Dr. Freund's Multiversum
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14.06.2009: Dr. Freund's Multiversum feiert 7-jähriges Jubiläum! Der Rückblick auf das verflixte 7. Jahr.
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7 Jahre Dr. Freund's Multiversum

Meine Meinung
am
14.06.2009
Das verflixte 7. Jahr. Meine Meinung
Über mich
Alles, was schiefgehen kann,
wird auch schiefgehen.

Murphys Gesetz
Naja, ganz so furchtbar war das 7. Jahr meiner Internet-Präsenz nun auch wieder nicht, aber es gab halt die üblichen kleinen Pannen und Irritationen, sowohl im privaten Bereich, wie auch aus global-galaktischer Sicht. Ausserdem wollte ich unbedingt das geflügelte Wort vom verflixten 7. Jahr anbringen, denn es passt einfach so schön zu diesem Jubiläum. Was sich tatsächlich so alles an Katastrophen, aber auch Highlights ereignet hat, ist wie immer im folgenden Jahresrückblick zusammen gefasst.
Der Rückblick auf das 7. Jahr
  • 29. Juni 2008:
    Obwohl ich mir extra die letzten Minuten der 2. Halbzeit ansehe, verliert Deutschland im Endspiel gegen Spanien 0:1. Damit erschöpft sich allerdings mein Interesse an der Fussball-Europameisterschaft. Viel mehr fasziniert mich mein neuer Multimedia-Player auf der Webradio-Seite, der den kostenlosen Zugriff auf unzählige MP3s und Videos erlaubt, aber die Musikindustrie sieht das garantiert anders.
  • 26. Juli 2008:
    Nach einem kurzen Testlauf stelle ich sämtliche Nachrichtenboxen auf einen selbst entwickelten RSS-Aggregator um. Damit bin ich mal wieder ein Bisschen unabhängiger von unzuverlässigen Fremdanbietern und habe alles selbst unter Kontrolle.
  • 15. August 2008:
    Mein alter Rechner steht endgültig kurz vor dem Kollaps und deshalb kaufe ich mir gerade noch rechtzeitig eine moderne Dualprozessor-Kiste. Das unausgereifte Microsoft Vista kommt mir allerdings nicht ins Haus und deshalb installiere ich wieder mein bewährtes XP. Nur beim Browser werde ich weich und steige auf den Internet Explorer 7 um. Es dauert auch nur wenige Wochen, bis sämtliches Generve komplett abgeschaltet und der IE7 halbwegs benutzbar ist.
  • 08. September 2008:
    Ich schalte meine Homepage für den nagelneuen Google Chrome frei, der übereilt bereits in der Beta-Phase auf den Markt geworfen wird. Der innovative Google-Browser ist sehr einfach, sehr schnell und sehr unsicher. Letzteres und zusätzlich noch Lizenzbedingungen, die einer Unverschämtheit gleichkommen, sind wohl die Gründe, warum Google Chrome nach einem kurzen Hype von keinem vernünftigen Surfer mehr verwendet wird.
  • 10. September 2008:
    Der Large Hadron Collider (LHC) am CERN nimmt wie zu erwarten seinen Betrieb auf, ohne dass unsere Erde von einem Schwarzen Loch verschluckt wird. Jetzt kann die systematische Suche nach dunkler Materie und dunkler Energie beginnen, und vielleicht findet man sogar die dunklen Hintermänner in der SPD, die angeblich für den Rücktritt von Kurt Beck verantwortlich waren.
  • 27. September 2008:
    Ich habe PageRank 4 zurück ... jedenfalls vorerst.
  • 28. September 2008:
    Das Ranking der CSU fällt dagegen mit einem Verlust von 17% ins Bodenlose. Erstmals seit Jahrzehnten hat die CSU nach einer bayerischen Landtagswahl keine absolute Mehrheit mehr und muss mit der FDP koalieren. Danach sind auch endlich alle die Pappnasen weg vom Fenster, die am Wahlabend noch keinerlei Gründe für personelle Veränderungen sahen. Die SPD kann die herbe Niederlage des politischen Gegners allerdings nicht nutzen, denn auch sie fährt ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis ein. Man kann mit dem bayerischen SPD-Vorsitzenden (den Namen habe ich vergessen, aber da bin ich wohl nicht der Einzige) beinahe Mitleid haben, als er unter völligem Realitätsverlust zur Bildung einer linken Regierung aufruft.
