Dr. Freund's Multiversum
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14.06.2012: Dr. Freund's Multiversum feiert 10-jähriges Bestehen! Die grosse Jubiläums-Gala mit Rückblicken, Ausblicken, Analysen und sonstigem Gedöns.
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10 Jahre Dr. Freund's Multiversum

Meine Meinung
am
14.06.2012
Dr. Freund's Multiversumfeiert 10-jähriges Bestehen!
Die grosse Jubiläums-Gala mit Rückblicken, Ausblicken, Analysen und sonstigem Gedöns.
Meine Meinung
Über mich
10 Jahre
Wenn Du etwas 2 Jahre lang gemacht hast, betrachte es sorgfältig.
Wenn Du etwas 5 Jahre lang gemacht hast, betrachte es misstrauisch.
Wenn Du etwas 10 Jahre lang gemacht hast, mache es anders.

Mahatma Gandhi
10 Jahre
Ja, der gute Gandhi, immer für einen schlauen Spruch gut ... Aber als konservativer, alter Sack vertrete ich doch eher den gegenteiligen Standpunkt. Man kann Bewährtes ruhig beibehalten und muss nicht immer jedem Hype nachlaufen, nur weil er gerade mal neu ist. Deshalb lautet mein Motto gewöhnlich: Das war schon immer so und das bleibt so. Insbesondere dann, wenn eine Änderung mit Arbeit verbunden wäre ... Meinen Arbeitskollegen dürfte diese Einstellung bekannt vorkommen und ich bin mit ihr in den letzten 10 Jahren eigentlich ganz gut gefahren. Das bedeutet aber keineswegs, dass sich auf dieser Homepage überhaupt nichts getan hätte. Im Gegenteil! Die Beweise dafür stehen von Anfang an in meiner History und auch die bisherigen Jubiläums-Artikel sind eine Dokumentation beständigen Wandels:
Tja, und jetzt kommt Jubiläums-Artikel Nr. 10, nämlich dieser hier. Natürlich müssen wir den 10. Jahrestag von "Dr. Freund's Multiversum" angemessen feiern, obwohl der Name eigentlich erst etwas über 5 Jahre alt ist. Bis zum 11. März 2007 war's schlicht die "Homepage von Dr. Freund", aber ich habe beschlossen, dass das nicht gilt. Und daran, dass jetzt gleich wieder die obligatorische Rückschau auf das vergangene Jahr folgt, ändert es ohnehin nix ...
Der Rückblick auf das 10. Jahr
  • 20. Juni 2011:
    Kaum 2 Monate nach der Veröffentlichung von Firefox 4.0 wirft Mozilla bereits den Nachfolger Firefox 5.0 auf den Markt. Damit beginnt eine inflationäre Versions-Politik, die immer noch anhält und uns seitdem alle paar Wochen ein neues Haupt-Release des Mozilla-Browsers beschert. (inzwischen sind wir schon bei Firefox 13.0, falls das noch stimmt). Irgendwie muss man die Web-Entwickler ja auf Trab halten ...
  • 20. Juli 2011:
    Die Entdeckung des neuen Pluto-Monds "P4" wird bekannt gegeben und schon wenige Tage später ist ein entsprechender Artikel auf meiner Pluto-Seite online. Trotzdem fällt meine Homepage in das tiefste Sommerloch seit ihrem Bestehen, denn die Besucherzahlen haben sich fast halbiert.
  • 21. Juli 2011:
    Das am 08. Juli 2011 gestartete Space Shuttle Atlantis kehrt sicher von seiner letzten Mission zurück. Damit ist das Zeitalter der wiederverwendbaren Raumfähren nach 3 Jahrzehnten beendet.
  • 22. Juli 2011:
    Schwarzer Freitag in Norwegen. Ein rechtsradikaler Einzelgänger sprengt zunächst das Regierungsviertel von Oslo in die Luft und läuft dann auf einer nahegelegenen Ferien-Insel 90 Minuten lang Amok. Bilanz: 77 meist jugendliche Tote. Wenn's nicht so traurig wäre und der Täter kein brauner Volldepp, dann müsste man beinahe anerkennend zugestehen, dass bisher noch niemand im Alleingang ein derartiges Blutbad angerichtet hat.
