Dr. Freund's Multiversum
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14.06.2013: Schnapszahl! Dr. Freund's Multiversum ist 11 Jahre online.
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11 Jahre Dr. Freund's Multiversum

Meine Meinung
am
14.06.2013
Schnapszahl!
Dr. Freund's Multiversum ist 11 Jahre online.
Meine Meinung
Über mich
Die Elf ist die kleinste Schnapszahl.
Im 19. Jahrhundert wurde die Elf zur Zahl des rheinischen Karnevals.
Der Elfmeter im Fußballspiel rührt von den ursprünglich in angelsächsischen Maßen definierten Abmessungen des Spielfelds her.
11 kann symbolisch auch für den islamischen Ausdruck Allahu Akbar (Gott ist groß) stehen.

Wikipedia, "Elf"
Es ist schon erstaunlich, wie viel mystische Symbolik sich hinter der Zahl des diesjährigen Jubiläums verbirgt. Im Internet kursieren sogar allerlei Berechnungen, bei denen die 11 auf vielfältige Weise immer wieder im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 (9/11) auftaucht. Aber es wird noch spannender: Der Dateiname dieser Webseite lautet "aktuell_033", ist 11 Zeichen lang und 33 = 3 x 11. Handelt es sich hier also um eine islamistische Verschwörung? Sind gar die Illuminati im Spiel? Welche Rollen spielen Opus Dei, unsere National-Elf und der Elfer-Rat von Köln-Nippes? Diese Fragen von zweifellos global-galaktischer Bedeutung werden wir aber leider nicht abschliessend klären können, denn jetzt folgt erst mal der traditionelle Jahres-Rückblick. Und der hat wie üblich weit mehr als nur 11 Punkte ...
Der Rückblick auf das 11. Jahr
  • 26. Juni 2012:
    Kaum habe ich es zum 10. Jubiläum unverbindlich angekündigt, schon ist es Realität: Meine Homepage unterstützt jetzt auch Google Chrome.
  • 28. Juni 2012:
    Deutschland verliert im EM-Halbfinale 1:2 gegen Italien. Damit erschöpft sich auch schon mein Interesse an der Fussball-Europameisterschaft.
  • 05. Juli 2012:
    Mit dem Large Hadron Collider des CERN wird endlich das lange vorhergesagte Higgs-Boson ("Gottes-Teilchen") gefunden, das den meisten anderen Elementarteilchen ihre Massen verleiht. Die Entdeckung ist anfangs zwar noch nicht 100% gesichert, aber mittlerweile wird sie doch allgemein anerkannt. Die Präsentation der Daten mit überladenen, knallbunten Powerpoint-Folien in der Kinder-Schriftart "Comic Sans" sorgt allerdings für reichlich spöttisches Gelächter.
  • 09. Juli 2012:
    Erst jetzt wird bekannt, was ca. 30 Bundestagsabgeordnete während des EM-Halbfinales Deutschland-Italien (also praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit) innerhalb von nur 57 Sekunden im Namen des Volkes entschieden haben:
    Ein neues Meldegesetz soll den Verkauf von Daten an Werbeagenturen, Adresshändler und ähnliche Abzocker ermöglichen, falls der Bürger nicht explizit Widerspruch eingelegt hat. Obendrein ist dieses Widerspruchsrecht in den meisten Fällen ohne jede Wirkung, wenn es sich lediglich um eine Aktualisierung von bereits herausgegebenen Daten handelt. Deshalb verzeichnet eine Campact-Aktion gegen diesen unglaublichen Ausverkauf von Bürgerdaten schon am ersten Tag weit über 50.000 Unterstützer.
  • 11. Juli 2012:
    Die Entdeckung des neuen Pluto-Monds "P5" wird bekannt gegeben.
  • 12. Juli 2012:
    Meine Homepage stellt einen neuen, beeindruckenden Besucher-Tagesrekord auf. Leider entpuppt sich das Ganze nur als Schnüffel-Attacke eines lästigen Bots, dessen Zugriffe ich kurz darauf sperre.
