Dr. Freund's Multiversum
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14.06.2015: 13 Jahre Dr. Freund's Multiversum - Die Feierlichkeiten zum 13. Jubiläum, philosophische Betrachtungen über Aberglauben und ein kurzer Ausflug in die Welt der unaussprechlichen Fremdwörter.
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13 Jahre Dr. Freund's Multiversum

Meine Meinung
am
14.06.2015
Die Feierlichkeiten zum 13. Jubiläum, philosophische Betrachtungen über Aberglauben und ein kurzer Ausflug in die Welt der unaussprechlichen Fremdwörter. Meine Meinung
Über mich
"Triskaidekaphobie wird die abergläubische Angst vor der Zahl dreizehn genannt. ...
Man bringt die Zahl mit den 13 versammelten Menschen beim letzten Abendmahl Jesu Christi in Verbindung, weil der Verräter Judas Ischariot der dreizehnte Anwesende war. ...
Lange hieß die 13 im deutschen Volksmund das Dutzend des Teufels."
Wikipedia, "Triskaidekaphobie"

Wieder was gelernt. Triskaidekaphobie nennt sich das also, wenn schlichtere Gemüter glauben, das zufällige Auftreten einer bestimmten Primzahl hätte einen negativen Einfluss auf ihren weiteren Lebensweg. Das ist natürlich völliger Humbug, obwohl ich diese Zeilen schreibe, während mein Auto gerade mit verreckter Kupplung in der Werkstatt steht. Was verdächtig nach für das 13. Jahr typischem Unglück klingt, ist eigentlich nur eine unausweichliche Folge meiner eigenen Ignoranz. Dass die Kupplung bald den Geist aufgeben würde, hatte man mir nämlich schon bei der letzten Inspektion gesagt, aber da hielt ich diese Information noch für unbegründeten Aberglauben. Auch sonst ist an dem angeblichen Zusammenhang zwischen der Zahl 13 und persönlichem Pech nicht viel dran. Ich kann mich z.B. an keinen einzigen Freitag, den 13. erinnern, an dem mir irgendwas Schlimmes passiert wäre. Und wäre mir doch was passiert, dann hätte es garantiert nicht an diesem besonderen Datum gelegen. Ungemach geschieht halt leider ständig, egal welcher Tag gerade ist, aber wenn es an einem Freitag, dem 13. stattfindet, dann bleibt es im Gedächtnis haften und bestätigt scheinbar den Aberglauben. Vor nüchterner Statistik haben solche subjektiv hergestellten Korrelationen jedoch keinerlei Bestand. Dazu kommt noch das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophezeihung. Wer an einem Freitag, dem 13. schon mit schlotternden Knien und zittrigen Händen die fürchterlichsten Katastrophen erwartet, für den werden sie wahrscheinlich auch eintreten. Wer dagegen locker bleibt und sich nicht weiter um das Datum kümmert, der kommt auch durch diesen Tag so gut oder schlecht wie durch jeden anderen. Unsere Vorfahren hatten noch Angst vor Blitz und Donner, weil sie diese Naturerscheinungen für die Manifestation höherer Wesen hielten, die ihnen ganz konkret Böses wollten. Heute sollten wir es jedoch besser wissen und davon ausgehen, dass eine willkürlich zum schlechten Omen erklärte Zahl keine bösen Absichten gegen uns hegt und erst recht nichts in dieser Richtung bewirken kann. Deshalb bin ich sicher, dass die Zahl 13 im diesjährigen Jubiläum meiner Homepage nicht zwangsläufig den Weltuntergang herbei führen wird (der war ja laut Maya-Kalender auch schon am 21. Dezember 2012). Freuen wir uns jetzt also unbeschwert auf die übliche Nachlese zu Pleiten, Pech und Pannen aus dem 13. Jahr.

