist selbst in die Luft gesprengt, sein Auto in eine Menschenmenge gelenkt oder auf andere, meist relativ simple Weise ein Massaker angerichtet hat. So simpel, dass man dagegen eigentlich nicht das Geringste unternehmen kann, selbst wenn man alle und jeden rund um die Uhr überwacht oder die Grenzen komplett dicht macht.
Ich habe bereits überlegt, ob ich die Terroranschläge der vergangenen Monate hier in einer separaten Chronik auflisten soll, aber das würde ihnen eine Vorzugsbehandlung zukommen lassen, die sie einfach nicht verdient haben. Natürlich ist jeder Anschlag für die Opfer eine ganz furchtbare Tragödie und die Medien tun ja auch ihr Möglichstes, um jeden einzelnen besonders spektakulär darzustellen und die Angst weiter zu schüren. Und selbstverständlich hat die Terrorabwehr eine hohe Priorität, denn zivilisierte Staaten dürfen keinesfalls tatenlos zusehen, wenn religiöse Fanatiker unschuldige Menschen ermorden. Aber nüchtern betrachtet sind das alles nur Nadelstiche, die unsere Gesellschaftsordnung als Ganzes in keiner Weise ernsthaft gefährden.
Halt! Doch, sie gefährden unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, denn sofort nach jedem Terroranschlag kann man in diversen sozialen Medien und Internet-Foren des Volkes laute Stimme vernehmen. Und die spricht, dass man sowas ja schon immer vorhergesagt hätte und dass man endlich mal die wahren Schuldigen nennen dürfen müsse. Diese Schuldigen sind dann "die da oben" im Allgemeinen, die Politiker im Speziellen, die linken Medien, die naiven Gutmenschen und ausserdem noch die EU. Nicht zu vergessen natürlich die pauschal kriminellen Flüchtlinge und alle Moslems sowieso. Der IS als konkret Verantwortlicher wird dagegen nur selten genannt, aber dafür folgt dann meist noch ein Lobgesang auf wahlweise Wladimir Putin, Donald Trump, den Brexit oder die AfD. Es müssen wieder Leute her, die richtig durchgreifen, und wer anderer Meinung ist, der ist sowieso ein Feind des Volkes und gehört am nächsten Baum aufgehängt, gleich neben den Terroristen und Flüchtlingen.
Solche Sprüche und die entsprechenden Wahlergebnisse spalten tatsächlich unsere Gesellschaft, wobei ich die oft genug unwidersprochenen Hass-Parolen bereits in sehr entschärfter Form wiedergegeben habe. Was der Terror an sich nicht erreichen kann, das erreichen solche Reaktionen darauf. Wir sind gerade dabei, uns genauso zu radikalisieren wie die Terroristen, die wir bekämpfen wollen, und unsere Freiheiten zu Gunsten einer vorgegaukelten Sicherheit aufzugeben. Der IS kann stolz auf uns sein, denn wir arbeiten ihm genau in die Hände!
Aber was wollen diese "besorgten Bürger" eigentlich konkret? Einen diktatorischen Überwachungs-Staat, der sich hinter hohen Mauern und Stacheldraht vor dem Rest der Welt verschanzt und der jeden sofort wegsperrt, der sich irgendwie verdächtig gemacht hat? Eine Rückkehr zu völlig unabhängigen Nationalstaaten mit jeweils eigenen Gesetzen, eigenen Industrie-Normen und eigenen Währungen, die nur den eigenen Vorteil im Auge haben und zu keiner europäischen oder gar globalen Zusammenarbeit mehr fähig sind, auch nicht zu einer koordinierten Bekämpfung des Terrors? So lassen sich die Probleme auf unserer Welt ganz sicher nicht lösen. Ich jedenfalls will in einer offenen Gesellschaft mit liberalen Gesetzen leben und dafür bin ich auch bereit, das Risiko eines Terroranschlags einzugehen, der sich mit rigiden Einschränkungen meiner Freiheit sowieso nicht verhindern lässt.