  • August 2011:
    Die Einen laufen mit der Pumpgun Amok, die Anderen ganz legal im Armani-Anzug. Es ist mal wieder Börsen-Crash und der DAX fällt 2 Wochen lang ohne Unterbrechung um ca. 2000 Punkte. Ach ja, wer hat's letztes Jahr schon gesagt? Ich hab's gesagt.
  • 01. August 2011:
    Bevor meine Kohle an der Börse futsch ist und der Wankel-Motor meines Mazda RX-8 mal wieder ausgetauscht werden will, leiste ich mir einen Nissan 350Z. Trotzdem bleibe ich bescheiden, denn der 350Z hat zwar ein paar PS mehr, aber dafür 2 Sitze weniger. Nissan hat übrigens extra eine bebilderte Anleitung beigelegt, wie man 2 Golfsäcke im Kofferraum verstauen kann, aber wie das mit 2 Bierkästen geht, steht dort leider nicht.
  • 22. August 2011:
    Vicco von Bülow alias Loriot stirbt mit beachtlichen 87 Jahren, aber trotzdem viel zu früh. Bleibt zu hoffen, dass mit ihm nicht auch der feinsinnige, geistreiche Humor gestorben ist.
  • Ende August 2011:
    In Lybien wird gegen Diktator Gaddafi gekämpft und hier findet ebenfalls ein Grossangriff auf meine Kontaktformulare durch fast 100 unterschiedliche IP-Adressen pro Tag statt, aber es scheint alles sicher zu sein.
  • 18. September 2011:
    Das Sommerloch will nicht enden, aber wenigstens findet in Berlin eine Landtagswahl statt. Die Piraten ziehen mit fast 9% erstmals, aber nicht ganz unerwartet in einen Landtag ein. Dafür fliegt die FDP ebenfalls nicht ganz unerwartet aus dem Landtag raus und verliert sich irgendwo bei unter 2% im Bereich der Sonstigen.
  • 23. September 2011:
    Meine Statistik registriert einen neuen, sensationellen Tagesrekord bei den Seitenaufrufen, aber nur wenige Besucher. Das werden doch wohl keine Fake-Aufrufe durch Spammer oder Hacker gewesen sein?
  • 20. Oktober 2011:
    Muammar al-Gaddafi wird auf der Flucht von lybischen Revolutions-Truppen erschossen. In seinen letzten Stunden muss der ehemals grösste Maulheld unter den arabischen Diktatoren ein ziemlich erbärmliches Bild abgegeben haben ...
  • Ende Oktober 2011:
    Langsam wird's eng. Auf der Erde leben mittlerweile geschätzte 7 Milliarden Menschen.
  • 03. November 2011:
    Eine Volksabstimmung der Griechen über ein mühsam ausgehandeltes Rettungspaket wird sofort wieder abgesagt. Trotzdem nervt der Schlingerkurs des Pleite-Kandidaten Nr. 1 unter den europäischen Staaten gewaltig, denn er zieht schon seit Monaten auch die anderen Volkswirtschaften mit in den Keller. Und obwohl ich kein besonderer Fan unserer Kanzlerin bin, halte ich es doch für ziemlich dreist, dass die griechische Presse Angela Merkel als Nazi darstellt, weil sie es gewagt hat, die Finanzhilfen an Bedingungen zu knüpfen.
  • 20. November 2011:
    Ich veröffentliche eine neue Themenseite über die bekannte Science Fiction Serie Stargate. Naja, eigentlich hat die Seite nur Alibi-Charakter und existiert lediglich der Vollständigkeit halber.
  • 24. Dezember 2011:
    Johannes Heesters stirbt medienwirksam am Heiligabend mit 108 Jahren. Dieses gesegnete Alter hätte ich auch Loriot gewünscht ...