  • 28. Juli 2012:
    Eine neue Unterseite über Zwergplanet Haumea dient als Auftakt zur Überarbeitung und Ergänzung aller Zwergplaneten. Ausserdem starte ich eine kleine Kampagne zur Verbesserung und Validierung sämtlicher JavaScripts.
  • 06. August 2012:
    Der NASA-Rover Curiosity landet sicher auf dem Mars und natürlich berichte auch ich zeitnah über dieses weitere Highlight der Planetenforschung. Aber es herrscht warmes Sommerwetter und meine Homepage fällt nach dem schönen Frühling trotzdem in ein zweites Besucherloch.
  • 24. August 2012:
    Eine neue Unterseite über Zwergplanet Makemake geht online.
  • 25. August 2012:
    Neil Armstrong, der Kommandant von Apollo 11, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte, stirbt mit 82. Tja, das ist schon fast mein gesamtes Lebensalter her ...
  • 01. September 2012:
    Auch der Zwergplanet Ceres erhält seine eigene Unterseite.
  • Mitte September 2012:
    In der Hoffnung, nicht selbst wegen Nichtigkeiten zum Ziel von Terror-Aktivitäten zu werden, gebe ich ein Statement über Unruhen im islamischen Raum ab, die zu Übergriffen mit mehreren Toten gegen westliche Botschaften führten. Auslöser war ein dilettantisches Video von zweifelhafter Herkunft, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wurde.
  • 26. Oktober 2012:
    Meine Statistik registriert den 3 Millionsten Seitenaufruf.
  • 28. September 2012:
    Wieder eine Luftpumpe weniger: Kurt Beck tritt wegen der Nürburgring-Affäre als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz zurück.
  • 17. Oktober 2012:
    Mein Internetanschluss wird auf 50 Mb/s hochgerüstet (Protz!).
  • 26. Oktober 2012:
    Microsoft bringt offiziell das mit einiger Skepsis erwartete Windows 8 auf den Markt. Angeblich wird das neue Betriebssystem schon innerhalb der ersten Tage 4 Millionen Mal installiert oder zumindest herunter geladen. In meiner Betriebssystem-Statistik merke ich davon allerdings rein gar nichts, denn dort verharrt die Häufigkeit der Windows 8 Nutzer unverändert auf dem Niveau des Grundrauschens. Aber dazu später mehr ...
  • 30. Oktober 2012:
    Ein historisches Ereignis: Erstmals seit der Anfangszeit meiner Homepage fallen die "Würg"-Stimmen in der Umfrage wieder unter 15%. Und der Trend zu besseren Beurteilungen hält unvermindert an ...
  • 07. November 2012:
    Barack Obama wird als US-Präsident wiedergewählt. Jetzt hat er wenigstens noch eine zweite Chance, sich seinen Heiligenschein endlich mal zu verdienen.
  • 14. November 2012:
    Die bereits im Sommer begonnene Überarbeitung aller JavaScripts ist abgeschlossen. Falls jetzt auf dieser Homepage immer noch irgendwo ein JavaScript-Fehler auftreten sollte, dann kann's nicht mehr an mir liegen.
  • 21. Dezember 2012:
    Bis auf das übliche Schnee-Chaos zu Anfang Dezember ist der von den Maya für heute vorhergesagte Weltuntergang ansonsten ausgeblieben.
  • Weihnachten 2012:
    Es herrschen Rekord-Temperaturen von teilweise bis über 20 Grad, aber von Weltuntergang noch immer keine Spur. Wahrscheinlich hatten die Maya einfach nur keinen Bock, ihren Kalender auch noch für 2013 zu drucken.
  • 20. Januar 2013:
    Wahl-Krimi in Niedersachsen: Nachdem Schwarz-Gelb den ganzen Abend über knapp vorne lag, gewinnt Rot-Grün doch noch mit hauchdünnem Vorsprung. Die FDP erziehlt dagegen ein Rekord-Ergebnis ausschliesslich mit CDU-Leihstimmen und beendet damit ihr Dasein als eigenständige Partei.