  • 01. Oktober 2008:
    Die Stadt Frankfurt, in der mein Arbeitsplatz liegt, führt Umweltzonen ein. Dass meine 231PS-Spritschleuder problemlos die grüne Plakette für höchste Umweltverträglichkeit erhält, lässt mich allerdings stark an Sinn und Zweck dieser Maßnahme zweifeln.
  • 11. Oktober 2008:
    Endlich komme ich mal wieder dazu, eine neue Seite für meinen Astronomie-Bereich zu machen: Alles Wissenswerte über Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems und der Exoplaneten-Counter.
  • November 2008:
    Die Rache für die unverdiente Umweltplakette lässt nicht lange auf sich warten: Mein RX-8 hat einen Motorschaden :-( Ein Motor, der nicht mehr richtig anspringt, weil seine Lippen verklebt sind und der dann in Waffenöl eingelegt werden muss, ist mir auch irgendwie suspekt. Die Wankel-Technik scheint doch noch nicht so ganz ausgereift zu sein.
  • 13. November 2008:
    Kaum habe ich mich des Themas angenommen, gelingt auch schon die erste direkte Aufnahme von Exoplaneten.
  • 15. November 2008:
    Uri Geller, der überführte Scharlatan und selbst ernannte Experte für alles angeblich Übersinnliche, darf bei Pro7 einen ganzen Samstagabend verplempern, um mit seinen nicht vorhandenen geistigen Kräften Kontakt zu Ausserirdischen aufzunehmen. Aber trotz sensationeller Ankündigungen wollen die Aliens verständlicherweise nichts mit dieser Form von Blöd-TV zu tun haben und halten eisern Funkstille. Zum Glück merken diesmal auch die Zuschauer, dass man ihnen offensichtlich nur die wertvolle Freizeit verderben will, und sorgen für so miserable Einschaltquoten, dass derartiger Humbug zur besten Sendezeit wohl vorläufig ein Ende hat.
  • 23. Dezember 2008:
    Mein Arzt macht mir ein unerwünschtes Weihnachtsgeschenk, indem er bei mir einen ausgewachsenen Leistenbruch diagnostiziert.
  • Januar 2009:
    Das neue Jahr beginnt mit einem Winter, der diesen Namen tatsächlich noch verdient hat. 2-stellige Minusgrade und viel Schnee sorgen auf den Strassen für so manche Rutschpartie, aber das befürchtete Verkehrschaos bleibt trotzdem aus. Glücklicherweise trauen sich die ganzen Bremsbacken, die sonst bei besserem Wetter für die Staus verantwortlich sind, überhaupt nicht mehr aus der Garage.
    Uri Geller dagegen traut sich, mit einer weiteren Staffel seines Zuschauerbetrugs auf Sendung zu gehen, und floppt ebenso gnadenlos wie verdient.
  • 18. Januar 2009:
    Noch eine Landtagswahl, diesmal in meinem Heimat-Bundesland Hessen. Die SPD verliert massiv, was nach den Wirren des letzten Jahres auch kein Wunder ist, aber die CDU kann nichts zurück gewinnen (was ebenfalls kein Wunder ist). Trotzdem bleibt Roland Koch mit Hilfe der FDP Ministerpräsident, obwohl ihn eigentlich niemand mehr haben will. So funktioniert halt unsere Demokratie.
  • 21. Januar 2009:
    Mein RX-8 bekommt von Mazda einen neuen Motor spendiert, und zwar auf Kulanz! Einziger Wermutstropfen: Ich muss das Teil 5.000 km einfahren, in denen ich mein Geschoss kaum über 100 km/h beschleunigen darf :-(
  • 08. März 2009:
    Und wieder ein Stückchen mehr Unabhängigkeit: Kurz entschlossen programmiere ich meine Umfragen selbst, denn der bisherige Fremdanbieter hat es mit der Werbung übertrieben.
  • 18. März 2009:
    Nach meinem Auto wird jetzt auch der Leistenbruch repariert. Man muss halt Prioritäten setzen.
  • 02. April 2009:
    Ich freue mich noch über den Besucher-Rekord im März, da verpasst mir Google gleich einen Dämpfer und stuft meine Homepage wieder runter auf PageRank 3. Langsam können die mich mal ...