  • 04. Januar 2012:
    Das erste politische und vor allem mediale Gross-Ereignis des neuen Jahres findet gleichzeitig auf ARD und ZDF statt: Der auf seinem Sessel klebende Bundespräsident Christian Wulff stellt sich in einem Interview unbequemen Fragen zur Kredit- und Medien-Affäre. Dabei präsentiert er sich in der Opfer-Rolle und wirkt wenig souverän. Am meisten gestört hat mich jedoch seine Aussage, er würde gerne im Amt bleiben, weil ihm das so viel Spass mache. Lieber Herr Wulff, das Amt des Bundespräsidenten zu bekleiden ist keine Frage von Spass, sondern eine Berufung und eine Pflicht, seinem Volk und seinem Land zu dienen. Wem jedoch die Begriffe "Volk", "Land" und "Pflicht" in diesem Zusammenhang nicht ein einziges Mal einfallen, sondern dabei nur an sein eigenes Wohlbefinden und seine berufliche Erfüllung denkt, der hat auf diesem Posten nichts verloren!
  • 20. Januar 2012:
    Ein Physik-Lehrer beschwert sich bei mir, dass meine Seite über die Keplerschen Gesetze einige Ungenauigkeiten enthält, die von seinen Schülern gerne abgeschrieben werden. Zunächst bin ich ein Bisschen eingeschnappt, aber die vor Jahren "mal eben schnell" erstellte und mittlerweile stark frequentierte Kepler-Seite ist tatsächlich kein Aushängeschild und wird deshalb inhaltlich komplett überarbeitet. Ich will ja nicht, dass jemand wegen meiner Schlampigkeit schlechte Noten bekommt.
  • 11. Februar 2012:
    Die Sängerin Whitney Houston stirbt mit nur 48 Jahren (also kaum älter als ich!) in ihrer Badewanne. Früher war sie ja ein richtiges Schnuckelchen, aber der langjährige Drogen-Missbrauch blieb halt nicht folgenlos, so dass schon ihre letzten Konzert-Auftritte zu Total-Ausfällen geworden waren.
  • 17. Februar 2012:
    Ein weiterer Total-Ausfall macht endlich den Abgang: Bundespräsident Christian Wulff tritt unter dem immer stärker werdenden öffentlichen Druck zurück, aber seinen vollen Ehrensold nimmt er nach nicht mal 2 Jahren im Amt natürlich noch mit. Da ist das Grinsen seiner Ehefrau bei der Rücktritts-Rede durchaus nachvollziehbar. Was das noch mit Ehre zu tun hat, bleibt allerdings vielen unverständlich.
  • Mitte März 2012:
    Kaum ist der Winter vorbei, da herrscht schon wochenlang sommerliches Wetter mit bis zu über 20 Grad. Sogar in meiner Statistik merke ich ein vorgezogenes Sommerloch.
  • 06. Mai 2012:
    Schleswig-Holstein wählt mal wieder einen kunterbunten Landtag aus CDU, SPD, FDP, Grünen, Piraten und Dänischer Minderheiten-Partei (SSW). Wären die Linken nicht rausgeflogen, dann wäre wirklich für jeden was dabei, falls er nicht gerade auf braune Gülle steht.
  • 13. Mai 2012:
    Auch Nordrhein-Westfalen wählt, und zwar mit grossem Abstand rot-grün. Neben den Piraten kommt auch die FDP ausnahmsweise wieder deutlich über die 5%-Hürde, aber Norbert Röttgen, der Spitzen-Kandidat der CDU, tritt nach herben Verlusten als Landesvorsitzender zurück.
  • 16. Mai 2012:
    Jetzt ist auch im Bund Schluss. Norbert Röttgen wird von Angela Merkel wegen des Wahl-Debakels in NRW auch als Umweltminister entlassen.
  • 26. Mai 2012:
    Der ESC (European Song Contest) findet diesmal im aserbaidschanischen Baku statt. Wegen der Zustände im Gastland wird der Gesangs-Wettbewerb allerdings auch zum Politikum, was sich sogar in deutlichen Anmerkungen der deutschen Moderatorin Anke Engelke niederschlägt. Musikalisch wird dagegen das Übliche geboten: Schweden gewinnt haushoch mit einem wenig mitreissenden Popsong und Deutschland wird von einem Niemand mit einem belanglosen Liedchen immerhin ins obere Mittelfeld auf Platz 8 gesungen.
  • 01. Juni 2012:
    Nach dem lauen Frühling und kurz vor Redaktions-Schluss registriert meine Statistik doch noch einen neuen Besucher-Tagesrekord.