Abgesehen davon verstehe ich mich nicht als Deutscher oder Europäer, sondern als Angehöriger der Spezies Mensch, aber auch dafür muss man sich heutzutage ja schon als Volksverräter beschimpfen lassen. Das bringt uns dann übergangslos zum Thema "Flüchtlinge", das ja auch irgendwie mit all dem zusammen hängt, denn Flüchtlinge flüchten u.a. vor Terror, den sie hier in Form "besorgter Büger" wieder antreffen. Das Problem besteht aber nicht darin, dass wir nicht die Mittel hätten, um Flüchtlinge aufzunehmen. Es besteht auch nicht darin, dass uns zu viele Flüchtlinge irgendwie schaden oder uns was wegnehmen würden. Im Gegenteil, wir könnten sie bei unserer demographischen Situation eigentlich gut gebrauchen und die Wirtschaft kurbeln sie sowieso an. Das Problem ist einfach, dass viele Deutsche (aber leider auch viele der Flüchtlinge) für ein derartiges multikulturelles Projekt noch nicht reif genug sind. Schade, aber so lange der Egoismus auf allen Seiten nicht der Toleranz weicht, wird das nichts.
Wow, das war ja eine Brandrede! Aber ich fürchte, dass die, die sie eigentlich lesen sollten, ohnehin schon viel zu tief in ihrer (Des)Informations-Blase gefangen sind, als dass ich sie damit noch erreichen könnte. Oder sie reagieren auf die übliche Weise mit einem zünftigen Shitstorm, den ich aber sowieso nicht mitbekommen werde, weil ich nicht bei Fakebook bin und auch nie sein werde. Also kann ich auch gleich über ein ganz anderes Thema schwadronieren, das viel unverfänglicher ist und mich momentan ohnehin mehr interessiert. Jawohl, die Rede ist von der bereits mehrfach erwähnten, sensationellen Umstellung dieser Homepage auf HTML 5.
Toll. HTML 5 ist heutzutage doch Standard und sehen kann man davon sowieso nicht viel. Warum machst Du deswegen so ein Brimborium?
Weil das hier MEINE Homepage ist und ich hier schreibe, worüber ICH will. Aber trotzdem gute Frage! Dass wir hier das 15. Jubiläum feiern dürfen, bedeutet leider auch, dass meine Homepage schon einige Jährchen auf dem Buckel hat und entsprechend viele technische Altlasten mit sich rumschleppt. Diese Altlasten wollte ich endlich mal systematisch entsorgen und Dr. Freund's Multiversum fit machen für mindestens die nächsten 15 Jahre. Als ich im Jahr 2002 mit dieser Homepage anfing, da gab's nur HTML 4.01 und um dessen Unzulänglichkeiten auszugleichen, waren damals Flash-Animationen das Mittel der Wahl. Und ich habe Flash leider an mehr Stellen eingesetzt, als mir jetzt lieb ist. Schon seit einigen Jahren mutiert der Flash-Player jedoch immer mehr zum Sicherheitsrisiko und es wird nicht mehr lange dauern, bis Flash von keinem modernen Browser mehr unterstützt wird. Zum Glück entstand in der Zwischenzeit das neue HTML 5, das viele Aufgaben des Flash-Players, wie z.B. das Abspielen von Videos oder Sounds, übernehmen kann, ohne dafür irgendwelche Browser-Erweiterungen zu benötigen. Ich achte jedoch immer darauf, dass meine Seiten valides HTML enthalten, damit sie zu allen gängigen Browsern kompatibel sind und weil ich das so will. Aber leider kann man einer im HTML 4.01-Stil programmierten Webseite nicht einfach sagen "Du bist jetzt HTML5" und alles ist gut. Damit sie auch valide ist, muss man sie zunächst mal auf den Zeichensatz UTF-8 umstellen und den anschliessend chinesisch aussehenden Inhalt wieder unter Kontrolle bekommen. Das habe ich bereits letztes Jahr gemacht und mich danach selbstzufrieden der trügerischen Hoffnung hingegeben, dass die eigentliche Umstellung auf HTML 5 doch nicht ganz so dringend sei.
So langsam nähert sich der Todeskampf des Flash-Players jedoch der Endphase und als einige Browser anfingen, ihn in ihren Standard-Einstellungen zu blockieren, da musste ich das HTML 5-Projekt doch mal konsequent in Angriff nehmen. Seit Anfang 2017 bin ich jetzt dran, die inzwischen mehr als 200 Seiten von Dr. Freund's Multiversum zu überarbeiten, denn im Detail muss man doch vieles anders machen als bisher in HTML 4.01, damit am Ende wirklich valides HTML 5 rauskommt. Nebenbei habe ich ausserdem meine Liebe zur objekt-orientierten PHP-Programmierung entdeckt und lasse jetzt noch mehr immer wieder benötigte Design-Elemente (z.B. Seitenüberschriften, Linklisten, Bildboxen, Suchformulare, etc.) automatisch von PHP-Klassen erstellen, anstatt sie überall einzeln in HTML zu gestalten. Das alles dauert natürlich seine Zeit und wenn man mich ständig fragt, wann's denn endlich fertig ist, dann dauert's eben noch länger. Das musste meine bessere Hälfte auch bereits lernen und lässt mich seitdem in Ruhe wurschteln.