Der Rückblick auf das 13. Jahr
  • 12. Juni 2014:
    In Brasilien beginnt die Fussball-WM. Die Veranstaltung ist jedoch höchst umstritten, da Geld für Stadien und Mannschafts-Unterkünfte verpulvert wurde, das jetzt für soziale Projekte fehlt. Deshalb verzichten Fifa und brasilianische Regierung auf große Reden, aus Angst ausgebuht zu werden. Die Fifa hat mittlerweile allerdings ganz andere Probleme, gell Herr Blatter ...
  • 08. Juli 2014:
    Deutschland gewinnt im WM-Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien 7:1 (!!!). Ich sehe mir immerhin die letzten Minuten dieses historischen Ereignisses an, um noch das überfällige Gegentor durch Brasilien mitzubekommen.
  • 13. Juli 2014:
    Deutschland gewinnt in der Verlängerung des WM-Finales gegen Argentinien und wird Weltmeister. Endlich haben sie's mal wieder geschafft und der 4-wöchige Fussball-Zirkus hat ein Ende.
  • 18. Juli 2014:
    Commander McLain ist tot. Dietmar Schönherr stirbt mit 88 Jahren.
  • 21. Juli 2014:
    Auch der Prinz ist nicht mehr unter uns. Jetzt wird er wohl im Himmel den Engeln Köpfchen geben und auf den Wolken treteln ...
  • 23. Juli 2014:
    Nach fast 11 Jahren ist die Aktion "Rettet das Internet" ebenfalls in aller Stille von uns gegangen. Jedenfalls habe ich mich aus dem sterbenden Projekt ausgeklinkt, denn ich wollte mir den fortschreitenden Niedergang nicht mehr länger ansehen.
  • 19. August 2014:
    Bombenalarm auf der A3! 15 Jahre lang bin ich fast jeden Tag über eine 500kg schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefahren, die kaum tiefer als einen Meter unter der Autobahn zwischen Hanau und Offenbach lag. Jetzt wird der noch immer scharfe Blindgänger bei Bauarbeiten während dickstem Berufsverkehr entdeckt und muss nach mehreren Stunden Vollsperrung kontrolliert gesprengt werden. Von diesem sicher beeindruckenden Schauspiel bekomme ich aber leider nichts mit, denn ich stehe etwa 30km entfernt im Stau auf einer völlig überlasteten Umgehungsstrasse.
  • 31. August 2014:
    Es ist Landtagswahl in Sachsen. Der Termin am letzten Ferien-Wochenende sorgt für eine niedrige Wahlbeteiligung und begünstigt rechte Aussenseiter. Trotzdem verfehlt die NPD zum Glück ganz knapp die 5%-Hürde, aber die rechts-populistische AfD zieht mit über 10% zum ersten Mal in ein Landesparlament ein. Die FDP verabschiedet sich dagegen aus dem Landtag. Ansonsten bleibt die CDU mit Abstand stärkste Kraft und es sieht nach großer Koalition aus.
  • 14. September 2014:
    Auch in Thüringen und Brandenburg wird gewählt. Die alten Bündnisse bleiben weitgehend erhalten, aber die AfD zieht mit ca. 10% in beide Landtage ein, während die FDP mal wieder überall rausfliegt.
  • 13. Oktober 2014:
    Nur einen Tag nach meinem Geburtstag springt mein Besucherzähler über die 1.000.000-Marke.
  • November 2014:
    Meine inzwischen längst eingestellten Aktivitäten für "Rettet das Internet" haben ein lästiges Nachspiel. Da meine Mail-Adresse dort immer noch nicht entfernt wurde, versucht ein selbst ernannter Abmahner, mich wegen eines angeblich verunglimpfenden Gästebucheintrags aus dem Jahr 2007 zu erpressen. Ich bin jedoch weder der Urheber des Eintrags, noch der Betreiber der Domain und höre deshalb irgendwann einfach auf, die Drohbriefe dieses Dummschwätzers zu beantworten.
  • 12. November 2014:
    Die Raumsonde Rosetta erreicht den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko ("Tschuri") und setzt das Labor Philae ab. Es handelt sich um die erste erfolgreiche Landung auf einem Kometenkern und natürlich erscheint auch sofort mein Special über Tschuri, Rosetta und Philae, das mir einen merklichen Besucheranstieg beschert.
  • 16. November 2014:
    Ich muss eine Spam-Sperre für den RSS-Feed-Reader einrichten, denn in völligem Unverständnis der Funktion versuchen zahlreiche Abzocker, dort ihre Müll-Seiten zu posten.
  • Dezember 2014:
    Der Ölpreis geht in den freien Fall über (was mich sehr freut) und PEGIDA ist in aller Munde (was mich weniger freut).
  • 21. Dezember 2014:
    Der Schlagersänger Udo Jürgens stirbt 80-jährig in der Schweiz. Obwohl ich nun wirklich nicht auf Schlagermusik stehe, war Jürgens doch einer der Wenigen seiner Zunft, denen hin und wieder auch mal ein anspruchsvoller Text einfiel.
  • 22. Dezember 2014:
    Auch er hat endgültig ausgezappelt: Joe Cocker stirbt mit 70 an Lungenkrebs.
  • 07. Januar 2015:
    In Paris verüben Islamisten einen Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins Charlie Hebdo, bei dem 12 Menschen getötet werden, darunter mehrere bekannte Karikaturisten. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für PEGIDA. Irgendwie sind nur noch Bekloppte unterwegs, egal ob sie an Allah oder an Gott glauben ...
  • 25. Januar 2015:
    Hellas! Griechenland wählt stramm sozialistisch und will sich trotz immer noch viel zu hoher Schulden nicht mehr jedes von aussen aufgedrückte Sparprogramm gefallen lassen. Schon bald kommt es zu einem Machtpoker zwischen Athen, Brüssel und Berlin um weitere Milliarden-Kredite, deren Bedingungen und einen möglichen Grexit aus der Eurozone. Zwar kann man sich wie üblich in letzter Sekunde einigen, aber über allem schwebt noch immer drohend der Pleitegeier. Und ein kleines Bisschen unverschämt werden sie langsam auch, die Griechen.
  • 31. Januar 2015:
    Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker stirbt mit 94 Jahren. Das war wenigstens noch ein Staatsmann, der diesen Namen auch verdient.
  • 27. Februar 2015:
    Mr. Spock ist tot. Leonard Nimoy stirbt 83-jährig in Los Angeles.
  • 05. März 2015:
    Beim Vorentscheid zum European Song Contest (ESC) tritt der Sieger Andreas Kümmert sofort zugunsten der Zweitplatzierten Ann-Sophie zurück und verprellt das Publikum, das ihn gerade gewählt hat. Mensch, warum nimmst Du eigentlich überhaupt teil, wenn Du dann doch die Hosen voll hast?
  • 15. März 2015:
    Der Fake des Jahres ist die Stinkefinger-Affäre, auch "VarouFake" genannt. Günther Jauch konfrontiert in seiner Talkshow den griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis mit einem sensationellen Video, das seine Redaktion sorgfältig bei Youtube recherchiert und gründlich von jeglichem Zusammenhang befreit hatte. Darin zeigt uns dieser Grieche doch tatsächlich den Stinkefinger! Uns Deutschen, die wir alles bezahlen! Frechheit! Natürlich tritt auch die gesamte deutsche Presse sofort eine Hetz-Kampagne gegen den "Lügen-Minister" los, denn der will sich plötzlich an nix mehr erinnern können. Ein paar Tage später kommt dann Aufklärung von unerwarteter Stelle: Jan Böhmermann zeigt im Magazin Royale auf ZDFneo freimütig und ausführlich, wie man so ein Video ganz leicht fälschen kann und wie er das in genau diesem Fall auch tatsächlich getan haben will. Ganz nebenbei werden damit sämtliche scheinbar hinters Licht geführten Investigativ-Journalisten, Video-Spezialisten und Presse-Schmierer auf's Beste vorgeführt. Oder war das doch auch nur wieder Satire, ein Fake-Fake? Mit einem zwinkernden Auge stellt Böhmermann jedenfalls die rhetorische Frage, ob wir eigentlich nichts Besseres zu tun haben, als uns über solchen Quatsch aufzuregen.
  • 18. März 2015:
    Krawall und Remmidemmi in Frankfurt. Zur Einweihungsfeier des neuen EZB-Gebäudes (Europäische Zentralbank) kommen auch zahlreiche ungeladene Besucher, die sich heftige Strassenschlachten mit der Polizei liefern. Da die Stadtautobahn aus diesem Grund gesperrt ist, habe ich aus dem Stau auf der Umgehungsstrasse beste Sicht auf den gesamten Tatort. Die im Radio gemeldeten Rauchsäulen über dem Bankenviertel kann ich jedoch nicht erkennen.
  • 20. März 2015:
    Eine partielle Sonnenfinsternis verdunkelt Deutschland und ist fast überall im Land gut zu beobachten.
  • 24. März 2015:
    Beim Absturz eines Airbus A320 der deutschen Fluggesellschaft Germanwings in den französischen Alpen kommen alle 150 Insassen ums Leben. Noch viel dramatischer sind jedoch die Begleitumstände, die erst in den nachfolgenden Tagen langsam ans Licht kommen. Offenbar hatte sich der psychisch beeinträchtigte Copilot allein im Cockpit eingeschlossen, eigenmächtig den Sinkflug eingeleitet und die Maschine absichtlich an einer Felswand zerschellen lassen. Ob jedoch die Veröffentlichung seines Namens, die seine unbeteiligte Familie zum Ziel der Sensations-Presse und zahlreicher Forums-Trolle macht, ansonsten irgendeinen Informationswert liefert, das wage ich zu bezweifeln.
  • 13. April 2015:
    Der Schriftsteller und Provokateur Günter Grass ("Die Blechtrommel") stirbt 87-jährig, aber dennoch überraschend in Lübeck.
  • 22. April 2015:
    Das E-Mail-Konto meiner Domain wurde offenbar gehackt, denn ich erhalte zahlreiche Meldungen über nicht zustellbare Spam-Mails, die ich selbst natürlich nicht verschickt habe. Kurz darauf wird das Konto von meinem Webhoster automatisch gesperrt, weil verdächtige Zugriffe aus fremden Ländern stattgefunden haben. Da vergebe ich doch besser mal gleich überall neue, sicherere Kennwörter.
  • 23. Mai 2015:
    Der European Song Contest (ESC) in Wien ist mal wieder ein internationales Trauerspiel. Deutschland erhält 0 Punkte und wird zusammen mit Gastgeber Österreich Letzter. Schweden gewinnt dagegen mit einem Popsong, der sich verdächtig nach David Guetta anhört.
  • 06. Juni 2015:
    Winnetou ist tot. Pierre Brice stirbt im Alter von 86 Jahren bei Paris.
  • 07. Juni 2015:
    Graf Dracula ist tot (also leider so richtig, nicht nur untot). Der englische Schauspieler Christopher Lee stirbt mit beachtlichen 93 Jahren in London. Nach seinen Horror-Klassikern in den 1960er und 1970er Jahren erlebte Lee in der Rolle des Count Dooku seit 2002 ein Comeback in Star Wars und ausserdem als Zauberer Saruman auch in Herr der Ringe.
Die Analyse des 13. Jahres