  • 06. Juni 2012:
    Und noch ein bedeutendes Ereignis in den letzten Tagen des 10. Jahres, das meine Homepage aber am 08. Juni 2004 schon mal unter besseren Bedingungen erleben durfte: Nach 8 Jahren findet erneut ein seltener Venus-Durchgang vor der Sonne statt. Leider ist der Himmel den ganzen Tag stark bewölkt, so dass man in Deutschland von diesem astronomischen Schauspiel kaum etwas mitbekommt, und der nächste Venus-Transit findet erst wieder im Jahr 2117 statt.
 
Insgesamt ist das 10. Jahr meiner Internet-Präsenz eher ruhig verlaufen, so dass ich mir für dieses grosse Jubiläum doch die eine oder andere Sensation mehr gewünscht hätte. Aber keine Nachrichten sind in der Regel gute Nachrichten und deshalb will ich mich nicht beschweren. Immerhin haben wir nach der Verschröderung des Präsidentenamtes durch Christian Wulff mit Joachim Gauck jetzt wieder einen halbwegs integeren Bundespräsidenten, dem es wenigstens nicht vorrangig um den eigenen Vorteil geht. Allerdings vermeidet es auch der mit zahlreichen Vorschuss-Lorbeeren bedachte Gauck hartnäckig, sich mit Ruhm zu bekleckern, und mittlerweile hat er auch schon so manche umstrittene Aussage vom Stapel gelassen.
Eine aus meiner Sicht besonders erwähnenswerte Entwicklung hat ausserdem die Piraten-Partei durchlaufen, die sich im Rekordtempo vom reinen Internet-Phänomen zur ernst zu nehmenden politischen Kraft entwickelt hat und die mit durchwegs beeindruckenden Wahlergebnissen in mehrere Landtage eingezogen ist. Wie damals bei den Grünen, wird jetzt natürlich auch den Piraten unterstellt, sie hätten keine konkreten, konstruktiven Ziele und sie wären lediglich ein Sammelbecken für kriminelle Filesharer, politische Extremisten und sonstige Chaoten. Dazu hat ein Pirat mal ein schönes Gegenargument gebracht: Die etablierten Parteien haben schon seit Jahrzehnten keine Lösungen für unsere Probleme, da sollte man das von den Piraten nicht innerhalb weniger Monate erwarten. Ausserdem sollten diese etablierten Parteien sich langsam mal darüber Gedanken machen, warum eine Protest-Bewegung wie die Piraten überhaupt notwendig ist und von so vielen Unzufriedenen gewählt wird. Wer meine Meinung zu den Themen "Internet", "Urheberrecht" und "Staatliche Überwachung" kennt, der kann jedenfalls erahnen, wem meine Sympathien gelten. Aber halt, diese Homepage ist ja politisch neutral ...
Unzufriedenheit regt sich auch an anderer Stelle, denn während Banken und Spekulanten seit Jahren hemmungslos Milliarden ins Feuer schaufeln und auch die griechische Tragödie kein Ende nimmt, können immer mehr Niedriglohn-Arbeiter nach einer 60-Stunden-Woche nicht mal ihren Lebensunterhalt bestreiten. Deshalb klingt die Parole "Banken in die Schranken" immer lauter und es wird inzwischen ernsthaft über Mindestlöhne und sogar über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert. Ich bin jedenfalls gespannt, wie lange der momentane Heuschrecken-Kapitalismus noch durchgezogen werden kann ...
Die Analyse des 10. Jahres
Nach dem zugegebenermaßen etwas subjektiven letzten Kapitel kommen wir jetzt zu einem Thema, bei dem ich alle Aussagen durch harte, objektive Statistiken belegen kann. Leider sehen diese Statistiken momentan nicht ganz so toll aus, wie ich es zum 10. Jubiläum gehofft hatte. Nachdem meine Besucherzahlen von Anfang an kontinuierlich zugelegt hatten, glaube ich seit etwa einem Jahr eine Stagnation zu erkennen. Und wie bereits erwähnt, erwischt mich auch das berüchtigte Sommerloch immer früher und heftiger. Im Winter geht es dann zwar wieder kräftig aufwärts, aber halt nicht mehr ganz bis zu den früheren Spitzenwerten. Mein Gejammer bewegt sich allerdings auf sehr hohem Niveau, denn um neue Tagesrekorde einfahren zu können, reicht es immer noch locker, und für eine private Homepage sind meine Besucherzahlen unverändert traumhaft.
