Dr. Freund's Multiversum
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29.06.2002: Sind wir wirklich auf dem Mond gelandet? - Zu Nachricht aus dem All (Spiegel-TV bei VOX, 28.06.2002, 22:00)
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Sind wir wirklich auf dem Mond gelandet?

Meine Meinung
am
29.06.2002
Zu "Nachricht aus dem All"
(Spiegel-TV bei VOX, 28.06.2002, 22:00)
Astronomie
Der Mond
Meine Meinung
Über mich
Mond-Flagge
Die Fahne flattert im nicht vorhandenen Wind.
Wie ist das möglich?
Gestern habe ich einen interessanten Dokumentarfilm gesehen, in dem die Frage aufgeworfen wurde, ob die Amerikaner 1969 tatsächlich auf dem Mond gelandet sind, oder ob es sich dabei um das größte Täuschungsmanöver des letzten Jahrhunderts handelte. Man könnte das natürlich als eine der üblichen Verschwörungstheorien wie "Elvis lebt" oder "In Roswell ist ein UFO abgestürzt" abtun. Aber die vorgebrachten Beweise sind doch nicht so ohne Weiteres zu entkräften und haben mich ziemlich nachdenklich gemacht.
Die Theorie in Kürze
Nach Kennedy's voreiliger Ankündigung stellte die NASA irgendwann fest, dass ein Flug zum Mond technisch überhaupt nicht zu realisieren war. Um gegenüber der Weltöffentlichkeit und vor allem den Russen nicht das Gesicht zu verlieren, wurde kurzerhand entschieden, die Mondlandungen mit den Mitteln Hollywoods auf dem Gelände der legendären Area 51 nachzustellen. Demnach wären die erste und auch alle folgenden Mondlandungen pure Fiction für die Medien. Nie hätte ein Mensch tatsächlich den Mond betreten.
Die Beweise
Die Anhänger der Verschwörungstheorie (immerhin 20% aller Amerikaner) bringen zahlreiche Argumente vor, die vor allem auf Unstimmigkeiten im offiziellen Film- und Bildmaterial der Mondmissionen abzielen. Ausserdem werden massive Zweifel an der technischen Machbarkeit geäussert. Daneben existieren noch äusserst dubiose Begleitumstände, wie ungeklärte Todesfälle von NASA-Angehörigen, verschwundene Akten und die bis heute anhaltende Geheimniskrämerei um Area 51.
Auf vielen Bildern sind die Beleuchtungsverhältnisse nicht korrekt
Wenn die Sonne als einzige Lichtquelle angenommen wird, dann müssten die Schattenwürfe anders verlaufen und bestimmte Bildpartien dürften nicht ausgeleuchtet sein. Derartige Effekte sind angeblich nur durch eine künstliche Beleuchtung mit Studio-Scheinwerfern zu erklären.
Mein Kommentar: Möglicherweise sind diese Effekte auch auf die ungewohnten Lichtverhältnisse auf dem atmosphäre-losen Mond zurückzuführen.
Kommentar von Uwe Pfeiffer: So ungewohnt sind die Lichtverhältnisse auf der Oberfläche des Mondes gar nicht. Aber da Dämpfung und Streuung des Sonnenlichtes entfallen, ist es sehr wohl möglich, dass ein im Schatten stehendes Objekt hell erleuchtet ist; lediglich eine Frage der Geometrie, ob auf der Erde oder dem Mond.
Auf einigen Bildern ist die Anordnung von Vorder- und Hintergrund verkehrt
Teilweise wird das Fadenkreuz der Kamera von aufgenommenen Objekten verdeckt. Es handelt sich also eindeutig um Fotomontagen.
Mein Kommentar: Würde die NASA, die immerhin 40 Milliarden Dollar für einen solchen Betrug zur Verfügung hatte, derart diletantische Fälschungen produzieren und auch noch veröffentlichen? Hier muss es sich um nachbearbeitete Kopien handeln.
Kommentar von Uwe Pfeiffer: Dieser Effekt hat weder etwas mit Fotomontage noch Kopien zu tun. Das Ganze nennt man "Blooming", ein Effekt bei dem auf Fotomaterial Bildpunkte auf nebenliegende übergreifen. Der Effekt ist besonders bei digitaler Fotografie ziemlich unbeliebt, entsteht aber sowohl bei digitalem als auch analogem Fotomaterial.