Irgendwie sind doch ziemlich viele Leute gestorben in diesem 13. Jahr meiner Internet-Präsenz. Die vermeintliche Unglückszahl 13 dürfte damit allerdings weniger zu tun haben. Ich denke eher, dass jetzt langsam vermehrt die Promis an die Reihe kommen, die mich selbst in den Medien durch meine Jugend begleitet haben und deren Ableben ich deshalb für erwähnenswert halte. Ausserdem sind wir Fussball-Weltmeister und da kann von Unglück ja wohl keine Rede sein. Auch sonst hat sich im vergangenen Jahr glücklicherweise keine wirklich spektakuläre Katastrophe von globalen Ausmaßen ereignet (allerdings sind wir in dieser Beziehung eh schon abgestumpft). Selbst der Islamische Staat (IS) ist trotz militärischer Erfolge, etlicher Terroranschläge und ebenso medienwirksamer wie barbarischer Hinrichtungen letztlich ein weit entferntes Schreckgespenst geblieben. Dass sich allerdings auch zunehmend westliche Jugendliche vor den islamistischen Karren spannen lassen, um im Dienst selbst ernannter Kalifen einen heiligen Krieg gegen meist wehrlose "Ungläubige" zu führen, das sollte doch zu denken geben. So lange unsere sogenannte abendländische Kultur nicht mehr zu bieten hat als Kapitalismus, Kommerz und Konsum, wird diese fehlgeleitete Sinnsuche und die Flucht in eine pervertierte Auslegung des Islam wohl auch kaum aufhören.