  • Anfang Februar 2013:
    Pünktlich zum Fasching veröffentlicht Heino (ja, genau der!) ein neues Album mit Cover-Songs von Rammstein, den Ärzten und anderen deutschen Rock- und Pop-Bands. Rein musikalisch ist das Ganze zwar zum Speien, aber irgendwie isser schon ein cooler Hund ...
  • 09. Februar 2013:
    Annette Schavan tritt nach Aberkennung ihres Dr.-Titels als Bildungsministerin zurück. Vielleicht eröffnet sie ja demnächst zusammen mit Karl-Theodor zu Guttenberg einen Copy-Shop.
  • 11. Februar 2013:
    Kein Rosenmontags-Scherz, sondern ein weiteres Symptom der allgemeinen Bocklosigkeit: "Unser" Papst Benedikt XVI. gibt seinen Rücktritt zum Monatsende bekannt.
  • 14. Februar 2013:
    Beim deutschen Vorentscheid für den European Song Contest (ESC) in Malmö gewinnt Cascada mit einem ziemlich offensichtlichen Plagiat des uninspirierten Sieger-Titels vom Vorjahr. Aber die unterlegene Konkurrenz war noch viel fürchterlicher (obwohl Heino nicht dabei war).
  • 15. Februar 2013:
    Es ist schon wieder mal beinahe Weltuntergang: Der Asteroid 2012 DA14 schrammt haarscharf an der Erde vorbei und kurz vorher geht über dem russischen Ural ein spektakulärer Meteoriten-Schauer nieder, der über 1000 Menschen verletzt.
  • 12. März 2013:
    Spätes Schnee-Chaos: In ganz Hessen geht auf den Strassen nix mehr und sogar der Frankfurter Flughafen wird geschlossen. Wie die Kardinäle in Rom zum Konklave anlässlich der Papstwahl, ziehe auch ich mich ins warme Homeoffice zurück.
  • 13. März 2013:
    Die Wahl im Schnelldurchgang kührt einen argentinischen Papst, der mit 76 allerdings auch nicht viel jünger als sein Vorgänger ist. Seitdem hat man von Franziskus nicht mehr viel gehört und das ist wahrscheinlich auch ganz gut so.
  • April 2013:
    Diesmal ist Zypern pleite und eine Sanierung auf Kosten privater Sparer ist zeitweilig kein Tabu mehr.
  • 18. Mai 2013:
    In Malmö wird der European Song Contest ausgetragen und geht für Deutschland genau so aus, wie man es erwarten konnte: Platz 21 von insgesamt 26 Teilnehmern. Wer gewonnen hat? Keine Ahnung, wen juckt's ...
  • Juni 2013:
    Die Euro Hawk Drohne darf nicht fliegen, aber bis das unserem Verteidigungs-Minister Thomas de Maiziere endlich klar wurde, hat sie uns erst mal Unsummen an Steuergeldern gekostet. Was de Maiziere darüber wusste, was er hätte wissen müssen und ob er es vielleicht sogar wusste, ohne es zu verraten, das wird wohl bald darüber entscheiden, wie lange er noch auf seinem Sessel kleben bleiben darf.
 
Natürlich gab's auch in diesem Jahr wieder einige langfristige Entwicklungen, die nicht an einem bestimmten Datum fest gemacht werden können und die uns auch sicher noch eine Weile beschäftigen:
 
  • Seit Frühjahr 2013 macht Nordkorea andauernd Stunk gegen den Süden und gegen die USA und droht sogar mit Atomkrieg wegen nix. Vielleicht sollte man das feiste Diktatoren-Bürscherl einfach mal zünftig über's Knie legen.