Der Traum vom hohen PageRank dürfte jedoch vorbei sein. Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder auf und ab ging, stuft Google meine Homepage wohl endgültig von PR4 auf PR3 zurück. Zwar gab es im Sommer 2011 noch mal 2 kurze Zuckungen auf PR4, aber seitdem liege ich stabil bei PR3. Mit der Qualität oder Bekanntheit einer Homepage hat der PageRank zwar schon lange nichts mehr zu tun, aber ein Bisschen ärgerlich ist es schon, weil ich noch kurz vorher fleissig Suchmaschinen-Optimierung betrieben hatte. Da ist es auch nicht besonders tröstlich, dass Google mich bestimmt nicht gezielt abstrafen will, sondern dass es sich einfach um Nebeneffekte von Änderungen am PageRank-Algorithmus handelt, die auch zahlreiche andere Homepages treffen.
Zu den Browsern, die meine Besucher verwenden, gibt es auch wieder Einiges zu berichten:
 
  • Google Chrome ist deutlich aus dem Exoten-Bereich heraus gewachsen und peilt langsam die 10%-Marke an. Von einem Wettrennen mit Mozilla Firefox, das einige Web-Analysten sogar schon zu Gunsten des Google-Browsers entschieden sehen, bemerke ich allerdings noch nichts. Zumindest in Deutschland hat Firefox die Nase nach wie vor mit weitem Abstand vorne, und auch ich persönlich kann mich immer noch nicht mit der Spyware aus dem Hause Google anfreunden.
  • Wie bereits erwähnt, beglückt uns Mozilla seit etwa einem Jahr mit immer neuen Haupt-Versionen des Firefox-Browsers, die aber meistens nur winzigste technische Änderungen enthalten. Warum ich mich darüber aufrege, dass sich eine unbedeutende Zahl an der ersten und nicht an der zweiten oder dritten Stelle ändert? Ganz einfach. Bei der Version eines Software-Programms unterscheidet man zwischen der Major-Version, der Minor-Version und der Revision, denen jeweils eine bestimmte Bedeutung zukommt. Programmierer verlassen sich darauf, dass eine neue Revision nur Fehler-Korrekturen und kleine Verbesserungen enthält, die mit der Vorversion voll kompatibel sind. Eine neue Major- oder Minor-Version bedeutet dagegen Arbeit, weil sich Programmier-Schnittstellen und grundlegende Funktionen geändert haben können. Mozilla hat jedoch mit dieser Konvention gebrochen und es ist nicht mehr erkennbar, ob sich am neuen Firefox nur irgendwelcher Kleinkram geändert hat, oder ob Anpassungen notwendig sind. Ich selbst fühlte mich jedenfalls genötigt, eine neue, kumulierte Browser-Statistik zu erstellen, weil niemand mehr den Wust aus Einzel-Versionen überblicken konnte.
  • Dass ich mich mit dem Internet Explorer von Microsoft hier an letzter Stelle beschäftige, spiegelt bereits wieder, welche Bedeutung dieser einst unangefochten führende Browser noch hat. Obwohl auch Microsoft inzwischen jedes Jahr eine neue Haupt-Version seines Browsers veröffentlicht, die diese Versionierung auch tatsächlich verdient, interessiert das offenbar kaum noch jemanden. Viele können das neuste Microsoft-Produkt schlicht und einfach gar nicht installieren, weil sie immer noch und aus gutem Grund Windows XP verwenden. Mit Windows 7 könnte man sich zwar noch arrangieren, wenn's denn unbedingt sein muss, aber das bereits als Beta-Version erhältliche, total vermurkste Windows 8 dürfte mal wieder ein Flop werden. Windows 8 ist endgültig nur noch was für's Handy und für Kinder-Computer, aber für ernsthaftes Arbeiten ist dieses "Betriebssystem" genannte Flickwerk nicht mehr geeignet.