Nach diesen mahnenden Worten kommen wir jetzt aber zur unvermeidlichen Statistik meiner Homepage. Und die sieht leider immer noch nicht wieder so aus, wie das früher mal der Fall war und wie ich mir das wünschen würde. Nachdem sich die Besucherzahlen im letzten Winter ganz gut erholt hatten, befinde ich mich inzwischen wieder in einem tiefen Sommerloch. Das ist das einzige Indiz dafür, dass an dem Aberglauben um die Unglückszahl 13 doch was dran sein könnte, denn an der Qualität meiner Homepage kann der Besucherrückgang selbstverständlich nicht liegen. Dafür sind die Seitenaufrufe unvermindert hoch, aber ich fürchte, dass da vor allem Suchmaschinen-Spider und natürlich Hacker, Spammer und sonstige Abzocker am Werk sind, die meine Seiten regelmäßig nach Mail-Adressen oder irgendwelchen Schwachstellen durchforsten. Einen echten Grund zur Freude stellt dagegen die Umfrage "Wie gefällt Dir diese Homepage?" dar, die immer häufiger angeklickt wird und zwar meistens mit der Höchstwertung "galaktisch". Obendrein lassen auch die "Würg!"-Stimmen schon seit Jahren kontinuierlich nach.

Auch an anderer Stelle gibt es Grund zur (Vor-)Freude. Ende Sommer 2015 soll das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 10 in den Handel kommen und es besteht die berechtigte Hoffnung, dass es diesmal endlich wieder richtig gut wird. Jedenfalls besser als der Total-Flop Windows 8 bzw. 8.1, über den ich bereits zum 11. Jubiläum einen ausführlichen Verriss geschrieben habe. Nicht umsonst hat Microsoft die Version 9 einfach übersprungen, denn man möchte auch im Namen möglichst viel Abstand von dem 8er-Debakel gewinnen. Ich selbst jedenfalls werde mir nach langer Abstinenz demnächst mal wieder einen neuen Rechner zulegen und ziehe sogar ernsthaft in Erwägung, ihn dann auch gleich mit Windows 10 auszustatten und mein geliebtes XP endgültig aufzugeben. Zeit wird's ja langsam ...