  • 07. April 2009:
    Ich bin ein Querulant, der an allem was zu meckern hat, aber leider gibt nicht jeder Aufreger einen ganzen Artikel her. Deshalb fasse ich meine kurzen Statements über Gott und die Welt auf einer speziellen Unterseite zusammen.
  • 26. April 2009:
    Kinderpornographie im Internet ist eine widerliche Sache. Da gibt es nichts zu diskutieren oder gar zu beschönigen. Deshalb will Ministerin Zensursula mal eben leyenhaft den Vorhang vor dem Schmuddelkram zuziehen. Was man nicht mehr sieht, existiert doch auch nicht mehr, oder? Und wenn wir schon mal dabei sind, können wir doch gleich alles sperren, was im Internet irgendwie kritisch, geschäftsschädigend oder sonstwie unangenehm ist. Alle die sich versehentlich auf solche Seiten verirren, müssen natürlich gespeichert werden und haben Besuch vom BKA zu erwarten. Wer dem nicht zustimmt, muss doch wohl selbst ein Kinderschänder sein.
    Es reicht mal wieder und deshalb startet meine Partner-Initiative Rettet das Internet eine Stoppschild-Aktion gegen diese dreiste Form von Internet-Zensur und Überwachung, die obendrein ihr vorgebliches Ziel gar nicht erreichen kann.
  • 16. Mai 2009:
    Ich verwende zum ersten Mal die AJAX-Technologie, um clientseitige JavaScript-Fehler am Server zu protokollieren. Deshalb kann ich leider nicht unseren Erfolg beim Eurovision Song Contest verfolgen, als wir uns gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessern und Vorletzter werden.
  • 26.-30. Mai 2009:
    Noch ein Totalausfall: Internet und Telefon sind mal wieder für mehrere Tage weg, aber diesmal kann ich mir selbst helfen. In meiner Verzweiflung ziehe ich irgendwann den Stecker des Datenkabels aus der Dose, stöpsele ihn ohne viel Hoffnung genauso wieder ein, wie er war, und siehe da: ES GEHT WIEDER!
    Ein Glück, denn langsam gehen mir die Internet-Provider aus, zu denen ich noch wechseln könnte.
 
Alle diese kleinen Geschichten und Anekdoten aus dem vergangenen Jahr wirken letztlich natürlich belanglos, denn was uns schon seit Monaten wirklich bewegt, sind Wirtschaftskrise, Rezession und Börsenkurse auf Talfahrt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem uns aus den Medien keine Hiobs-Botschaft von Bankenpleiten, Milliarden-Verlusten oder drohenden Massenentlassungen entgegen schallt. Die Zukunft läge in trostloser Finsternis, wäre da nicht ein strahlendes Licht am Ende des Tunnels:
Wir haben einen neuen Messias, der bestimmt alles richten wird, und wer viele Besucher auf seine Homepage locken will, der kann den Namen des Herrn gar nicht oft genug nennen:
Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama, ...
Die Analyse des 7. Jahres
"Was hat sich denn im letzten Jahr auf dieser Homepage gross getan? Sieht doch alles so aus, wie immer."
Da irrt der aufmerksame Beobachter, denn im technischen Unterbau gab es einige fundamentale Verbesserungen. Besonders stolz bin ich auf meinen selbst programmierten RSS-Aggregator, mit dem ich inzwischen sämtliche Nachrichtenboxen zu allen möglichen Themen erzeuge (Beispiele können in den Nachrichten, den Astro-News, den SF-News und noch auf vielen anderen Unterseiten bewundert werden). Dabei ist das Teil so frei konfigurierbar, dass die Eigenheiten jedes RSS-Feeds berücksichtigt werden können, und es ist mittlerweile so robust, dass ich sogar fehlerhafte RSS-Feeds noch in W3C-konformes HTML umwandeln kann, wenn andere RSS-Reader bereits die weisse Fahne schwenken.
Eine weitere technische Neuerung erlaubt mir eine systematische Qualitätskontrolle dieser Homepage. Am Server protokolliere ich nicht nur PHP- und SQL-Fehler, sondern auch die Verfügbarkeit der von mir verwendeten RSS-Feeds. Und JavaScript-Fehler, die am Client auftreten (also im Browser), werden per AJAX ebenfalls an den Server geschickt und protokolliert. Es ist teilweise sehr interessant, was im realen Betrieb so alles schief gehen kann, von dem man sonst nie etwas mitbekommen hätte. Aber im Grossen und Ganzen ist mein Werk doch erstaunlich fehlerfrei und die Bugs, die ich jetzt noch finde, werden selbstverständlich auch ausgemerzt.