  • Ebenfalls wegen nix ist schon seit Herbst 2012 eine unglaubliche Börsen-Rallye im Gange, die von einem Rekordstand zum nächsten hetzt. Angetrieben wird die gigantische Blase ausschliesslich vom billigen Geld der Notenbanken und der grosse Knall ist nur eine Frage der Zeit, denn mit realer Wirtschafts-Leistung hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.
  • Das kurze Piraten-Wunder scheint schon wieder vorbei zu sein, denn leider beschäftigt sich diese Partei mittlerweile lieber mit sich selbst und ihren Personalien als mit konkreten politischen Themen. Von einem Einzug in den Bundestag sind die Piraten momentan jedenfalls weit entfernt.
  • Dafür beglückt uns jetzt eine andere neue Partei mit ihren unausgegorenen Ansichten zu Euro und europäischer Union. Die Alternative für Deutschland (AfD) will beides am liebsten wieder abschaffen, weil es uns dann angeblich besser gehen würde, wenn jedes Land wieder mit seiner eigenen Währung rumwurschtelt und die Handelsbeziehungen auf den Stand des Mittelalters zurückfallen. Sicher, in Europa ist Einiges ziemlich blöd gelaufen und der Euro kam einfach zu früh, weil die einzelnen Länder wirtschaftlich nicht auf dem gleichen Stand waren und es auch noch immer nicht sind. Aber der Weg zurück würde uns wahrscheinlich noch viel teurer kommen als jedes milliarden-schwere Rettungspaket und es wurde auch bereits zu viel in den Euro investiert, so dass man ihn besser nicht sterben lassen sollte. Da müssen wir jetzt halt durch. Oder wie unsere Kanzlerin zumindest in diesem Punkt ausnahmsweise mit Recht zu sagen pflegt: alternativlos ...
Die Analyse des 11. Jahres
Auch im vergangenen Jahr hat meine Statistik wieder viele interessante Daten geliefert, über deren Bedeutung man ausführlich philosophieren könnte. Aber um es kurz zu machen: Es geht abwärts. Wie bereits im letzten Jahr angedeutet, erreiche ich leider selbst in Spitzenzeiten nicht mehr die alten Besucherzahlen und momentan bahnt sich mal wieder ein tiefes Sommerloch an, ohne dass ich dafür das gute Wetter verantwortlich machen könnte, denn das ist für die Jahreszeit ausgesprochen mies.
Woran liegt's denn dann? Naja, ich muss ehrlich zugeben, dass ich für diese Homepage sowohl inhaltlich als auch werbetechnisch nicht mehr so viel mache wie früher. Ausserdem haben sich die sogenannten Social Media in den letzten Jahren doch zu einer starken Konkurrenz entwickelt. Dagegen hat man es als Alleinunterhalter und Betreiber einer rein privaten Homepage nun mal nicht leicht.
Ein Trost bleibt mir jedoch, denn trotz sinkender Besucherzahlen werden meine Umfragen in letzter Zeit erstaunlich intensiv genutzt und die Ergebnisse sind durchgängig positiv. Allerdings habe ich den leisen Verdacht, dass viele Abstimmungen von meiner eigenen Freundin durchgeführt wurden. Dieser Vermutung muss ich wohl mal ernsthaft auf den Grund gehen ...