Mit Windows 10 soll übrigens eine Neuerung eingeführt werden, die zwar interessant zu werden verspricht, die aber für viele Homepage-Bastler auch einiges an Arbeit mit sich bringen wird. Der Internet Explorer (IE) soll zwar noch vorhanden, aber nicht mehr der Standard-Browser sein. Das soll nämlich der neu entwickelte Browser Edge (Codename Spartan) werden. Edge soll sich angeblich besser an Web-Standards halten, keinen proprietären Microsoft-Schnick-Schnack mehr enthalten und vor allem schneller sein als der IE. Dafür wird sich Edge aber auch anders verhalten als der IE und darauf muss man sich als Web-Entwickler halt einstellen. Wahrscheinlich muss auch ich einige Anpassungen vornehmen, damit meine Seiten auch mit Edge einwandfrei funktionieren. Insgesamt dürfte sich Microsoft bei Edge das Meiste von Google Chrome abgeschaut haben, denn der hat den IE dieses Jahr in der Browser-Statistik erstmals überholt. Damit ist der IE inzwischen das Schlusslicht unter den "großen" Browsern in der Statistik (nur Apple's Safari und der weit abgeschlagene Opera liegen noch weiter hinten), die allerdings noch immer souverän von Mozilla Firefox angeführt wird.

Bevor der Rückblick zu sehr zum Ausblick wird, kommen wir jetzt langsam mal zu den eigentlichen Themen meiner Homepage und zu dem, was sich dort so im 13. Jahr getan hat. Besonders im Bereich Astronomie war einiges los und ich habe u.a. 2 Specials über die Rosetta-Mission und über die partielle Sonnenfinsternis vom 20. März 2015 veröffentlicht. Auch im Bereich Science Fiction sind wieder viele Artikel über aktuelle Kinofilme und Fernsehserien hinzu gekommen. Das ewige Sorgenkind Musik Kritiken hat dagegen in 2014 nur 2 neue Aktikel über aktuelle CDs erhalten, weil's einfach nicht mehr gab, das mich interessiert hätte. Aber die CD Kritiken 2015 wurden bereits mit einer weiteren CD eröffnet und das Jahr 2015 ist ja noch nicht rum.

Der RSS-Feed-Reader, den ich bereits letztes Jahr entwickelt hatte und von dem ich gehofft hatte, dass er mir einige zusätzliche Besucher einbringt, ist tatsächlich zu einer der beliebtesten Seiten meiner Homepage geworden. Nur leider werden damit lediglich die RSS-Feeds aufgerufen, die ich selbst als Beispiele verlinkt habe. Das spricht nicht unbedingt für eine rege Nutzung dieses wunderbaren Werkzeugs, zumindest nicht in der Weise, wie es eigentlich vorgesehen war. Dafür tragen zahlreiche Spammer dort automatisiert ihren Müll ein, in der Absicht, irgendwie Links zu ihren Abzockerseiten zu erzeugen. Das kann natürlich schon rein technisch nicht funktionieren und ausserdem habe ich einen Spam-Filter eingerichtet. Es ist aber schon erstaunlich, dass so ein einfaches Webformular sofort jeden Parasiten aus dem Internet magisch anzieht. Einen unerwünschten Nebeneffekt hatten die Spam-Aufrufe dann auch. Da die Spambots gewöhnlich einen völlig veralteten UserAgent angeben, sind die Anteile von IE 6.0 und Windows XP in meiner Statistik sprunghaft angestiegen, was sicher nicht der Realität entspricht.

So, damit wäre auch das gefährliche 13. Jahr geschafft, ohne dass mich beim Programmieren der Blitz getroffen hat. Das könnte sich allerdings noch abrupt ändern, sobald meine Lebensgefährtin feststellt, dass ich hier entgegen ihrer klaren und vor allem lauten Weisung keine niedlichen Bilder von unseren Katzen eingebaut habe. Da wirkt gewöhnlich auch das sachliche Argument "Das ist eine Homepage über Astronomie und Science Fiction und dazu passt Dein Katzen-Gedöns halt nicht." nur bedingt deeskalierend. Aber mit kleinen Interessenskonflikten dieser Art muss ich wohl auch im 14. Jahr meiner Homepage weiter leben, nur eben ohne Sex ...


 
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