Aber ganz so pessimistisch will ich nicht sein. Zum Jubiläum hat's ja leider nicht rechtzeitig geklappt, aber ich sehe mittlerweile das Licht am Ende des Tunnels und denke, dass spätestens im Hochsommer 2017 alle Seiten von Dr. Freund's Multiversum im Glanz des neuen HTML 5 erstrahlen werden. Den Flash-Player habe ich jedenfalls schon weitestgehend eliminiert und unten auf den meisten Seiten (auch auf dieser) prangt bereits jetzt ein beruhigendes Valid HTML 5-Logo. Wer sich übrigens für die genaue Geschichte meiner HTML 5-Umstellung interessiert, für die ich zweifelsfrei noch feierlich den Orden "Held der Arbeit" verliehen bekomme, der kann alle Details in meiner History nachlesen.
Was gab's sonst noch im vergangenen Jahr? Eigentlich reicht's ja schon, aber wir können dieses Jubliäum natürlich nicht ohne den obligatorischen Blick auf die Statistik verstreichen lassen. Dort findet schon seit einiger Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem kommerziellen Browser Google Chrome und meinem persönlichen Favoriten, dem freien Mozilla Firefox statt. Obwohl ich nicht verstehe, wie man sich freiwillig so abhängig von der Datenkrake Google machen kann, fürchte ich doch, dass Chrome dieses Rennen auf lange Sicht gewinnen wird. Ich nehme Chrome zwar auch hin und wieder, allein schon weil ich meine Homepage damit testen muss, aber mein Standard-Browser für alles Wichtige, was die Werbeindustrie nichts angeht, ist und bleibt Firefox. Ausserdem ist Firefox, was den Funktionsumfang angeht, noch immer der bessere Browser, aber davon konnte ich leider nicht mal meine Lebensgefährtin überzeugen. Naja, wenn's nur darum geht, dass man auf Fakebook maßgeschneiderte Werbung angezeigt bekommt, dann ist Chrome vielleicht doch der geeignetere Browser.
Die Microsoft-Browser verlieren dagegen immer mehr an Boden. Der Internet Explorer ist hoffnungslos veraltet und sogar in seiner neusten Version 11 keine ernsthafte Konkurrenz mehr. Entsprechend wenig wird er noch genutzt, aber trotzdem hält er sich hartnäckig und überflügelt noch locker seinen Nachfolger Edge. Die modernste Browser-Krücke aus dem Hause Microsoft hat zwar mehrere Updates erhalten, die sie mittlerweile für den Alltagsgebrauch ganz gut verwendbar machen, aber viele Dinge wollen einfach immer noch nicht richtig funktionieren oder fehlen gleich ganz. Wahrscheinlich ist es auch völlig egal, ob sich Edge in den nächsten 2 bis 3 Jahren vielleicht doch noch zu einem richtig tollen Browser entwickelt, denn dieser Zug dürfte für Microsoft endgültig abgefahren sein. Und so wird Edge wohl auch weiterhin unterhalb der 1%-Marke vor sich hin dümpeln. Damit liegt er sogar noch hinter Opera, der auch bereits seit Jahren ein kontinuierliches Schattendasein führt (daran hat übrigens auch die inzwischen korrekte Zählweise in meiner Statistik nichts geändert).
Ein ähnlich abgeschiedenes Leben in ihrer kleinen Nische führen auch die Nutzer des Linux-Betriebssystems. Nach einem kurzen Hype vor einigen Jahren hat sich Linux wieder im unteren einstelligen Prozentbereich eingependelt. Hin und wieder hört man mal von öffentlichen Einrichtungen, die Linux im großen Stil und mit noch größeren Hoffnungen eingeführt haben. Aber das nächste, was man hört, ist dann, dass Linux zu Gunsten von Microsoft wieder rausgeflogen ist, weil es zu nichts kompatibel war und niemand damit umgehen konnte. Es ist und bleibt halt ein Betriebssystem für Freaks ...