Auf jeden Fall sind meine Besucherzahlen noch hoch genug, um statistisch relevante Aussagen über die Nutzung des neuen Betriebssystems Windows 8 von Microsoft machen zu können. Entgegen den von Microsoft präsentierten, angeblich exzellenten Verkaufszahlen, war der Start von Windows 8 im Herbst 2012 trotz Dumping-Preisen schlicht eine Katastrophe. Seit Frühjahr 2013 registriere ich jedoch trotz massiver Preissteigerungen eine zumindest moderate Zunahme von Windows 8. Allerdings liegt die Nutzung von Windows 8 mit knapp über 2 Prozent noch immer weit unter den Erwartungen von Microsoft und den PC-Herstellern. Nachdem ich mir Windows 8 eine Weile angeschaut hatte, kam dieses Ergebnis für mich jedoch keineswegs unerwartet, und deshalb betreibe ich jetzt mal ein Bisschen Microsoft-Bashing:
Windows 8 ist eine Zwangsheirat zwischen mobilem und PC-Betriebssystem, bei der die Usability auf der Strecke geblieben ist (als Programmierer habe ich von sowas ein Bisschen Ahnung und ich bin mit dieser Meinung ja auch in bester Gesellschaft). Unter der Haube ist Windows 8 aus rein technischer Sicht zwar eine tolle Weiterentwicklung, aber das dringt leider nicht bis zum Anwender vor, der ständig durch die unterschiedlichen und inkonsistenten Bedienkonzepte von Modern UI und traditionellem Desktop verwirrt wird. Der abgeschaffte Start-Button und das eher schlichte Kachel-Design sind dabei noch die geringsten Übel. Wenn ich ein modernes Betriebssystem installiere, dann will ich es intuitiv bedienen und sofort mit meiner Arbeit loslegen können, aber ich will nicht erst tagelang Anleitungen studieren. Auf meinem 27-Zoll-Monitor will ich keine Handy-Apps im Vollbild-Modus laufen lassen, bei denen alle wichtigen Bedienelemente zunächst mal ausgeblendet sind. Ich will zu jeder Zeit deutliche Hinweise darauf sehen, welche Funktionen mir zur Verfügung stehen, und mir nicht ständig den Kontext merken müssen, in dem ich mich gerade befinde. Ich will auch nicht mit ausgestrecktem Arm irgendwelche Touch-Gesten über meinen ganzen Schreibtisch hinweg machen und dabei ständig den Bildschirm verschmieren. Ich will bequem zurück gelehnt jede Funktion ohne Umwege mit meiner Maus ausführen können und nicht wieder Tastaturbefehle auswendig lernen müssen, wie das zuletzt zu DOS-Zeiten notwendig war. Und ich will keine Tools von Fremdanbietern installieren, die Windows 8 so aussehen lassen wie Windows 7 und es halbwegs bedienbar machen, denn dann kann ich auch gleich Windows 7 nehmen.
Das sind für mich als Desktop-Anwender die Gründe, warum Windows 8 von Anfang an ein Flop war. Die verkauften Lizenzen schlummern größtenteils auf unverkauften PCs oder der Käufer putzt nach kurzem Ärger mit dem neuen Betriebssystem die Festplatte und geht wieder zurück auf Windows 7. Daran dürfte auch das angekündigte Update Windows 8.1 (Blue) nicht viel ändern.
Mit dem neuen Microsoft-Browser Internet Explorer 10 sieht es übrigens nicht viel besser aus. Der IE10 kommt nur knapp über 1 Prozent, was darauf hindeutet, dass nicht einmal die Hälfte der wenigen Windows 8-Nutzer den für ihr Betriebssystem von Microsoft eigentlich vorgesehenen Browser verwenden.
Hatte ich gerade die Worte "Desktop-Anwender" und "PC" erwähnt? Da muss ich auch noch mal einhaken, denn angeblich neigt sich das Zeitalter von Desktop und PC ja dem Ende zu und die Zukunft gehört ausschliesslich den mobilen Geräten. Völliger Blödsinn! Der PC wird auch in Zukunft seine Daseinsberechtigung als ergonomisches Arbeitsmittel behalten. Wer schon mal versucht hat, mit einem Notepad oder gar einem Handy ernsthaft zu arbeiten und nicht nur Mails abzurufen oder einzelne Webseiten anzuzeigen, der wird das sicher bestätigen. Eine weitere Bestätigung liefert meine Statistik, in der alle mobilen Systeme zusammen trotz aller Propaganda nach wie vor nur einen lächerlich geringen Anteil ausmachen. Dass die PC-Verkäufe trotzdem einbrechen, hat mehrere ganz einfache Gründe:
 
  • Jeder hat bereits einen optimal ausgestatteten PC und deshalb wird das gekauft, was man noch nicht hat, nämlich das neuste Handy oder Notepad.