Die amerikanische Fahne scheint auf einigen Filmaufnahmen zu flattern
Das wäre auf dem luftlosen Mond völlig unmöglich, und ein untrüglicher Beweis dafür, dass die Aufnahmen auf der Erde entstanden sind.
Mein Kommentar: Handelt es sich tatsächlich um ein Flattern oder vielleicht eher um Schwingungen, die durch die Bewegungen des Astronauten übertragen wurden?
Kommentar von Uwe Pfeiffer: Das hat nichts mit der nicht vorhandenen Atmosphäre zu tun, die Flagge tut genau das, sie flattert. Flaggen tun das immer, wenn sie bewegt werden, egal wo.
Die Mond-Astronauten dürften gar nicht mehr am Leben sein
Auf dem Weg zum Mond muss der Van-Allen-Strahlungsgürtel der Erde durchquert werden. Dabei hätte jeder Astronaut eine tödliche Strahlendosis erhalten, die nur durch eine 2 Meter dicke Bleiwand abzuschirmen gewesen wäre. Weder die dünne Hülle des Raumschiffs, noch die Raumanzüge hätten davor genug Schutz geboten.
Mein Kommentar: 2 Meter Blei halte ich für etwas übertrieben, denn selbst härteste Gammastrahlung wird bereits durch wenige Zentimeter Blei zurückgehalten. Das ist allerdings immer noch mehr, als den damaligen Astronauten an Schutz zur Verfügung stand.
Kommentar von Uwe Pfeiffer: Auch das ist schon tausend mal berechnet worden. Die Hülle der Kapsel hat in der Tat das meiste an Strahlung zurückgehalten. Für den Rest war einfach nicht genug Zeit, um eine gefährliche Dosis herbeizuführen, die Durchquerung des Gürtels dauerte gerade mal eine Stunde.
Die Mondlandefähre verfügte offenbar über keinen Antrieb
Das Raketentriebwerk der Landefähre erzeugte keinerlei Hintergrundgeräusche im Funkverkehr, hob bei der Landung keinen sichtbaren Krater auf der Mondoberfläche aus und hatte beim Rückstart zur Erde niemals eine sichtbare Abgasflamme.
Mein Kommentar: Fehlende Geräusche sollten im Vakuum des Weltraums nicht weiter verwunderlich sein und je nach Treibstoff kann auch der Abgasstrahl nahezu durchsichtig sein. Dass jedoch an den Landestellen kaum Staub weggewirbelt wurde, ist seltsam, vor allem da die Astronauten wiederholt den lockeren, staubigen Boden erwähnten.
Kommentar von Uwe Pfeiffer: Die fehlenden Geräusche sind kein Problem des Vakuums, im Innern der Kapsel müsste das Dröhnen der Triebwerke zu hören sein; war es auch. Aber schon damals waren Mikrofone nicht frei im Raum befestigt, sondern so, dass sie direkt am Mund aufnehmen, inklusive Richtcharakteristik; der Rest ging im Rauschfilter unter (Richtig! Solche Mikrofone gehörten schon damals zur Standard-Ausrüstung von Jet-Piloten und wurden auch von den Apollo-Astronauten verwendet).
Ohne es jetzt nachzurechnen, das Triebwerk der Landekapsel erzeugte im Landeanflug einen Schub von nur 1,5 Pounds je Quadratinch. Und da im Vakuum ein Abgasstrahl sofort in alle Richtungen verteilt wird blieb kaum etwas, das hätte Staub aufwirbeln können.
Das Fazit
Ich habe mir Mühe gegeben, zu jedem Argument ein Gegenargument zu finden, aber ich muss zugeben, dass immer noch begründete Zweifel bleiben. Zwar glaube ich nach wie vor, dass die Mondlandungen wirklich stattgefunden haben, aber absolut sicher bin ich mir nicht mehr. Der endgültige Beweis kann wohl erst durch die nächste (oder erste?) Landung auf dem Mond erbracht werden.
14.10.2002: Naja, da war ich mit meinen ersten Erklärungsversuchen wohl teilweise auf dem Holzweg. Aber ich habe es wenigstens probiert und dank Herrn Pfeiffer haben sich meine Bedenken mittlerweile doch noch in Luft aufgelöst.