Ausblick
Obwohl ich mich seit dem 1. Jubiläum mit Prophezeihungen zur Zukunft dieser Homepage eher zurückgehalten habe, wage ich nach 9 Jahren doch mal wieder einen Blick in die Kristallkugel. Im Grunde ist meine Homepage schon seit einigen Jahren sowohl technisch als auch inhaltlich fertig. Die Kernbereiche Astronomie, Science Fiction und Musik sind gut gefüllt und aktuelle Nachrichten werden automatisch von professionellen externen Anbietern geliefert. Natürlich sind noch regelmäßig Routine-Arbeiten zu erledigen und hin und wieder schreibe ich einen neuen Artikel über einen SF-Film, eine Musik-CD, ein astronomisches Ereignis oder zu einem Thema, das mich aus anderen Gründen beschäftigt. Aber grössere Projekte, wie z.B. ein neues Design, sind momentan nicht geplant und der Wartungsaufwand hält sich in Grenzen. Das ist auch ganz gut so, denn ich habe ja auch noch einen Beruf und ein Privatleben ausserhalb des Internets. Trotzdem habe ich natürlich einige Ideen, was ich noch ergänzen oder ändern könnte:
 
  • Ein Hilfesystem, das sämtliche offenen und versteckten Funktionen dieser Homepage erklärt.
  • Eine Funktion zur Übersetzung in Fremdsprachen, die den Google-Übersetzer nutzt.
  • Eine eigene Suchfunktion, die sich direkt in den Browser integrieren lässt.
  • Eine JavaScript-Version meiner RSS-Feeds, die sich direkt in andere Webseiten einbinden lässt.
  • Der Umstieg auf HTML5 und die Nutzung von CSS3.
  • Die vollständige Unterstützung von Google Chrome.
  • Weitere Unterseiten im Astronomie-Bereich.
  • Ein neuer Themenbereich, in dem die wissenschaftlichen Grundlagen von SF-Techniken (z.B. Warp-Antrieb, Beamen) erklärt werden.
  • Viele, viele, viele Kleinigkeiten ...
 
Ob und wann das alles gemacht wird, darauf möchte ich mich allerdings nicht festlegen.
Das Einzige, was mir ein Bisschen ein schlechtes Gewissen bereitet, ist mein Gästebuch, oder besser gesagt, dessen noch immer anhaltender Ausfall. Bereits seit März 2011 hat mein damaliger Gästebuch-Anbieter seinen Dienst eingestellt und ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mich um einen Ersatz zu kümmern. Eigentlich gehört ein schönes Gästebuch ja schon dazu und ich habe mich auch immer sehr über die zahlreichen netten Einträge gefreut. Aber irgendwie habe ich einfach keine Lust, mühsam ein neues Gästebuch in meine Homepage zu integrieren, nur damit einige Vollpfosten dort ihre Schmierereien hinterlassen können und damit es der Anbieter mit seiner Werbung zupflastern kann, falls er es nach einigen Monaten nicht wieder ganz dicht macht. Vielleicht gibt's ja irgendwann mal wieder ein Gästebuch auf dieser Homepage, aber so wie's momentan aussieht, eher nicht. Die notwendigen Programmier-Schnittstellen lasse ich jedenfalls vorsichthalber mal bestehen und als Alternative gibt's ja nach wie vor meine Kontakt-Formulare.
Wenn ich mir die letzten Absätze so durchlese, dann klingt das ja fast so, als wäre ein Bisschen die Luft raus. Naja, vielleicht hat Ghandi ja doch Recht und ich sollte mir nach 10 Jahren wirklich mal ein anderes Hobby suchen ... Ach Quatsch, so weit sind wir noch lange nicht! Noch macht es Spass und obwohl ich nicht mehr so viel Zeit in diese Homepage investiere, wie das noch in den ersten Jahren der Fall war, wird es trotzdem weiter gehen und weiter und weiter ...
Und natürlich hoffe ich, dass auch meine Besucher mich auf diesem weiteren Weg begleiten werden. Das ist doch ein schönes Schlusswort. Damit erkäre ich die Jubiläums-Feierlichkeiten für beendet, bedanke mich für Eure Besuche und für Eure vielen Anregungen in den letzten 10 Jahren und freue mich auf die nächsten 10 Jahre.

 
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