  • Es wurde schon seit Jahren kein neuer PC bzw. Prozessor mehr entwickelt, der dem Vorgänger-Modell signifikant überlegen gewesen wäre. Wenn man bereits einen schnellen, gut funktionierenden PC hat, dann muss man sich keinen neuen kaufen, der kaum besser ist.
  • Ein vermurkstes Betriebssystem wie Windows 8 liefert keinerlei Anreiz, das bewährte System zu ersetzen und sich bei dieser Gelegenheit auch gleich einen neuen PC zuzulegen.
 
Nichts davon lässt darauf schliessen, dass PCs nicht noch immer ausgiebig und gern genutzt würden oder dass sie in absehbarer Zeit sogar aus der IT-Landschaft verschwinden würden. Leider ist die Marketing-Abteilung von Microsoft gegen diese Erkenntnis hartnäckig resistent, so dass aus dieser Richtung so bald wohl mit keinem ordentlichen PC-Betriebssystem mehr zu rechnen ist.
Da ich meine Homepage im letzten Jahr fit für Google Chrome gemacht habe, muss ich auch zu diesem Browser, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, mal einige Worte sagen:
Zunächst mal ist der Google-Browser noch lange nicht ausgereift. Bei der Entwicklung von JavaScripts stösst man auf viele kleine Irritationen und auch auf konkrete Fehler, die man mühsam mit Workarounds umgehen muss, oder die die Bereitstellung einer bestimmten Funktionalität sogar völlig unmöglich machen. Script-gesteuerte Grössenänderungen am Browser-Fenster halten einige Überraschungen bereit, eine Sidebar oder etwas Vergleichbares gibt es erst gar nicht, RSS-Feeds werden wie in den Kindertagen des Internets noch immer als kryptischer XML-Salat angezeigt und eine korrekt installierte Java-Laufzeitumgebung wird manchmal nicht erkannt. Seit einiger Zeit gibt es, zumindest auf meiner Homepage, auch Probleme mit Sprungmarken (Anchor-Tags), die in älteren Chrome-Versionen einwandfrei funktionierten. Hin und wieder trifft man jedoch auch völlig unerwartet auf Features, die man bereits aus dem MS Internet Explorer kennt, aber in Mozilla Firefox vergeblich sucht, die detaillierte Druckvorschau ist geradezu vorbildlich und man wird vor dem versehentlichen Ansurfen virenverseuchter Malware-Seiten bewahrt, die andere Browser ohne jede Warnung anzeigen. Insgesamt ist Google Chrome ein schneller Browser, den ich mittlerweile gerne nehme, um mal eben was nachzuschauen, aber für ausgiebige Surf-Expeditionen oder sensible Online-Geschäfte bleibe ich lieber bei Firefox oder IE.
Ansonsten gibt's aus der Welt der Browser und Betriebssysteme nichts Wesentliches mehr zu erzählen, was ich nicht schon in früheren Jahresrückblicken ausführlich behandelt hätte. Ausser vielleicht, dass ich bei Mozilla Firefox mittlerweile dazu übergegangen bin, mich präventiv immer gleich um die jeweils nächsten 5 Versionen zu kümmern, anstatt das monatlich für jede einzelne Version zu tun.
Nach diesen wichtigen Ausführungen kommen wir auch schon langsam zum Ende des 11. Jubiläums. Vielleicht zählt ja mal jemand die Worte oder Buchstaben dieses Artikels und kommt mit Hilfe einiger geschickter mathematischer Operationen auf die darin verborgene Zahl 11. Damit wäre dann die große Welt-Verschwörung und meine Beteiligung daran endgültig bewiesen. Auf jeden Fall kann ich garantieren, dass die Verschwörung weiter gehen wird und dass es ungeachtet der Besucherzahlen auch nächstes Jahr wieder ein Jubiläum dieser Homepage geben wird ... selbst wenn ich irgendwann der einzige Leser bin.

 
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