In die Microsoft-Betriebssysteme ist dagegen etwas Bewegung gekommen. Windows 8 ist Geschichte und Windows 10, das auch ich nutze, befindet sich auf dem Vormarsch. Die mit Abstand meisten vertrauen jedoch nach wie vor auf das bewährte Windows 7. Auch das gute, alte Windows XP ist noch erstaunlich häufig vertreten, aber es befindet sich endgültig auf dem Rückzug in den verdienten Ruhestand.
Das Wichtigste an meiner Statistik sind jedoch die Besucherzahlen und die haben sich im vergangenen Jahr auf einem mittelprächtigen Level stabilisiert. Der leichte Abwärtstrend der letzten Jahre scheint gestoppt zu sein und auch von einem Sommerloch ist trotz schönem Wetter momentan nichts zu spüren. Möglicherweise ist das sogar ein Nebeneffekt meines HTML 5-Rundschlags, denn viele Suchmaschinen (vor allem Google) sehen es gerne, wenn an einer Homepage regelmäßig Änderungen stattfinden, weil das ein Anzeichen für Aktivität und Aktualität ist. Dafür wird man dann mit einem häufigeren Auftreten in den Suchergebnissen belohnt und entsprechend oft besucht. Vielleicht mache ich mir aber auch was vor, denn mindestens die Hälfte meiner Besucher besteht aus automatischen Bots, deren Interesse an meinen Inhalten sich auf das reine Sammeln von Daten beschränkt, zu welchem Zweck auch immer. Eine tatsächlich lebendige Besucherin, die diesen Jubiläums-Artikel auch mit ehrlichem Interesse lesen wird, steht allerdings schon fest.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Punkt, zu dem ich mich auslassen muss. Im Untertitel zu Dr. Freund's Multiversum steht ja immer noch "Homepage über Astronomie, Science Fiction und Musik". Mit der Musik habe ich mittlerweile jedoch ein kleines Problem und deshalb sind die CD Kritiken im Jahr 2016 erstmals komplett leer geblieben. Und auch für 2017 sieht es nicht wirklich besser aus. Ich habe einfach keine Lust mehr, mir für teures Geld ganze Alben zu kaufen, auf denen mir gerade mal 2 bis 3 Lieder gefallen (oder auch weniger), nur um sie hier vorstellen und mit einer miesen Bewertung vom Kauf abraten zu können. Das, was ich wirklich hören will, das finde ich auch umsonst bei Youtube, und zwar in der Zusammenstellung, nach der mir gerade ist. Die Musik-CD ist halt auch technisch ein Auslaufmodell und da soll noch mal jemand behaupten, ich ginge nicht mit der Zeit. Vielleicht werde ich hier irgendwann mal wieder Musik-Alben vorstellen, falls ich auf was wirklich Tolles treffen sollte, aber vielleicht lasse ich die Rubrik CD Kritiken auch langsam einschlafen.
Jetzt hab ich doch tatsächlich 4 Abende lang an einem der bisher wohl längsten Jubiläums-Artikel aller Zeiten geschrieben, so als hätte ich nix Besseres zu tun und alles schon auf HTML 5 umgestellt. Und obendrein ist dieser Jubiläums-Artikel in weiten Teilen noch nicht mal so lustig, wie man es üblicherweise erwarten kann. Die Schenkelklopfer-Dichte ist erschreckend gering und manchmal musste ich sogar richtig ernst werden. Aber immerhin ist es mir gelungen, meine Lebensgefährtin gleich 3 Mal ebenso wohlwollend wie thematisch passend zu erwähnen (das ist so eine Art jährlicher Running Gag zwischen uns). Für ihre beiden Katzen hat's aber leider nicht mehr gereicht und dafür erhalte ich bestimmt wieder eine ganz private Jubiläums-Ansprache. Mit dieser Bomben-Sensation verabschiede ich mich bis zum nächsten Jahr und bedanke mich für Euer Interesse, das Euch immerhin bis ganz ans Ende dieses Traktats geführt hat.

 
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Wenn Du diesen Text lesen kannst, dann sieht der Rest meiner Homepage bestimmt wie der letzte Müll aus.
Wahrscheinlich verwendest Du entweder einen ungebräuchlichen, einen veralteten oder einen nagelneuen Browser.
Auf jeden Fall unterstütze ich ihn (noch) nicht. Sorry.


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