Nun könnte man natürlich sagen: "Was soll's? Das ist 30 Jahre her und hat keinen Einfluss auf mein tägliches Leben.". Aber falls die Menschheit tatsächlich in einer Sache, die allgemein für historische Wahrheit gehalten wird, so arglistig betrogen wurde, dann stellt sich mir die Frage: Wo hat man uns sonst noch hintergangen?
14.10.2002: So schnell kann's gehen! Einmal nicht gründlich recherchiert (und auf den "Spiegel" vertraut) und schon stehen die armen USA unschuldig am Pranger. Aber so ein wahnsinnig schlechtes Gewissen habe ich eigentlich nicht, denn irgendeine Leiche haben die bestimmt noch im Keller ...
Nachtrag vom 12.09.2002
Kommentar zu
"Astronaut beantwortet Vorwurf der gefakten Mondlandung mit Kinnhaken.
Der Filmemacher Bart Sibrel fing den Ex-Astronauten Buzz Aldrin vor einem Hotel ab, und verlangte von ihm einen Schwur auf die Bibel abzugeben, dass er 1969 wirklich auf dem Mond war. Aldrin verweigerte dies und wurde daraufhin von Bart Sibrel mit Vorwürfen attackiert. Statt Schwur bekam Sibrel einen kräftigen Kinnhaken von dem 72-Jährigen, der ihn sofort ausser Gefecht setzte. Sibrel hatte sich zuvor mit der Mondlandung beschäftigt und bei seinen Recherchen brisantes Material entdeckt, das die Fälschung der Mondlandung belegen soll.
"
(Nachricht auf sternshortnews, 12.09.2002)
Der verweigerte Schwur in Verbindung mit dem aggressiven Auftreten des Mr. Aldrin trägt nicht gerade dazu bei, die Gerüchte um die gefälschten Mondlandungen zu widerlegen. Ein klares Wort des zweiten Manns auf dem Mond hätte bestimmt viele Zweifel beseitigen können. War Buzz Aldrin einfach nur genervt oder hätte er vielleicht doch nicht guten Gewissens auf die Bibel schwören können?
Trotzdem: Respekt! Fit scheint der alte Knabe ja noch zu sein.
Nachtrag vom 14.09.2002
Kommentar zu
"Privatunternehmen dürfen zum Mond fliegen.
Das kalifornische Unternehmen TransOrbital ist das erste Privatunternehmen in der Geschichte der Raumfahrt, das die Erlaubnis bekommen hat, auf dem Mond zu landen, ihn zu erforschen und zu photographieren. Im Juni des kommenden Jahres soll der Firmen-Satellit in Kasachstan starten ...
... 90 Tage soll die Mission dauern, auch soll Ausrüstung, die bei vergangenen Apollo-Flügen und russischen Landungen zurückgelassen wurde, photographiert werden. Diese 'Beweisaufnahmen' sollen vor allem den Zeitgenossen den Wind aus den Segeln nehmen, die bisherige Mondlandungen für schlecht inszenierte Filme gehalten haben ...
"
(Nachricht auf Spiegel Online, 14.09.2002)
Das ist doch mal eine vernünftige Maßnahme! Der Mond ist ja auch wirklich nicht so weit entfernt, als dass man mit den heutigen technischen Möglichkeiten nicht mal wieder vorbei schauen könnte. Wenn ein unabhängiges Privatunternehmen dort wirklich eindeutige Beweise für die Mondlandungen vorfindet, dann wäre diese Diskussion endlich beendet. Abgesehen davon ist der Startschuss zur kommerziellen Nutzung des Mondes längst überfällig. Die geplante Mission setzt die richtigen Zeichen und könnte die Besiedelung des Mondes und vielleicht auch des restlichen Sonnensystems durch die Menschheit einleiten. Bleibt zu hoffen, dass das Ganze tatsächlich realisiert wird und nicht genauso eine Seifenblase ist, wie z.B. das einer Pleite zum Opfer gefallene Luftschiff Cargolifter.