Natürlich habe ich mich nicht nur mit technischen Spielereien befasst, sondern auch einige neue Inhalte veröffentlicht. An erster Stelle ist die neue Exoplaneten-Seite zu nennen, auf der es um Planeten ausserhalb unseres eigenen Sonnensystems geht und die damit ein Thema behandelt, das in der Astronomie enorm an Bedeutung gewonnen hat. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben (mittlerweile werden fast wöchentlich neue Exoplaneten entdeckt), ist es mir sogar gelungen, eine offizielle RSS-Quelle anzuzapfen und als Exoplaneten-Counter anzuzeigen.
Ein weiterer neuer Inhalt, der automatisch sogar auf jeder Seite meiner Homepage angezeigt wird (d.h. der überall gleichermaßen nervt), ist meine animierte Meldungsbox links unten über dem Menü. Dort habe ich ca. 18 Monate lang eine Haushaltshilfe gesucht, leider ohne eine einzige Reaktion. So schlecht kann es uns also doch nicht gehen, wenn sich niemand für einen leichten, aber gut bezahlten Nebenjob interessiert. Deshalb mache ich dort inzwischen Werbung für eine Aktion gegen Internet-Zensur und in Zukunft werde ich auf diese Weise sicher noch weitere, ähnliche Kampagnen vorstellen.
"Was sagt denn die Statistik?"
Die sagt, dass Google Chrome ein einziger Flop ist. Wie bereits erwähnt, habe ich letztes Jahr einige hartgesottene Besucher registriert, die sich von Googles neuster Spyware nicht abschrecken liessen, aber trotz intensiver Werbung gehen die Chrome-Benutzer praktisch im Grundrauschen unter. Google Chrome liegt auf Kopfhöhe mit uralten Firefox-Versionen und wird sonst sogar von jedem Exoten klar geschlagen.
Damit wären wir auch schon beim klaren Sieger im Browser-Wettkampf: Meine Statistik wird unangefochten von Firefox 3.0 angeführt und alle Firefox-Browser zusammen sind inzwischen genauso stark, wie die gesamte Microsoft Internet Explorer Familie. Der Trend geht also ganz eindeutig weg von Microsoft, was bei deren Lizenzpolitik ja auch kein Wunder ist, aber noch vor wenigen Jahren, als noch fast jeder mit einem IE unterwegs war, hätte das bestimmt niemand geahnt. Immerhin hat der IE7 mittlerweile den IE6 überholt, der aber immer noch an 3. Stelle steht.
Auch mit seinen neuen Betriebssystemen macht Microsoft keinen Stich mehr. Das extrem nervige und unausgegorene Vista kann zwar einen leichten Zuwachs verzeichnen, aber die mit Abstand meisten Benutzer sind, so wie ich selbst, doch lieber beim bewährten XP geblieben. Das angeblich bessere Windows 7 wird zwar schon vereinzelt verwendet, aber da zur Zeit erst ein Release Candidate existiert, wäre jede Aussage über seinen Erfolg verfrüht. Alternative Betriebssysteme, wie z.B. Linux, konnten zwar einige Fans hinzu gewinnen, bleiben angesichts des noch immer hohen Microsoft-Anteils aber nach wie vor bedeutungslos.
Letztlich ist es mir aber egal, mit welchem Browser oder Betriebssystem Ihr meine Homepage besucht, solange Ihr das nur in grosser Zahl tut ;-) Das habt Ihr auch tatsächlich getan und trotz PageRank-Achterbahn konnte ich im vergangenen Jahr wieder einige Besucherrekorde einfahren. Offenbar traut sich auch kaum noch jemand, mich in meinem Gästebuch oder per Kontakt-Formular mit irgendwelchem unspezifischen Gemecker zu belästigen, während positive Kommentare und Bewertungen immer häufiger werden. Das 7. Jahr war also doch nicht so verflixt und dafür bedanke ich mich natürlich bei allen meinen Besuchern.

 
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Wenn Du diesen Text lesen kannst, dann sieht der Rest meiner Homepage bestimmt wie der letzte Müll aus.
Wahrscheinlich verwendest Du entweder einen ungebräuchlichen, einen veralteten oder einen nagelneuen Browser.
Auf jeden Fall unterstütze ich ihn (noch) nicht. Sorry.


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