Nachtrag vom 14.10.2002
Mein Weltbild ist wieder im Lot! Herr Uwe Pfeiffer (www.nord-com.net/uj.pfeiffer), ein Besucher dieser Seite, der sich ausgiebig mit dem Thema "Mondlandungen" beschäftigt hat, lies mir netterweise eine lange E-Mail zukommen, mit der er meine letzten Zweifel zerstreuen konnte. Letztlich existiert doch für jeden der angeblichen Beweise gegen die Mondlandungen eine durchaus plausible Erklärung. Diese Erklärungen sind nicht unbedingt offensichtlich, was hoffentlich meine anfängliche Skepsis entschuldigt, aber sie sind nachvollziehbar und in meinen Augen absolut befriedigend.
Trotz allem lasse ich jedoch meinen ursprünglichen Artikel unverändert und ergänze ihn lediglich um die neuen Erkenntnisse. Ich bin der Meinung, dass man ruhig hin und wieder auch mal die sogenannten "unumstösslichen Wahrheiten" in Frage stellen sollte. Wenn sie einem solchen Test stand halten, dann können sie nur gestärkt daraus hervor gehen. Die Mondlandungen haben den Test auf jeden Fall bestanden.
Reaktionen (21.04.2003)
Seit dieser Artikel als spontane Reaktion auf die oben genannte Fernsehsendung entstanden ist, haben mich zu meiner eigenen Überraschung zahlreiche Anfragen und Beiträge von Besuchern erreicht. Sogar in mehreren Internet-Foren wurde auf diese Seite verwiesen. Viele waren verunsichert, einige lieferten zusätzliche Argumente für die Mondlandungen (vielen Dank!), aber kein einziger gab sich als entschiedener Anhänger der Verschwörungs-Theorie zu erkennen. Das beruhigt mich insofern ein bisschen, als ich selbst mittlerweile (wieder) überzeugt bin, dass die Mondlandungen tatsächlich stattgefunden haben. Dennoch bin ich nach wie vor der Meinung, dass sich die angeblichen Beweise der Verschwörungs-Anhänger nicht einfach im Vorbeigehen widerlegen lassen. Obwohl ich mich seit Jahrzehnten intensiv mit Raumfahrt und Astronomie beschäftige, hatte ich mit der Beantwortung einiger "dummer" Fragen erhebliche Schwierigkeiten, und auch mancher etwas überhebliche Verschwörungs-Gegner machte es sich ziemlich einfach und hat wohl nicht immer ganz bis zu Ende gedacht. Das Problem besteht einfach darin, dass man sich bei diesem Thema häufig auf Informationen aus 2. oder 3. Hand verlassen muss, denn die Wenigsten von uns waren schon mal auf dem Mond. Die Aussage "Es ist allgemein bekannt, dass ..." ist eben für sich allein noch kein Beweis und das gilt natürlich für beide Seiten. Ausserdem herrschen auf dem Mond einige physikalische Gegebenheiten (fehlende Atmosphäre, geringe Schwerkraft, etc.), die in ihrer Wirkung gegensätzlich sind und deren resultierende Effekte mit gesundem Menschenverstand allein nicht abzuschätzen sind.
Worauf ich hinaus will: Falsche Ansichten sterben nicht dadurch aus, indem man sie ignoriert oder ohne weitere Begründung als Unsinn abtut. Man muss sich wohl oder übel mit ihnen auseinander setzen und wenn es nicht anders geht, zu jedem Punkt einen Gegenbeweis vorlegen. Eine solche Debatte würde jedoch den Rahmen meiner Homepage sprengen und sie wurde auch bereits beispielhaft auf der folgenden, sehr zu empfehlenden Webseite geführt:
Da ich mehrfach nach der zitierten Mail von Herrn Uwe Pfeiffer gefragt wurde, biete ich deren unveränderten Kerninhalt hier noch einmal als PDF-Dokument zum Download an. Aus verständlichen Gründen habe ich allerdings die E-Mail-Adresse und andere persönliche Daten entfernt.
mondlandung_upfeiffer.pdf (12kb)
Leider kann ich an dieser Stelle nicht noch einmal auf jede Mail, die mich in den vergangenen Monaten zu diesem Thema erreichte, detailliert eingehen. Ich hoffe jedoch, dass meine Antworten auf die teilweise recht kniffligen Fragen befriedigend ausgefallen sind und einige Zweifel beseitigen konnten.

 
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Wenn Du diesen Text lesen kannst, dann sieht der Rest meiner Homepage bestimmt wie der letzte Müll aus.
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